KOMPAKT: Sie haben in Ihrer Firma ein besonderes Augenmerk auf hochfrequente elektromagnetische Felder (EMF). Wie regeln Sie die Nutzung von Hochfrequenz in Ihrer Firma?
GUNNAR CLEMENZ: Jeder Arbeitsplatz hat einen LAN-Anschluss. Ebenso gibt es ausreichend LAN-Dosen und -Kabel in den verschiedenen Besprechungsräumen – WLAN wird so nicht benötigt. Wer sein Handy in der Pause für Anwendungen im Internet nutzen möchte, muss dazu seine mobilen Daten einsetzen.
KOMPAKT: Wie kam es, dass Sie sich für diesen Weg entschieden?
GUNNAR CLEMENZ: Ich wurde über das Thema durch meine Frau aufmerksam, während sie beim IBN die Ausbildung zur Baubiologin gemacht hatte. Teil der Ausbildung waren Seminare zur gesundheitlichen Beeinträchtigung durch hochfrequente Strahlung, was uns tatsächlich vorher nicht bekannt war und uns sehr alarmiert hat. Ergänzend hat sich meine Frau im Buch „Stress durch Strom und Strahlung“ von W. Maes informiert.
KOMPAK: Auf welche Weise nutzen Sie das Internet?
GUNNAR CLEMENZ: Wir nutzen das Internet ausschließlich über LAN – ausgenommen davon natürlich mobile Anwendungen über Mobiltelefone. Hier nutze ich die mobilen Daten (da wir auch zu Hause kein WLAN dauerhaft aktiv haben). Unsere Kinder haben in ihren Zimmern LAN-Kabel und passende Adapter für ihr Handy/Tablet. Wenn notwendig (meist für Gäste) schalten wir unsere WLAN ein und danach wieder aus.


