Protest gegen die Kommandozentralen AFRICOM und EUCOM in Stuttgart-Vaihingen, von denen aus US-Kriege gesteuert werden.
Bundeswehr plant eigenes Satelliten-System im All
Das Handelsblatt berichtet, dass die Bundeswehr eine Satelliten - Konstellation ähnlich wie Starlink von Elon Musk aufbaut:
- "Dabei handelt es sich um ein Netzwerk von mehreren hundert Satelliten, die gemeinsam eine Aufgabe erfüllen – etwa Kommunikation oder Erdbeobachtung. Eine Konstellation könnte bis zu zehn Milliarden Euro kosten, schätzen Experten ... Satelliten werden immer wichtiger für alle Truppenteile: Mit ihrer Hilfe können Informationen schneller übermittelt oder feindliche Stellungen genauer ausgespäht werden." (Handelsblatt 09.04.2025)
Die Bundeswehr nutzt die zivilen Mobilfunknetze für unkritische oder speziell gesicherte Kommunikation. Für operationskritische, taktische oder vertrauliche Kommunikation hat sie eigene, militärische Kommunikationssysteme. Für alle Blaulichtorganisationen und zur Bewältigung von Krisensituationen sind die zivilen Netze essenziell. Da politisch sowohl mit einem Krieg und weiteren Umweltkrisen gerechnet wird, erfolgt offensichtlich dafür der lückenlose Ausbau der Kommunikationsinfrastruktur auf der Erde und im Weltraum.
„Digitalpolitik ist Machtpolitik!“ (Koalitionsvertrag)
… dieser Satz zeigt, um was es im Koalitionsvertrag geht, eine Umstrukturierung zur digitalisierten Gesellschaft und den Aufbau einer digitalen militärischen Infrastruktur, die Frank Schirrmacher voraussah. Der "Staat der Zukunft" werde "ein gigantisches kommerzielles, real existierendes Internet ... Vorherzusagen, was einer tun, kaufen, denken wird, um daraus einen Preis zu machen, diese Absicht verbindet Militär, Polizei, Finanzmärkte und alle Bereiche digitaler Kommunikation" (Frank Schirrmacher (2014).[7] Wollen wir das?