Bildungskatastrophe 71: Digitale Bildung: Eine außergewöhnliche Allianz - Bertelsmann und 11 Ministeriale. So geht Lobby: Wie WLAN in die Schulen kam. Und wie jetzt die Künstliche Intelligenz folgen soll. „“Wir“, das sind elf Personen aus Landesinstituten und aus der Wissenschaft, die mit der Unterstützung der Bertelsmann Stiftung die nachfolgenden Empfehlungen entwickelt haben“, heißt es in den „Empfehlungen für eine veränderte Lern- und Prüfungskultur“ vom Juni 2025. Die Hauptempfehlung: Datengestütztes Lernen und Prüfen, basierend auf Künstlicher Intelligenz (KI) als Kern des Digitalpaktes 2.0. Diagnose:funk befasst sich so intensiv mit Digitaler Bildung, weil sie zur 24/7 Bestrahlung der Kinder und Jugendlichen führt. Denn KiTas und Schulen mit Tablets und WLAN zu fluten, ist eine ihrer Folgen.
Bildungskatastrophe 70: Prof. Ralf Lankau/Interview: Schüler-ID, Bildungs-TÜV und das falsche Menschenbild. Auf dem Weg zur Konditionierungsanstalt in einer Schule ohne Lehrer. Die Bundesregierung hat den Digitalpakt Schule 2.0 verabschiedet. Seine Ziele sind im Koalitionsvertrag festgelegt: Eine datengestützte Schulentwicklung, basierend auf einer Schüler-ID (Identifikationsnummer) mit dem Ziel des autonomen Unterrichts. Die Öffentlichkeit und selbst die Lehrerverbände realisieren noch immer nicht, was das bedeuten wird. Es findet keine Reflexion statt, welche Ideologie und pädagogische Konzeption diese Maßnahmen bestimmen und dass sie noch tiefer in die Bildungskastrophe führen werden. Deshalb führten wir darüber ein ausführliches Interview mit dem Medienpädagogen und IT-Experten Prof. Ralf Lankau (HS Offenburg).
Bildungskatastrophe 69: Ein notwendiger Schnitt: Warum Australiens Social-Media-Verbot richtig ist. Bundesregierung macht weiter einen Eiertanz. Australien wagt einen Schritt, den Deutschland bislang scheut: Ein konsequentes Verbot sozialer Medien für Kinder und Jugendliche. Das Gesetz trat am 10. Dezember 2025 in Kraft und verbietet Kindern und Jugendlichen unter 16 Jahren die Nutzung bestimmter Social-Media-Plattformen wie Instagram, TikTok und Snapchat. In einem Brief an deutsche Bundesbildungsministerin Karin Prien (CDU) kritisiert diagnose:funk die Zusammensetzung der Kommission, die Leitlinien zur Mediennutzung für Kitas und Schulen ausarbeiten soll.
Bildungskatastrophe 68: EU-Parlament (II): Erster Schritt Social Media Verbot ab 16 – weitere Schritte müssen folgen. Ein schulisches und außerschulisches Gesamtkonzept zur Medienmündigkeit ist notwendig. Social Media erst ab 16, eine gute Empfehlung des Europaparlaments vom 20.11.2025. Die Abgeordneten machen sich Sorgen um die Gefahren für die körperliche und geistige Gesundheit Minderjähriger im Internet. Der Beschluss basiert v.a. auf dem Nachweis, dass diese Medien auf Sucht programmiert sind, sie massenhaft auslösen und die Daten der Kinder und Jugendlichen von den IT-Konzernen für ihre Geschäfte missbraucht werden. Dieser Beschluss ist ein erster Schritt. Seine Umsetzung wird aber nur wirkungsvoll sein, wenn vier weitere Schritte folgen.
Bildungskatastrophe 67: EU-Parlament (I): Social Media Zugang erst ab 16 Jahren. Überwältigende Mehrheit der Abgeordneten für den Schutz von Kindern und Jugendlichen. Brüssel, 20.11.2025. Soziale Medien wie Tiktok, YouTube, Instagram sollten nach Ansicht des EU-Parlaments erst ab 16 Jahren erlaubt sein. Mit großer Mehrheit stimmten die Abgeordneten für die Forderung nach einem entsprechenden EU-weiten Mindestalter. 13- bis 16-Jährigen solle der Zugang nur mit Zustimmung der Eltern möglich sein, heißt es in einer Mitteilung des Parlaments. Dieser Beschluss ist ein positiver Schritt und stärkt den Beschäftigten im Erziehungswesen und Eltern den Rücken, die sich bisher für Smartphoneregelungen eingesetzt haben und oft aggressiv als Ewiggestrige angegangen wurden. Wegen seiner Bedeutung drucken wir die ganze Pressemitteilung des EU Parlaments im Folgenden im Wortlaut.
Bildungskatastrophe 66: 23.Umweltmedizinische Jahrestagung der Europäischen Gesellschaft für klinische Umweltmedizin e.V. (EGKU). Zwei Vorträge zu Auswirkungen digitaler Medien auf die Gehirnentwicklung von Kindern. Mit 350 teilnehmenden Ärztinnen und Ärzten war die Tagung in Berlin (7. - 8.11. 2025) ausgebucht. Das Hauptthema war „Umweltfaktoren & gesundes Altern“. In der zweitägigen Veranstaltung wurden 15 hoch interessante Vorträge gehalten. Das Thema Kinder und digitale Medien wurde auf Grund der Aktualität ins Programm aufgenommen, die Neurobiologin Dr. Keren Grafen und Peter Hensinger (diagnose:funk) hielten dazu die Vorträge „Auswirkungen einer digitalisierten Kindheit auf die kognitive und emotionale Reifung des Gehirns“ und „Wirkungen der elektromagnetischen Felder des Mobilfunks auf den Gehirnstoffwechsel“.
Bildungskatastrophe 65: Die Bildungskatastrophe vertieft sich: Absturz in den MINT-Fächern.Wie Digitalisierung und Strahlenbelastung mit dem MINT- Absturz zusammenhängen. Es ist ein Offenbarungseid. Im Jahr 2009 beschloss die Kultusministerkonferenz die Konzentration auf die MINT-Fächer (Mathemantik, Informatik, Naturwissenschaften, Technik). Damit sollte die Bildungskatastrophe überwunden werden. Weil damit aber das Zurückdrängen der allgemeinbildenden Fächer Deutsch, Musik, Kunst und Sport einherging, wurde es zum Rohrkrepierer. Denn Lesen, Schreiben, Zuhören, Reflektieren, körperliche Gesundheit und Bildung sind Voraussetzung für das Lernen und Begreifen. Kritiker sagten voraus, dass dieser Abschied vom Humboldt´schen Bildungsideal noch tiefer in die Krise führen werde. Sie wurden als Nostalgiker abgetan. Und bald beschloss die Bundesregierung die Digitale Bildung, die den Durchbruch garantiere und ein Ende mache mit dem Leistungsabsturz an den Schulen. Doch jede neue PISA- und Bildungsstandardstudie dokumentiert seither einen weiteren Sinkflug.
Bildungskatastrophe 64: Starker Anstieg von Gedächtnisproblemen bei Kindern in Schweden und Norwegen. Studie von Nilsson / Hardell weist Zusammenhang mit der Strahlenbelastung nach. Pressemitteilung Swedish Radiation Protection Foundation, 22.10.2025. Eine neue Studie aus Schweden zeigt einen alarmierenden Anstieg von Gedächtnisproblemen bei Kindern und Jugendlichen in Schweden und Norwegen. Der dramatische Anstieg der Strahlenbelastung durch drahtlose Technologien, der in den letzten zehn Jahren zu verzeichnen war, wird als möglicher Faktor genannt.
Bildungskatastrophe 63: Die pädagogische Wende oder: Über die notwendige Besinnung auf das Erziehen und Unterrichten. Interview mit Professor Dr. Ralf Lankau über die Expertenkomission zu digitalen Medien.Der Titel des Buches „Kein Mensch lernt digital“ des Medienwissenschaftlers Professor Ralf Lankau brachte die Kritik vieler Experten aus Pädagogik, Medizin und Psychologie am Digitalpakt Schule, der im Jahr 2017 von der Bundesregierung gestartet wurde, auf den Punkt. Die Prognosen der Kritiker traten ein, die Bildungskatastrophe vertiefte sich. Die Digitalisierung der letzten 10 Jahre brachte keine Wende und keinen Fortschritt, die Lernleistungen gingen in den Sinkflug. „Mit „Digitaler Bildung“ raus aus der Bildungskatastrophe!“, das war das Versprechen des Digitalpaktes Schule, heute steht man vor einem Scherbenhaufen. Was sind die Ursachen, was die Alternativen? Dazu hat der Medienpädagoge Ralf Lankau einen Grundsatzartikel verfasst, über den wir mit ihm ein Interview führen konnten.
Bildungskatastrophe 62: Ratgeber 5: Kinder und Jugendliche in digitalen Zeiten - stark und selbstbestimmt. So fördern Sie die gesunde Entwicklung Ihres Kindes. Inzwischen zweifelt niemand mehr: Smartphones und soziale Medien können Kindern und Jugendlichen massiv schaden. Was können Eltern und Schulen tun? Eine pädagogische Herausforderung. Sie ist lösbar. Kurz, konkret und verständlich hilft dabei unser neuer Ratgeber.
Bildungskatastrophe 61: ÜBERBLICK Nr. 9: Digitale Bildung - Ausweg aus der Bildungskatastrophe? Wie die Industrie die Eroberung des Geschäftsfeldes Schule als Fortschritt inszenierte! Wie kam es zur „Digitalen Bildung“ und im Schlepptau zur WLANisierung der Schulen? Diese Reform hat eine über 50-jährige Geschichte. Sie kumulierte im Jahr 2017 im Beschluss der Bundesregierung zum Digitalpakt Schule. Mit der „Digitalen Bildung“ sollen die Ziele der neoliberalen Vorstellungen des Homo Oekonomicus, des konditionier- und verwertbaren Menschen, erstmals verwirklicht werden. Das Datensammeln durch die digitalen Medien ist dazu die Voraussetzung. Dieser Hintergrund spielt in der Diskussion fast keine Rolle, obwohl Soziologen und Pädagogen wie Prof. Jochen Krautz und Prof. Richard Münch ihn schon frühzeitig analysierten. Selbst Lehrerverbände verfielen dem inszenierten Fortschritts-Hype der digitalen Medien, beschäftigten sich nicht mit dem pädagogischen und ökonomischen Hintergrund. Der Überblick Nr. 9 analysiert Geschichte und Folgen der Digitalen Bildung und plädiert für Alternativen.
Bildungskatastrophe 60: Schuljahresbeginn & Smartphonenutzung: Lehrer und Eltern müssen gemeinsam beraten. Argumentationshilfen: Video von diagnose:funk und medizinischer Artikel. Das Schuljahr 2025/26 beginnt, und ein Thema beherrscht die Diskussion: Wie sollen Kitas und Schulen mit der Smartphone- und Tabletnutzung umgehen? Über 50% der Eltern, so eine Umfrage der Körber-Stiftung, machen sich Sorgen über den digitalen Medienkonsum ihrer Kinder und wollen Regelungen. Auf welcher Grundlage sollen Regelungen beschlossen werden? Wie sollen sie aussehen? Ist es mit einem Verbot getan?
Bildungskatastrophe 59: "Erst Smart, dann phone". Interview mit der Initiative „Smarter Start ab 14“. Im Interview für das diagnose:funk Magazin Kompakt erklärt Verena Holler, Mitgründerin der Initiative Smarter Start ab 14, warum sie sich für einen späteren Smartphone-Einstieg bei Kindern starkmacht. Sie spricht über gesellschaftlichen Druck, elterliche Vorbilder und die Kraft gemeinsamer Entscheidungen – und macht Mut, sich gegen den digitalen Mainstream zu stellen.
Bildungskatastrophe 58: Paradigmenwechsel I: Leopoldina fordert Smartphone- und Social Media Verbote an KiTas und Schulen. Verbote und Regelungen bis zum 17. Lebensjahr gefordert. In derselben Augustwoche 2025 fordern die Nationale Akademie der Wissenschaften Deutschlands Leopoldina und das Deutsche Ärzteblatt (s. Paradigmenwechsel II) Regelungen zu Smartphoneverboten an KiTas und Schulen. Politiker schwenken um und schließen sich an, wie z.B. Cem Özdemir (Grüne) und Manuel Hagel (CDU), die sich im Wahlkampf um den Ministerpräsidentenposten in Baden-Württemberg befinden. Das ist ein Seismograf, dass man damit Stimmen gewinnen kann, weil nun auch die Bevölkerung mehrheitlich für Regelungen ist.
Bildungskatastrophe 57: Paradigmenwechsel II: Deutsches Ärzteblatt: „Medienkonsum im Vorschulalter. Risiko von Autismus und Entwicklungsstörungen“. Mit der Veröffentlichung "Medienkonsum im Vorschulalter" positioniert sich nun auch das Deutsche Ärzteblatt. Digitale Medien haben in Kindertagesstätten nichts zu suchen. Sie machen Kinder krank. Eine Rückbesinnung auf das natürliche, soziale Spielen ist notwendig.
Bildungskatastrophe 56: Studie: Häusliche Umgebungsstrahlung führt zu Entwicklungsverzögerungen bei Säuglingen. Untersuchung der Universitätsklinik Mumbai / Indien. In Mumbai untersuchten die Universitätsklinik und das Institut für Gesundheitswissenschaften, wie sich die Umgebungsstrahlung digitaler Geräte und Mobilfunkmasten auf die Entwicklung von Säuglingen auswirkt.
Bildungskatastrophe 55: diagnose:funk – Überblick Nr. 4: „Wirkt Mobilfunk auf das Gehirn?“ Eine erstmalige Aufarbeitung der Studienlage zu den Auswirkungen auf den Gehirnstoffwechsel. Der Überblick Nr.4 „Wirkt Mobilfunk auf das Gehirn?“ aus der diagnose:funk - Reihe „Überblick für den Durchblick“ gibt einen umfassenden Überblick über die Auswirkungen hochfrequenter elektromagnetischer Felder (HF-EMF) – insbesondere durch Mobilfunkstrahlung – auf den Gehirnstoffwechsel. Er stützt sich auf über 50 Studien und beschreibt detailliert die biologischen Wirkmechanismen auf die Gehirnentwicklung, die Intelligenz, das Gedächtnis und Lernen, insbesondere bei Kindern und Jugendlichen.
Bildungskatastrophe 54: Hessen: Smartphoneverbote an Schulen. Änderung des Hessischen Schulgesetzes. Hessen vorn! Als erstes Bundesland hat Hessen ein grundsätzliches gesetzliches Verbot von mobilen digitalen Endgeräten wie Smartphones, Smartwatches und Tablets beschlossen. Ausnahmen zum sinnvollen altersbedingten Einsatz im Unterricht können Lehrende selbst bestimmen.
Bildungskatastrophe 53: ChatGPT: Verlernen wir das Denken? Interview mit dem Wissenschaftsjournalisten Ingo Leipner zu ChatGPT. Eine Untersuchung des Massachusetts Institute of Technology (MIT) lässt den Schluss zu, dass der Einsatz von KI-Assistenten wie ChatGPT beim Verfassen von Texten zu einer „kognitiven Schuld“ führen kann. Damit wird ein Zustand beschrieben, bei dem die an eine KI ausgelagerte „Denkarbeit“ die eigene Lernfähigkeit und kritische Auseinandersetzung mit einem Thema beeinträchtigt. Der Autor Ingo Leipner erklärt, wie wissenschaftliche Ergebnisse vom „Massachusetts Institut for Technology“ (MIT) wesentliche Aussagen stützen, die er in seinem Buch getroffen hat: „KI-Angriff auf das Bewusstsein“.
Bildungskatastrophe 52: Gebt den Kindern ihre Kindheit wieder! Augsburger Schulpädagogikprofessor Klaus Zierer unterstützt eine gesetzliche Altersbegrenzung für soziale Medien. Augsburg, den 20.06.2025. Der Schulpädagogikprofessor der Universität Augsburg, Klaus Zierer, unterstützt den Vorstoß der Bundesbildungsministerin Karin Prien, eine gesetzliche Altersbegrenzung für soziale Medien einzuführen. Forschungen aus über zehn Jahren belegen, dass die negativen Effekte auf die Persönlichkeitsentwicklung von Kindern und Jugendlichen groß sind und daher die ältere Generation Verantwortung übernehmen muss.
Bildungskatastrophe 51: Beschluss der Zeugniskonferenz: Präsident des Lehrerverbandes Stefan Düll nicht versetzungsfähig. Präsident Düll fordert von Bildungsministerin Prien, auf Regelungen zu Smartphones an Schulen zu verzichten. Die neue Bundesbildungsministerin Karin Prien (CDU) hat das Schädigungspotential von Smartphones, Tablets und Social Media für Kinder und Jugendliche erkannt und lässt Regelungen für Verbote erarbeiten. Ausgerechnet der Präsident des Lehrerverbandes Stefan Düll protestiert dagegen mit einer unqualifizierten Erklärung. Das Bündnis für humane Bildung kritisiert in einer Stellungnahme diesen unqualifizierten Alleingang.
Bildungskatastrophe 50: Wenn das Smartphone Kinder verstummen lässt. KKH-Studie: Zunahme von Sprach- und Sprechstörungen bei Heranwachsenden alarmierend. Immer mehr Heranwachsende haben eine Sprachstörung. Zwischen 2008 und 2023 ist der Anteil im Alter von 6 und 18 Jahren um 77% gestiegen. 9% der jungen Menschen weisen ein behandlungswürdiges Sprachdefizit auf, bei den 6-10-Jährigen sind es 17 Prozent. Wichtige Spracherfahrungen gingen verloren, wenn Kinder viel Zeit mit Smartphone, Tablet oder Spielekonsole verbringen. Dabei würden weder Wortschatz noch das freie Reden weiterentwickelt. Auch motorische Störungen sind um 37% angestiegen.
Bildungskatastrophe 49: Vortrag: Analyse tiefgreifender Auswirkungen der Handystrahlung auf die Gehirnentwicklung. Goetheanum in Dornach (CH): Peter Hensinger analysiert neurobiologische Risiken der Mobilfunkexposition. "Handystrahlung, DECT-Telefone, Router und WLAN, die Auswirkungen auf Denken, Lernen und Verhalten", darüber referierte am 3. Juni 2025 Peter Hensinger, M.A., Vorstandsmitglied von diagnose:funk, auf Einladung der Medizinischen Sektion am Goetheanum in Dornach vor 70 anwesenden und 300 online zugeschalteten Zuhörerinnen und Zuhörern. Schwerpunkt des Vortrages war der Forschungsstand über die Auswirkungen der Handynutzung auf den Stoffwechsel im Gehirn und die Auswirkungen auf die vulnerable Gehirnentwicklung von Kindern und Jugendlichen, die laut der neuen Postbankstudie mittlerweile mehr als 70 Stunden pro Woche mit digitalen Endgeräten verbringen.
Bildungskatastrophe 48: Der Stuttgarter 39 Millionen Euro Skandal (Teil I-III). Der Newsletter von Stuttgart Ökologisch Sozial (SÖS) kritisiert die Digitalisierung von KiTas und Schulen. Der Koalitionsvertrag will die Digitale Bildung beschleunigt mit dem Digitalpakt Schule 2.0 durchsetzen, und mit ihr die WLANisierung der Schulen. Viele Städte rufen von den 5 Milliarden Euros aus dem Digitalpakt Schule 1.0 nun die Gelder ab, um KiTas und Schulen mit Tablets, Lernroboter und WLAN auszustatten. Das parteifreie Bündnis Stuttgart Ökologisch Sozial (SÖS) befasst sich in drei Artikeln mit den Folgen der Investition der Stadt Stuttgart von 39 Millionen Euros in die Digitalisierung der Bildungseinrichtungen.
Bildungskatastrophe 47: Prof.Ralf Lankau: Zwangsdigitalisierung per Koalitionsvertrag? (II) Teil II: Konsequenzen für Bildungseinrichtungen. Was wird mit der neuen Bundesregierung auf uns zukommen? Der Medienpädagoge Professor Dr. Ralf Lankau (HS Offenburg) hat eine Gesamteinschätzung anhand des Koalitionsvertrages verfasst, mit 2 Teilen: In Teil I analysiert er, was die zwei Prämissen des Koalitionsvertrages „Digital–Only“ und „Digitalisierung ist Machtpolitik“ bedeuten, in Teil II, was das für die Bildungspolitik bedeutet. Die Durchsetzung der Digitalen Bildung und die geplante Einführung des autonomen Lernens über WLAN würde zu einer Dauerstrahlungsbelastung für die Schüler führen.
Bildungskatastrophe 46: Koalitionsvertrag (II): Ursachen der Bildungskatastrophe werden zu Lösungen gemacht. Bündnis für humane Bildung fordert Maßnahmen gegen die Bildungskatastrophe. Der Koalitionsvertrag von CDU, CSU und SPD ist unterschrieben. Wer Schlussfolgerungen für einen Ausweg aus der deutschen Bildungskatastrophe erwartet, wird enttäuscht. Das Ausmaß des fortschreitenden Bildungsdesasters kann nicht mehr geleugnet werden, die Ursachen sind durch Studien nachgewiesen. Doch der Koalitionsvertrag vollbringt ein diskursives Wunder: Ursachen der Bildungsmisere werden in Lösungen umgewandelt. Noch mehr Digitalisierung soll aus der Katastrophe führen, statt bekannte pädagogische Lösungen zu präferieren.
Bildungskatastrophe 45: Endlich Handy-Verbot für Kinder? ... frägt die EMMA-Autorin Annika Ross. Wann auch endlich in Deutschland? Fünfjährige Jungen, die süchtig nach Gewaltpornografie sind. Siebenjährige Mädchen, die an Magersucht leiden. Mobbing im Klassenchat. Andere Länder ziehen die Reißleine und verbieten Handys in der Schule und sperren TikTok für Kinder und Jugendliche. Nun beraten auch die BildungsministerInnen der Bundesländer über strengere Handy-Regeln. Hessen will Handys an Schulen grundsätzlich verbieten. Auch Bayern will nachziehen. Warum das dringend nötig ist.
Bildungskatastrophe 44: Zypriotische pädiatrische Vereinigung / Nationaler Ausschuss für Umwelt und Kindergesundheit: Kinder vor digitalen Medien schützen.Pressemitteilung zur Digitaltechnik. Dr. Stella Canna-Michaelidou, die Präsidentin des National Committee on Environment and Children's Health in Zypern, schickte uns die gemeinsame Pressemitteilung mit der Zypriotischen pädiatrischen Vereinigung. Das Komitee arbeitet eng mit den staatlichen Behörden bei der Aufklärung über die psycho-sozialen und strahlungsbedingten Auswirkungen digitaler Medien zusammen und publiziert auch Videos (s
Bildungskatastrophe 43: Britische Studie zum Smartphone-Verbot: Lernleistungen bis zu 2 Noten verbessert! Video: ThinkTank PolicyExchange präsentiert mit Jonathan Haidt Studienreport!. Smartphone-Verbote oder nicht? Darüber gibt es erfreulicherweise nun auch in Deutschland eine öffentliche Debatte, bis in die Topmedien wie Tagesschau, Heute und selbst in die heute show. Mit welchem Ergebnis müsste diese Debatte enden, wenn eine Studie aus England nachweist, dass sich bei einem Verbot die Leistungen sprunghaft um bis zu 2 Noten verbessern? Die englischen Schulbehörden haben Konsequenzen gezogen.
Bildungskatastrophe 42: Bundesweite Smartphone-Verbote an Schulen, ein erster richtiger Schritt. Bei der Symptombekämpfung nicht stehenbleiben. Industrie entwickelt Gegenstrategie zur Rettung des Geschäftsfeldes Schule. Fast täglich berichten die Medien über Diskussionen in Bundesländern, der Kultusministerkonferenz und in Parteien über Smartphone-Verbote an KiTas und Schulen. Smartphones, Tablets und WLAN standen bis vor kurzem noch für den Fortschritt in den Erziehungseinrichtungen. Jetzt stehen sie weltweit in der Kritik als Ursache für die Schädigung einer ganzen Generation von Kindern und Jugendlichen. Experten fordern einen Stopp der Digitalisierung in KiTas und Schulen. Ist die Diskussion um Smartphoneverbote nun auch ein Anlass, um Ursachen auf den Grund zu gehen und eine pädagogische Wende einzuleiten? Es geht um viel Geld für die IT-Branche, deshalb steigt sie in diese Diskussion mit einer Greenwashing-Strategie ein, die von der Agentur Jung von Matt (Hamburg) mit konzipiert wurde.
Bildungskatastrophe 41: Bildungsappell der 75 ExpertInnen (II): Hintergründe und Material. Für eine pädagogische Wende: Investitionen in natürliche statt in künstliche Intelligenz! Der Experten-Appell "Humane und emanzipierende Bildungspolitik vs. digitale Transformation" basiert auf den Erkenntnissen der Pädagogik und der Entwicklungspsychologie und stellt sich gegen eine Bildungspolitik, die von der Industrie initiiert wurde. Als erste Maßnahmen fordert er bildschirmfreie Schulen bis einschließlich der Grundschule und Smartphoneverbote an Schulen. In diesem Artikel dokumentieren wir Publikationen der Wissenschaftler, die seit Jahrzehnten Wege aus der Bildungskatastrophe zeigen.
Bildungskatastrophe 40: 75 Experten: Digitale Bildungspolitik beenden, Smartphone-freie Schulen! (I). Appell an die neue Bundesregierung: "Humane und emanzipierende Bildungspolitik vs. digitale Transformation". 75 Bildungs-Expertinnen und Experten fordern in ihrem Appell "Humane und emanzipierende Bildungspolitik vs. digitale Transformation" von der Bundesregierung und den Abgeordneten des Deutschen Bundestages, dass sie die Digitalisierung an KiTas und Schulen stoppen, weil sie die Bildungskrise beschleunigt und Kinder und Jugendliche krank macht. Dieser Stopp muss der Anfang sein für eine Wende in der Bildungspolitik, raus der Bildungskatastrophe. Dazu legen die ExpertInnen einen umfassenden Vorschlag vor. Die Liste der Unterzeichner steht am Ende des Artikels.
Bildungskatastrophe 39: „Es ist höchste Zeit, dass die negativen Auswirkungen von Hochfrequenz-EMF auf die Gehirnentwicklung von Kindern und Jugendlichen ernst genommen werden!" Interview mit der Neurobiologin Dr. Keren Grafen. In ihrem Vortrag in Neckartenzlingen erklärte die Neurobiologin Prof. G. Teuchert-Noodt, dass der Gehirnstoffwechsel maßgeblich von elektromagnetischen Frequenzen zwischen 4 Hz und 30 Hz gesteuert wird und die Homöostase im Gehirn auf einem sensiblen Zusammenspiel dieser Frequenzen beruht. Dazu liegen von ihrem Institut Forschungsergebnisse vor. Daher sei es logisch, dass Einstrahlungen von außen, wie sie durch die Mobilfunkstrahlung erzeugt werden, darauf wirken. Dr. Keren Grafen war Mitarbeiterin am Institut von Prof. G. Teuchert-Noodt und ist mit den dort durchgeführten neurobiologischen Forschungen bestens vertraut. Peter Hensinger führte mit ihr ein Interview zum Stand der Forschung über die Wirkungen der Mobilfunkstrahlung (EMF) auf den Gehirnstoffwechsel.
Bildungskatastrophe 38: UNESCO-Bildungsbericht: Smartphone-Verbote weltweit auf dem Vormarsch. Deutschland: Bündnis für humane Bildung fordert Koalition zur Wende in der Bildungspolitik auf. Smartphones gehören zum Alltag vieler Schüler. Doch wie sinnvoll sind sie im Unterricht? Laut einem Bericht der UNESCO sollten digitale Geräte nur dann in Schulen genutzt werden, wenn sie das Lernen nachweislich verbessern. Andernfalls könnten sie mehr schaden als nützen. Die Studie zeigt, dass der Gebrauch von Smartphones im Unterricht die Konzentration und das Lernen stören kann. Besonders soziale Medien und Nachrichten lenken viele Schüler ab. Experten raten daher, klare Regeln für die Nutzung digitaler Geräte in Schulen festzulegen. Der Trend: Smartphone und Social Media Verbote bis einschließlich der Grundschule.
Bildungskatastrophe 37: Harald Lesch und Klaus Zierer: Zurück für die Zukunft! Lesch & Zierer fordern ein Smartphone-Verbot und eine pädagogische Zeitenwende. Harald Lesch, Physikprofessor an der LMU München, prominenter Wissenschaftsvermittler, und Klaus Zierer, Ordinarius für Schulpädagogik an der Universität Augsburg fordern eine Revolution (!) im Bildungswesen, um die katastrophalen Zustände zu überwinden. Warum sofort ungesteuert werden muss, erläutern sie in einer 45-Minuten-Sendung im NDR und ihrem gemeinsamen Buch „Gute Bildung sieht anders aus“. Auch der Sozialwissenschaftler Prof. Tim Engartner fordert in seinem Buch „Raus aus der Bildungsfalle. Warum wir die Zukunft unserer Kinder gefährden“ eine sofortiges Umdenken. Die Bildungspolitik müsse sich vom Einfluss der Industrie befreien. Er stellt fest: Die Digitalisierung des Bildungswesens ist nicht die Lösung, sondern ein Teil des Problems.
Bildungskatastrophe 36: Eltern als Vorbilder: Handypause beim Abholen der Kinder aus Kindergärten. Plakataktion des Instituts für Suchtprävention Oberösterreich. Eine Initiative an Kindergärten und Krabbelstuben in Oberösterreich gibt Eltern zwölf Tipps für den bewussten Umgang mit dem Handy in Gegenwart ihrer Kinder.
Bildungskatastrophe 35: "Sie können Handys bedienen, aber nicht mit Besteck essen". Kinderärztin Arnika Thiede hat bei den Barmherzigen Brüdern in Linz fast täglich mit verhaltensgestörten Kleinkindern zu tun. Der Grund: exzessiver Medienkonsum. LINZ, 11. Jänner 2025. Schlafstörungen, Übergewicht, Verhaltensstörungen und Sprachdefizite: Zu viel Medienzeit hat schon bei kleinen Kindern schwerwiegende Folgen. Kinderärztin Arnika Thiede spricht im OÖN-Interview mit dem Redakteur Daniel Gruber über die dramatische Entwicklung und die Versuche gegenzusteuern.
Bildungskatastrophe 34: Ostbelgien. Einigung: Handy- und Smartwatchnutzung in Schulen der Deutschen Gemeinschaft ab September 2025 untersagt. Erste deutschsprachige Region, die Handyverbote beschließ. Nach jahrelangen Diskussionen zog die Regierung Konsequenzen aus den negativen Auswirkungen der Handynutzung auf die Schülerinnen und Schüler. Ein generelles Smartphoneverbot wurde beschlossen.
Bildungskatastrophe 33: Verbaut die digitale Revolution uns und unseren Kindern die Zukunft? Prof. Dr. Gertraud Teuchert-Noodt referierte in Neckartenzlingen & Lehrvideo zum Stirnhirn. Prof. Dr. Dr. Gertraud Teuchert-Noodt stellte bei ihrem Vortrag ausführlich die Bedeutung der Forschungsergebnisse aus der Neurobiologie über die Auswirkungen digitaler Medien auf die Entwicklung des Gehirns von Kindern dar. Sie selbst hat 25 Jahre darüber geforscht, v.a. über die Auswirkungen auf das Stirnhirn und das Belohnungssystem. Der Vortrag ist eine spannende Reise in das Gehirn und macht deutlich: Die Erziehungswissenschaften müssen sich mit diesen Erkenntnissen beschäftigen, denn ohne sie kann man die irreversiblen Schädigungen nicht begreifen, aber auch nicht die Alternativen: Teuchert-Noodt betont die Bedeutung des analogen Spiels, der Bewegung und der sozialen Kommunikation für die gesunde Entwicklung. Ein zweites Video über die Auswirkungen digitaler Medien auf die Entwicklung des Stirnhirns steht in der Mitte des Artikels und ganz unten ein Impuls-Video für Elternabende.
Bildungskatastrophe 32: Petition: Smartphonefreie Schulen! JETZT! Hamburger Elterninitiative klärt auf und fordert von der Politik, endlich zu handeln. Die Hamburger Elterninitiative „Smarter Start ab 14“ hat eine Online-Petition für smartphonefreie Schulen gestartet. In Hamburg hat die Initiative Erfolge, es gibt Smarte Start-Communities an über 130 Schulen, mit mehr als 1.200 engagierten Eltern. Die Initiative schreibt: „Die vielfältigen negativen Folgen eines zu frühen, übermäßigen und unkontrollierten Konsums von digitalen Bildschirmmedien für die physische und psychische Gesundheit unserer Kinder sind durch zahlreiche wissenschaftliche Studien belegt. Wir wollen Kindern eine Smartphone freie Kindheit zurückgeben. Wir wollen es Eltern ermöglichen, sich gegen ein Smartphone für ihr Kind zu entscheiden. Wir wollen Eltern zusammenbringen, die sich bewusst für eine Smartphone freie Kindheit aussprechen. Wir wollen Eltern aller Bildungsmileus aufklären über die Risiken einer zu frühen unkontrollierten Smartphone Nutzung. Wir wollen die öffentliche Wahrnehmung brechen, dass es alternativlos ist, seinen Kindern spätestens mit Übertritt auf die weiterführende Schule ein eigenes Smartphone zu schenken.“ In ihrer Petition fordert die Initiative von der Bildungspolitik, endlich zu handeln.
Bildungskatastrophe 31: Ralf Lankau / Uwe Büsching: Wirtschaftsinteressen vor Kindeswohl?Scharfe Kritik an der Position der Bundeszentrale für Kinder- und Jugendmedienschutz (BzKJ). Deutschland gegen den Rest der Welt! Während ein Land nach dem anderen zum Schutz der Kinder Smartphone- und Socialmediaverbote ausspricht, bauen deutsche Behörden Schutzwälle gegen diese Verbote, mit immer neuen Konstruktionen von Rechtfertigungen. Cui Bono? Das fragen der Medienwissenschaftler Prof. Ralf Lankau und der Kinderarzt Dr. Uwe Büsching.
Bildungskatastrophe 30: Handy-Verzicht in Irland - Aufwachsen ohne eigenes Smartphone. Fernsehbericht des SRF über den Handyverzicht in Greystones. Kinder sollen wieder Kinder sein dürfen – verschont von Social Media und Cybermobbing. So wollen es in Irland viele Eltern und Schulen, die den Smartphone-Verzicht vereinbart haben. In Greystones haben praktisch alle Grundschulkinder keine eigenen Smartphones mehr [...] Den freiwilligen Verzicht in Greystones findet Bildungsministerin Norma Foley eine «Superidee». Sie will das Modell von Greystones aufs ganze Land ausweiten ...
Bildungskatastrophe 29: Social Media Verbot unter 16 Jahren: Australien schützt seine Kinder! Dreiviertel der Australier befürworten diese Maßnahme. Und 77 % der Deutschen finden dieses Gesetz gut! Nahezu alle Medien in Deutschland berichteten: Australien verbietet die Nutzung von Social Media bis zum 16. Lebensjahr. Es folgt damit einer Erkenntnis, die sich weltweit gerade durchsetzt: die frühe Nutzung digitaler Medien schädigt Kinder massiv.
Bildungskatastrophe 28: Prof. Ralf Lankau zum Ende der Digital-Euphorie in Großbritannien. Bildungsausschuss des House of Commons fordert Smartphoneverbot in Schulen und Jugendschutz. Im Mai 2024 hat der Bildungsausschuss des britischen Unterhauses (House of Commons) seinen Bericht „Screen time: impacts on education and wellbeing – Report Summary“ abgegeben, in dem er auf Grund der psycho-sozialen Schädigungen der Kinder und Jugendlichen durch digitale Medien ein Verbot ihrer Nutzung bis zum 16. Lebensjahr empfiehlt. Wir baten den Medienwissenschaftler Ralf Lankau (FH Offenburg) um eine Analyse und Bewertung dieses UK-Berichtes. Deutschland: Grüne fordern Einsatz von KI in der Schule als Nachhilfelehrer. Auch dazu hat R. Lankau einen Artikel verfasst.
Bildungskatastrophe 27: Überblick Nr. 7: Kinder und digitale Medien – Eine pädagogische Herausforderung! Die diagnose:funk-Publikationsreihe „Überblick für den Durchblick“ informiert über den Stand der Forschung zu den gesundheitlichen Auswirkungen der nicht-ionisierenden Strahlung des Mobilfunks und über die psycho-sozialen Folgen der Digitalisierung. Der Überblick Nr. 7 dokumentiert, warum eine zu frühe und unregulierte Nutzung des Smartphones und anderer digitaler Medien zu negativen Auswirkungen führen kann. Schwerpunktmäßig werden Erkenntnisse der Entwicklungspsychologie und Neurobiologie behandelt. Es werden Lösungsmöglichkeiten für Eltern, Erziehende und die Politik aufgezeigt, um Kinder und Jugendliche vor einer Smartphonesucht zu bewahren.
Bildungskatastrophe 26: Pressemitteilung des Lehrstuhls für Pädagogik der Universität Augsburg: Smartphone-Verbot an Schulen: Sinnvoll, vor allem mit pädagogischer Begleitung. Basler Zeitung (10.08.2024): „Handys fliegen von der Schule. Neue wissenschaftliche Erkenntnisse zeigen, dass Smartphones Teenager stärker schädigen als bisher angenommen. An der Oberstufe findet in der Schweiz ein Umdenken statt: Verbote werden mehrheitsfähig.“ Eine Studie (Review) des Lehrstuhls für Schulpädagogik der Uni Augsburg bestätigt: Schulen, die das beschließen, sind auf dem richtigen Weg.
Bildungskatastrophe 25: ChatGPT: Zwei kleine und kurzweilige Bücher über die Folgen eines Algorithmus für die Bildung. Pädagogik-Professor Klaus Zierer und Ingo Leipner gehen ChatGPT auf den Grund. Die Digitalisierung greift grundlegend in die Entwicklung der Jugend ein. ChatGPT ist nicht in erster Linie ein fantastisches Hilfsmittel, sondern es verändert das Denken und Persönlichkeiten. Warum, das analysieren zwei kurzweilige, aber tiefgründige Publikationen, die v.a. alle Erziehenden lesen sollten.
Bildungskatastrophe 24: Gutachten für die französische Regierung: Smartphone Verbot bis 12, Social Media Verbot bis 17. Präsident Macron fordert rasche Umsetzung zum Schutz der Kinder und Jugendlichen. Kinder sollen ihr erstes Smartphone nicht vor dem Teenager-Alter bekommen, so eine Studie für die französische Regierung. Soziale Netzwerke sollten sogar erst ab 18 Jahren zugänglich sein. Ein europäisches Land nach dem anderen beendet die Schädigung der Kinder durch die Frühdigitalisierung. Deutschland will sie dagegen forcieren. Diese "vorsätzliche Körperverletzung" (Prof. M.Spitzer) und der "Tabletwahn" (Prof. K. Zierer) müssen ein Ende haben!
Bildungskatastrophe 23: US-Sozialwissenschaftler Prof. Jonathan Haidt: «Um das Jahr 2012 stürzte die geistige Gesundheit junger Menschen eine Klippe hinunter». Interview in der Neuen Züricher Zeitung zu den Auswirkungen digitaler Medien auf Kinder. Der US-Sozialwissenschaftler Jonathan Haidt hat ein Buch über die Generation Z geschrieben. Er warnt, dass deren hohe Smartphone- und Social Media-Nutzung nicht nur zu veränderten Gehirnen führt, sondern ganze Demokratien ins Wanken bringen wird. Haidt ist Professor an der New York University Stern School of Business. Im Juni erscheint sein Buch „Generation Angst: Wie wir unsere Kinder an die virtuelle Welt verlieren und ihre psychische Gesundheit aufs Spiel setzen“, das in den USA ein «New York Times»-Nr.-1-Bestseller wurde.
Bildungskatastrophe 22: Rat für Digitale Ökologie zeigt, wie Social-Media-Algorithmen bewusst Sucht und Abhängigkeit erzeugen "Das größte soziale Experiment der Menschheitsgeschichte!" Profitmaximierung um jedem Preis? Social-Media-Plattformen nutzen süchtigmachende Designs, um Bildschirmzeiten und damit Gewinne zu maximieren - mit erheblichen Risiken für die Gehirnentwicklung junger Menschen und ihrer psychischen Gesundheit. Die neurowissenschaftlichen Hintergründe erklärt der Rat für Digitale Ökologie (RDÖ) in seiner neuesten Publikation und einem zugehörigen Video.
Bildungskatastrophe 21: Dänemark macht Digitale Bildung rückgängig - Minister entschuldigt sich für gescheitertes Experiment. „Wir haben uns zu lange den großen Tech-Konzernen unterworfen!“ Die Süddeutsche Zeitung vom 7.2.2024 meldet: „Enttäuschte Liebe. Dänemarks Schulen sind weit vorgestoßen in die digitale Welt, Handys und Tablets gehören vielerorts zur Grundausstattung. Doch die einstige Begeisterung ist weg. Der Bildungsminister ruft zur Umkehr auf.“
Bildungskatastophe 20: VBE-Kampagne für Tablets an Schulen: Die Brillenbranche freut sich über kurzsichtige Kinder! Gelten BG-Schutzvorschriften für Erwachsene nicht für Kinder!? Am 5.2.24 berichteten fast alle Medien über die Forderungen des VBE (Verband Bildung und Erziehung), Schulen zu 100% mit Tablets auszustatten. Über dieses Konjunkturprogramm werden sich nicht nur die Hersteller, sondern auch die Brillenbranche freuen. Prof. Manfred Spitzer nannte kürzlich auf einer medizinischen Tagung solche Vorschläge „vorsätzliche Körperverletzung“, keine Berufsgenossenschaft würde hier wahrscheinlich zustimmen. Denn dies führt zu einer epidemischen Kurzsichtigkeit, mit besorgniserregenden Folgen.
Bildungskatastrophe 19: Leitmedien: „Immer mehr Kindern fehlen die Worte. Ein Grund ist, dass Kinder mehr Zeit an Bildschirmen verbringen!“ „Nach Pisa-Schock. Schul-Debatte in NRW – „Tablets im Unterricht machen Kinder dümmer.““ Wie psycho-soziale Defizite und WLAN-Bestrahlung zusammenwirken.
Bildungskatastrophe 18: Interview mit Prof. Dr. Dr. Gertraud Teuchert-Noodt: "Was sagt die Hirnforschung zur Digitalisierung des Lernens von Kindern und Jugendlichen? `... auch eine halbe Stunde ist für das Kind eine halbe Stunde zu viel!´“ Prof. Gertraud Teuchert-Noodt leitete den Bereich Neuroanatomie und Humanbiologie an der Universität Bielefeld und forschte über die Folgen der Reizüberflutung, Suchtmechanismen und den Zusammenhang zwischen Bewegung, Lernen und Gehirn. Sie gehört auf Grund ihrer eigenen Forschungsergebnisse zu den schärfsten Kritikerinnen der Digitalisierung der Bildung. Warum sich die Digitalisierung irreversibel schädlich auf die Entwicklung des kindlichen Gehirns auswirkt, erläutert Sie uns im Interview.
Bildungskatastrophe 17: Wissenschaftler fordern ein Moratorium zu IT und KI in Schule. 40 führende Experten fordern Diskurs pädagogischer Prämissen des Einsatzes digitaler Medien in Bildungseinrichtungen. 40 Experten aus Pädagogik und Medizin aus Deutschland und der Schweiz fordern einen Stopp der Digitalisierung an Schulen und Kitas bis zur Klasse 6, eine wissenschaftliche Debatte über ihren Sinn und Unsinn mit dem Ziel neuer wissenschaftsbasierter Beschlüsse, wie und wann digitale Medien eingesetzt werden sollen. Die psycho-sozialen Schädigungen der Kinder durch digitale Medien und die Bildungskatastrophe an deutschen Schulen sind auch eine Folge planloser, von der Industrie initiierter Digitalisierung. Die sogenannte Digitale Bildung folge einem Digitalisierungswahn, schrieb der Ordinarius für Schulpädagogik Prof. Klaus Zierer. Die GBW (Gesellschaft für Bildung und Wissen) initiierte nun einen Appell für ein Moratorium der Digitalisierung.
Bildungskatastrophe 16: Mit einer Anfrage (27.10.2023) stellt die Stuttgarter FrAktion (LINKE, SÖS, Piraten, Tierschutzpartei) im Gemeinderat infrage, ob das Konzept zur praktischen Medienarbeit (Jedem Kind ein Tablet) in städtischen Kindertageseinrichtungen des Stuttgarter Jugendamts dafür geeignet ist, Kinder in ihrer geistigen und psychischen Reife und Entwicklung zu fördern. Zu der Anfrage gibt es ein 48-seitiges Gutachten, in der die Experten Prof. Paula Bleckmann, Prof. Gertraud Teuchert-Noodt, Peter Hensinger MA, Prof. Ralf. Lankau und Prof. Manfred Spitzer die Digitalisierung und das Stuttgarter Konzept analysieren.
Bildungskatastrophe 15: Smartphones reduzieren Aufmerksamkeit und Leistung – selbst wenn sie nicht da sind. Meta-Studie untersucht den Brain-Drain-Effekt - SWR Video dokumentiert die Tricks. Universität Augsburg, Pressemitteilung 68/23 - 19.09.2023. Wie stark Smartphones die Aufmerksamkeit als auch die Gedächtnisleistung reduzieren, ist seit 2017 als Brain-Drain-Effekt bekannt. Ein Forschungsteam der Universität Augsburg um den Schulpädagogen Prof. Dr. Klaus Zierer hat in einer Meta-Analyse, die in der Fachzeitschrift Behavioral Sciences kürzlich veröffentlicht wurde, 22 Studien verglichen und bestätigt den Effekt. Gerade Kinder und Jugendliche verwenden ihre Smartphones sehr intensiv. Dass dies Aufmerksamkeit und Leistung reduzieren kann, zeigt eine aktuelle Meta-Studie der Universität Augsburg. Für die Medienerziehung von Kindern und Jugendlichen folgt daraus eine besondere Herausforderung. Ein neues SWR-Wissen Video dokumentiert, mit welchen Tricks Social Media fesselt und ablenkt.
Bildungskatastrophe 14: TAZ: Bildung auf Talfahrt - Katalysator Digitalisierung. Der Schulpädagoge Prof. Klaus Zierer übt scharfe Kritik am „weiter so“ in der Bildungspolitik. Am 23.09.2023 demonstrierten in 29 Städten Schüler und Eltern gegen die Bildungskatastrophe unter dem Motto „Schule muss anders“. Eine Reaktion der Politik: Mehr Digitalisierung sei ein Ausweg aus der Bildungskatastrophe. Diese Fortschrittserzählung verfängt immer noch, auch bei Erziehungsgewerkschaften, obwohl die pädagogische Wissenschaft dem heftig widerspricht, so der Schulpädagoge Prof. Klaus Zierer: „Mehr Digitalisierung ist keine Lösung in der Bildungskatastrophe“ sondern Teil des Problems. In einem Artikel in der TAZ kritisiert er die Bildungspolitik und den Digitalisierungswahn.
Bildungskatastrophe 13: Umfassender wissenschaftlicher Review zu Mobilfunk & Gesundheit von Kindern. diagnose:funk veröffentlicht deutsche Übersetzung der Studie von Davis D. et al. (2023) als Brennpunkt : „Drahtlose Technologien, nicht-ionisierende elektromagnetische Felder und Kinder: Gesundheitsrisiken erkennen und reduzieren.“ Sieben renommierte Experten unter Leitung von Prof. Linda Birnbaum, der ehemaligen Direktorin des US-amerikanischen National Toxicology Program (NTP) und des National Institute for Environmental Health Sciences (NIEHS), legen mit dieser Studie zum ersten Mal einen umfassenden Überblick über die Forschungsergebnisse zu Auswirkungen von Mobilfunkstrahlung auf Fortpflanzung, Schwangerschaft und Kinder vor.
Bildungskatastrophe 12: „Leitlinie zur Prävention dysregulierten Bildschirmmediengebrauchs in Kindheit und Jugend“. Fachverbände-Bilanz nach 16 Jahren Smartphone-Nutzung erfordert ein Umdenken. Im Juni 2023 wurde die „Leitlinie zur Prävention dysregulierten Bildschirmmediengebrauchs in Kindheit und Jugend“ als gemeinsame Empfehlung von elf deutschen Fachverbänden [1] aus Medizin und Psychologie auf dem offiziellen Leitlinienportal AWMF publiziert, federführend ist die Deutsche Gesellschaft für Kinder- und Jugendmedizin e.V. (DGKJ). In die Leitlinie wurde die Strahlenbelastung als Risikofaktor aufgenommen.
Bildungskatastrophe 11: Pädagogikprofessor Klaus Zierer kritisiert "Digitalisierungswahn" an den Schulen: „Kümmert euch endlich um die Kinder, nicht um Tablets!“ Der Ordinarius für Schulpädagogik an der Universität Augsburg, Professor Klaus Zierer, kritisiert einen «Digitalisierungswahn» an den Schulen. Die Ankündigung der CSU, bis zum Jahr 2028 alle Schülerinnen und Schüler in Bayern mit einem Tablet für den Unterricht auszustatten, bezeichnet Zierer in einer ausführlichen Presseerklärung als «bildungspolitischen Aktionismus».
Bildungskatastrophe 10: Professor Ralf Lankau analysiert den Bericht der UNESCO über den Nutzen des Einsatzes digitaler Medien im Unterricht: "Es gibt kaum belastbare Beweise für den Mehrwert der digitalen Technologie im Bildungswesen." Die Online-Plattformen golem und heise berichteten, dass der UNESCO-Bericht ein Smartphone-Verbot an Schulen fordert. Doch wir konnten diese Forderung im Bericht nicht finden. Wir fragten bei dem Medienwissenschaftler Prof. Ralf Lankau (HS Offenburg) nach, der uns daraufhin seine Analyse des UNESCO-Berichtes schickte, die wir hier unter Downloads veröffentlichen. Zu den Kernaussagen des UNESCO-Berichtes führten wir mit Prof. Ralf Lankau ein Interview.
Bildungskatastrophe 09: Karolinska-Institut: Stellungnahme zur nationalen Digitalisierungsstrategie in der Bildung. Schwedische Bildungsministerin hört auf die Wissenschaft, diagnose:funk übersetzt das Gutachten. Schweden, Frankreich, Finnland und die Niederlande, Länder, die bei der Digitalisierung des Erziehungswesens vorne dran waren, ziehen jetzt die Reißleine. Die Regierungen machen v.a. die Vorschulen bildschirmfrei. In Schweden gab ein Gutachten des Karolinska-Insitutes den Ausschlag. Wir dokumentieren diese Entwickl
Bildungskatastrophe 08: DAK-Studie: In der Pandemie hat sich Mediensucht verdoppelt. Über 600.000 Jungen und Mädchen süchtig. "Wenn jetzt nicht schnell gehandelt wird, kann der negative Trend nicht mehr gestoppt werden. So würden Familien zerstört und die Zukunft vieler junger Menschen bedroht.“ Inzwischen sind mehr als sechs Prozent der Minderjährigen abhängig von Computerspielen und sozialen Medien.
Bildungskatastrophe 07: Schulleiterin über soziale Medien: „Wir verlieren unsere Kinder“ - Eltern und Lehrer sind ahnungslos. Was soziale Medien mit unseren Kindern machen. Ein Buch über den Schulalltag und wie wir verdrängen. Kinder sehen auf ihren Smartphones Pornos, Kriegsverbrechen oder Tierquälereien – ohne Wissen der Eltern. Das schreibt Schulleiterin Silke Müller in ihrem Buch «Wir verlieren unsere Kinder». Sie fordert dazu auf, nicht mehr wegzugucken. Müller weiß, wovon sie spricht: Ihre Schule, die Waldschule Hatten, gilt als digitale Vorzeigeschule. Zudem ist die Schulleiterin Digitalbotschafterin des Landes Niedersachsen.
Bildungskatastrophe 06: Vortrag in Luxemburg: Aufwach(s)en im Umgang mit digitalen Medien. Was Eltern und Erzieher tun können, damit ihre Kinder nicht vom Handy abhängig werden. Wie die Bildungskatastrophe mit der Digitalisierung in Wechselwirkung steht.
Bildungskatastrophe 05: Smartphone reduziert Wortschatz! Die neue Lesestudie des Instituts für Schulentwicklungsforschung (IFS, 2022) bringt es auf den Punkt: „Häufiges Lesen an digitalen Geräten weist dabei einen negativen Zusammenhang mit dem Wortschatz der Kinder auf. Der Wortschatz ist am kleinsten, wenn Kinder oft an digitalen Geräten lesen und gleichzeitig selten bis nie ein Buch.“
Bildungskatastrophe 04: Prof. Spitzer zur Bildungskatastrophe: Digitalisierung in Kindergarten und Grundschule schadet der Entwicklung, Gesundheit und Bildung von Kindern. Die deutsche Bundesbildungsministerin kündigt die weitere Digitalisierung von KiTas und Schulen an, obwohl nahezu alle wissenschaftlichen Untersuchungen nachweisen, dass dies kontraproduktiv für das Lernen ist und Kinder und Jugendliche mehrfach schädigt. Der Psychologe und Neurowissenschaftler Prof. Manfred Spitzer hat dazu zwei Analysen vorgelegt, die zur Pflichtlektüre für alle Erziehenden werden sollten.
Bildungskatastrophe 03: Tablet-Computer machen das Spiel von Vorschulkindern weniger kreativ. Eine Studie von Forschern der Universität Uppsala und dem Institute of Education am University College London im Vereinigten Königreich kommt zu dem Ergebnis, dass Kinder, die mit Tablets spielen, weniger kreativ und fantasievoll sind als Kinder, die mit physischem Spielzeug spielen. Dieses Ergebnis bestätigt die Erkenntnisse der Hirnforschung, die wir in unserer DVD „Aufwach(s)en im Umgang mit digitalen Medien“ darstellen. In KiTas und Grundschulen wirkt sich der Einsatz von digitalen Geräten negativ auf die Gehirnentwicklung und das Lernen aus.
Bildungskatastrophe 02: IQB-Bildungstrend: Schulen im Digi-Tal - eine Katastrophe mit Ansage. Der IQB-Bildungstrend 2021 über die Kompetenzen der Viertklässlerinnen und Viertklässler ergab, fast nur noch 50% erreichen in den Grundfertigkeiten die Regelstandards. Wir fassen hier im ersten Teil die Ergebnisse des IQB- Bildungstrends zusammen mit einer Analyse der Bildungskatastrophe durch die Pädagogikprofessoren Klaus Zierer und Ralf Lankau. Dann bringen wir Auszüge aus einem Interview mit Prof. Dr. Gertraud Teuchert-Noodt von 2019, das die Ursachen der Bildungskatastrophe vorausschauend beim Namen nannte.
Bildungskatastrophe 01: Schau mich an – und sprich mit mir. Prof. Lankau zur KKH-Untersuchung: Immer mehr Kinder und Jugendliche entwickeln Sprachdefizite. Es ist ein pädagogischer Supergau. Die Untersuchung der Krankenkasse KKH von 2022 hat ergeben, dass heute mehr Kinder und Jugendliche mit Sprachstörungen zu kämpfen haben als vor zehn Jahren. Einer der Gründe: die Digitalisierung. Homeschooling und Digitalisierung der Schulen zeigen jetzt messbare Wirkung: Der Kern der Entwicklung von Denkvermögen und Intelligenz wird durch die Smartphone- und Tabletnutzung gestört.
Tabuthema WLAN-Risiken