Video der Anhörung im US-Senat in voller Länge siehe unten
Zwei Kernaussagen machte Dr. Jared Cooney Horvath, PhD, bei der Anhörung vor dem US-Senatsausschuss für Handel, Wissenschaft und Verkehr:
- „Die vorliegenden Erkenntnisse (aus internationalen Leistungsvergleichen, groß angelegten wissenschaftlichen Studien und Metaanalysen) zeigen, dass eine vermehrte Bildschirmnutzung im Unterricht im Allgemeinen mit schlechteren Lernergebnissen einhergeht, nicht mit besseren.“
- „Wenn die Bundespolitik weiterhin Anreize für eine groß angelegte Einführung digitaler Technologien schafft, ohne unabhängige Wirksamkeitsnachweise, Datenschutzmaßnahmen und Entwicklungsgarantien zu fordern, riskiert sie, langfristige Schäden im Bildungswesen und auf dem Arbeitsmarkt zu vergrößern.“
Das zeigt, wie unverantwortlich die Stellungnahme der deutschen Expertenkommission „Kinder- und Jugendschutz in der digitalen Welt“ ist, die in ihrem Gutachten vom April 2026 der Bundesregierung empfiehlt, schon ab der KiTa Bildschirmmedien einzusetzen. Das hat das Bündnis für humane Bildung in seiner Analyse dieses Gutachtens scharf kritisiert. Entgegen aller wissenschaftlichen Erkenntnisse schädigt das die Kinder und wird die Bildungskatastrophe weiter beschleunigen.
Wir publizieren die Zusammenfassung und das Fazit der Stellungnahme von Prof. Horvath sowie den Originaltext (Übersetzung Deepl) und den englischen Originaltext (Web und PDF) zum Nachlesen.
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Grafik 1 aus Horvath: Das Programm for International Student Assessment (PISA) erfasst die schulischen Leistungen von 15-Jährigen in Dutzenden von Ländern. Wenn Schüler die Computernutzung im Unterricht selbst angeben, korreliert eine höhere tägliche Bildschirmzeit durchweg mit niedrigeren Punktzahlen in Lesen, Mathematik und Naturwissenschaften. Der Zusammenhang ist eindeutig: mehr Bildschirmzeit, geringere Leistung.





