Bündnis für humane Bildung ruft zur bundesweiten Unterstützung der Petition „Fokus statt Ablenkung: Ende des iPad-Zwangs an Bayerns Schulen“ auf

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Eltern werden aktiv, weil sie die verheerenden Auswirkungen digitaler Medien auf ihre Kinder nicht weiter hinnehmen wollen. Das Bündnis für humane Bildung ruft deshalb in einer Pressemitteilung dazu auf, bundesweit die Petition „Fokus statt Ablenkung: Ende des iPad-Zwangs an Bayerns Schulen“ zu unterstützen.
Petition Soldner

Unterschreiben Sie jetzt! Direktlink zur Petition:

Fokus statt Ablenkung: Ende des iPad-Zwangs an Bayerns Schulen - Online-Petition

  • Wenn die Tablet-Digitalisierungspläne von Bund und Land realisiert werden, wären unsere Kinder dazuhin fast ununterbrochen der gesundheitsschädlichen WLAN-Strahlung ausgesetzt.  

Die bayerische Elterninitiative setzt ein Signal weit über Bayern hinaus: Eltern beginnen selbst zu handeln, weil sie nicht länger hinnehmen wollen, dass ihre Erfahrungen mit der digitalisierten Schulwirklichkeit politisch ignoriert werden.

Werden Sie Multiplikator, damit ein Schneeballeffekt entsteht. Helfen Sie mit, dass diese Petition bekannt wird. Mailen Sie diesen Aufruf an Ihre Freunde und Netzwerke weiter.

Es braucht Druck von unten, auch weil die Gefahr besteht, dass die Bundesregierung die unsäglichen Empfehlungen nach noch mehr Digitalisierung der Prien-Expertenkommission „Kinder- und Jugendschutz in der digitalen Welt“ übernimmt.

Hintergrundinformationen:

Interview mit Prof. Klaus Zierer: „Ein KI-Seepferdchen ist für mich nicht nur Zeitverschwendung, sondern sogar ein Vergehen an der Bildung der Kinder.“

Interview mit Prof. Ralf Lankau: Schüler-ID, Bildungs-TÜV und das falsche MenschenbildAuf dem Weg zur Konditionierungsanstalt in einer Schule ohne Lehrer

YouTube Video mit Prof. Joachim Bauer: Unsere Kinder verdummen!

YouTube Video mit Prof. Ralf Lankau: Künstliche Intelligenz oder natürliche Resilienz?

Zur Schädlichkeit von WLAN:

ÜBERBLICK Nr. 4: Wirkt Mobilfunk auf das Gehirn?

ÜBERBLICK Nr. 6: Ist WLAN schädlich?

Herzliche Grüße

Peter Hensinger M.A., Sprecher Bündnis für humane Bildung

 

Bündnis für humane Bildung

Pressemitteilung des Bündnisses für humane Bildung vom 27.7.2026

Petition gegen Tablet-Zwang in Bayern: Eltern handeln, weil die Politik die Schulwirklichkeit ignoriert

Bündnis für humane Bildung unterstützt bayerische Elterninitiative

Stuttgart / Offenburg, 27. Juli 2026: Eltern in Bayern wehren sich gegen den verpflichtenden Einsatz von Tablets an Schulen. Mit der Petition „Fokus statt Ablenkung: Ende des iPad-Zwangs an Bayerns Schulen“ fordern sie vom Bayerischen Landtag und Kultusministerium eine Kehrtwende: weg vom Tablet als permanentem Lernmedium, zurück zu analogen Lernmitteln.

Petition: Fokus statt Ablenkung: Ende des iPad-Zwangs an Bayerns Schulen

Das Bündnis für humane Bildung unterstützt die Petition. „Sie ist Ausdruck eines wachsenden Konflikts zwischen einer technikfixierten Bildungspolitik und den Erfahrungen von Eltern und Lehrkräften“, sagt Medienpädagoge Prof. Ralf Lankau von der Hochschule Offenburg und Sprecher des Bündnisses für humane Bildung.

Die bayerische Elterninitiative setzt damit ein Signal weit über Bayern hinaus: Eltern beginnen selbst zu handeln, weil sie nicht länger hinnehmen wollen, dass ihre Erfahrungen mit der digitalisierten Schulwirklichkeit politisch ignoriert werden.

Ralf Lankau begrüßt die Initiative:

  • „Hier liegt der politische Sprengstoff dieser Elterninitiative: Die Digitalisierung wird politisch beschlossen – die alltäglichen Folgen müssen Kinder, Eltern und Lehrkräfte bewältigen. Um gesund aufzuwachsen und gut zu lernen, brauchen Kinder keine digitalen Medien. Deshalb sind Verbote bis zum 16. Lebensjahr richtig. Frankreich weitet sie sogar bis zur Oberstufe aus. Während in vielen anderen Ländern Jugendschutzverbote umgesetzt werden, schlägt die Prien-Expertenkommission die Einführung von Endgeräten bereits in der KiTa vor. Während Norwegen KI an Schulen verbietet, soll an deutschen Grundschulen ein verniedlichendes „KI-Seepferdchen“ eingeführt werden. In Deutschland beugen sich die Regierungen in Bund und Land den Lobbyverbänden und Geschäftsmodellen der IT-Branche. Da Lesen, Schreiben, Konzentrationsfähigkeit und selbstständiges Denken durch den Einsatz von IT und KI-Bots leiden, muss die Pädagogik wieder Vorrang vor der Technik bekommen. Digitalisierung verschlechtert das Lernen nachweislich und macht Kinder vorsätzlich süchtig - Stichwort addictive design. Daher muss die Bildungspolitik Konsequenzen ziehen.“

Die Initiatoren berichten aus dem Schulalltag ihrer Kinder: Schüler umgehen Sperren, spielen, chatten oder nutzen soziale Medien während des Unterrichts. Weil auch Hausaufgaben am Tablet erledigt werden müssen, setzt sich das Problem zu Hause fort. Eltern würden zu permanenten Kontrolleuren einer Technik gemacht, deren Nutzung selbst die Schulen nicht im Griff haben:

  • Mehrere Lehrer bestätigten mir, dass man im Unterricht noch nicht in der Lage sei, das alles zu kontrollieren, weil auch die Kinder so raffiniert sind, immer wieder Sperren zu umgehen," sagt Elisabeth Soldner, Initiatorin der Petition: „Die Folgen sind Konflikte um Bildschirmzeiten, Hausaufgaben und Medienkonsum. Aus einem pädagogischen Problem wird ein familiäres Problem.“

Die Petition kritisiert, dass die bayerische Regierung nicht auf ihre eigenen Wissenschaftler hört. So weise der renommierte Augsburger Bildungsforscher Prof. Dr. Klaus Zierer anhand empirischer Daten nach, dass der ungesteuerte Tablet-Einsatz zu messbaren Leistungseinbrüchen führt und plädiere für strenge Beschränkungen, ja sogar für ein Verbot der Digitalisierung.

Die Eltern fordern keine technikfreie Schule. Digitale Geräte sollten nur dort eingesetzt werden, wo sie einen konkreten pädagogischen Nutzen haben. Als Alternative für digitale Schulbücher schlägt die Petition die Wiedereinführung von Büchern und ablenkungsfreie E-Ink-Reader vor.

Bündnis für humane Bildung: Hochschullehrer, Wissenschaftler und engagierte Bürger gründeten 2017 das „Bündnis für humane Bildung“. Ihre wissenschaftlich fundierte Überzeugung lautet: Bildung lässt sich nicht digitalisieren! Digitale Instrumente können Bildungsprozesse nur unterstützen. Zu den Initiatoren gehören Prof. Dr. Paula Bleckmann (Alanus Hochschule, Bonn), Prof. em. Dr. Gertraud Teuchert-Noodt (Universität Bielefeld) und Prof. em. Dr. Dr. Manfred Spitzer (Universität Ulm).

Website: https://die-pädagogische-wende.de/buendnis-fuer-humane-bildung/

Bündnis für humane Bildung
als Interessengemeinschaft (IG) vertreten durch:
Prof. Dr. phil. Ralf Lankau und Peter Hensinger, M.A.

Publikation zum Thema

diagnose:funk
Stand: 03.12.2024Format: A4Seitenanzahl: 27 Veröffentlicht am: 14.06.2024 Sprache: deutschHerausgeber: diagnose:funk

Überblick Nr. 6: Ist WLAN schädlich?


Autor:
diagnose:funk
Inhalt:
Überblick Nr. 6 dokumentiert die Studienlage zu WLAN und die Alternativen. Da WLAN eine lizenz- und oft kostenlose Frequenz ist, die deshalb Jugendliche besonders oft nutzen, hat die Studienlage zu den WLAN-Frequenzen eine besondere Bedeutung. Die WLAN-Frequenz ist besonders gut untersucht. Es liegen Erkenntnisse über Auswirkungen auf das Gehirn und in der Folge auf den Schlaf, das Gedächtnis, räumliches Denken, das Erbgut, die Blut-Hirn-Schranke, vor, aber auch auf die Fertilität, das Auge, das EEG und auf die Auslösung entzündlicher Erkrankungen durch oxidativen Zellstress.
Cover:diagnose:funk
Stand: 06.08.2025Format: A4Seitenanzahl: 44 Veröffentlicht am: 01.08.2025 Sprache: DeutschHerausgeber: diagnose:funk

Überblick Nr. 4: Wirkt Mobilfunk auf das Gehirn?


Autor:
diagnose:funk
Inhalt:
Der Überblick Nr. 4 gibt einen wissenschaftlich fundierten Überblick über die Auswirkungen hochfrequenter elektromagnetischer Felder (HF-EMF), wie sie durch Mobilfunkgeräte und WLAN erzeugt werden, auf das sich entwickelnde kindliche Gehirn. Auf Basis von über 50 internationalen, peer-reviewten Studien werden molekularbiologische Mechanismen beschrieben, durch die Mobilfunkstrahlung in zentrale neurophysiologische Prozesse eingreift. Besonders betroffen ist der Hippocampus, der für Gedächtnis, Lernen und Raum-Zeit-Orientierung verantwortlich ist. Die Strahlung führt nachweislich zu einer Reduktion synaptischer Plastizität, einer verminderten Expression von Glutamatrezeptoren (insbesondere NMDA) sowie einer signifikanten Abnahme des Wachstumsfaktors BDNF. Diese Veränderungen beeinträchtigen die Reifung neuronaler Netzwerke und stören die Hirnaktivität durch eine Desynchronisation endogener Oszillationen. Weitere dokumentierte Effekte umfassen die Öffnung der Blut-Hirn-Schranke, oxidativen Stress, mitochondriale Schäden und kognitive Entwicklungsdefizite. Epidemiologische Studien weisen zusätzlich auf Zusammenhänge mit Verhaltensauffälligkeiten, Aufmerksamkeitsstörungen und emotionalen Dysregulationen hin. Angesichts der besonderen Vulnerabilität des kindlichen Gehirns fordert der Artikel die Anwendung des Vorsorgeprinzips in pädagogischen Einrichtungen und eine strahlenminimierte Gestaltung von Bildungsumgebungen. Die vorgelegten Ergebnisse belegen, dass die HF-EMF-Exposition als eigenständiger Risikofaktor in der Frühentwicklung ernst genommen werden muss.
Bild:diagnose:funk
1. Auflage 2025Format: A5Seitenanzahl: 32, Preis 2,50 Euro (Mitglieder 1,50 Euro) Veröffentlicht am: 30.09.2025 Bestellnr.: 105Sprache: deutschHerausgeber: diagnose:funk

Ratgeber 5: Kinder und Jugendliche in digitalen Zeiten - stark und selbstbestimmt

So fördern Sie die gesunde Entwicklung Ihres Kindes
Autor:
diagnose:funk
Inhalt:
Inzwischen zweifelt niemand mehr: Smartphones und soziale Medien können Kindern und Jugendlichen massiv schaden. Was können Eltern und Schulen tun? Eine pädagogische Herausforderung. Sie ist lösbar. Kurz, konkret und verständlich hilft dabei unser neuer Ratgeber. Der Ratgeber zeigt auf, warum Kinder in erster Linie vielfältige analoge Erfahrungen brauchen – Bewegung, Natur, kreative Aktivitäten und echte soziale Begegnungen. Digitale Medien können diese wertvollen Erlebnisse nicht ersetzen, sondern nehmen nur Zeit, die Kindern für ihre natürliche Entwicklung fehlt. Besonders in den ersten Lebensjahren sollten Bildschirme konsequent gemieden werden, da das Gehirn in dieser Phase am empfindlichsten ist. Zugleich macht die Broschüre Mut und bietet konkrete Hilfestellungen: Sie erklärt, ab welchem Alter Kinder langsam und begleitet an digitale Medien herangeführt werden können, wie Eltern klare Regeln setzen und den Medienkonsum sinnvoll begrenzen. Praktische Tipps für Alltagssituationen – vom Familienessen über den Kindergarten bis zum Grundschulalter – geben Orientierung, wie Medienerziehung verantwortungsvoll gelingt.
Artikel veröffentlicht:
27.07.2026
Autor:
diagnose:funk
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