Die Argumente, die das BfS und Lobbygruppen der Industrie gegen die NTP-Ergebnisse anführten, widerlegte umgehend Ron Melnick, leitender Mitarbeiter an der NTP-Studie, in einem Video ((Download der Übersetzung des Vortrages) und in seinem Artikel „Kommentar zum Nutzen der National Toxicology Program-Studie über Daten zu Hochfrequenz-Feldern von Mobiltelefonen zur Bewertung von Risiken für die menschliche Gesundheit trotz unbegründeter Kritik, die auf eine Minimierung der Ergebnisse zu schädichen gesundheitlichen Wirkungen abzielten“ (2018).[21] Das hindert die Industrie und das Bundesamt für Strahlenschutz (BfS) nicht, die widerlegten Argumente bis heute zu nutzen. Hier eine kurze Zusammenfassung:
1. Es wird behauptet, die NTP-Studie gebe nur Hinweise, aber keine klare Evidenz für eine karzinogene Wirkung.
Richtig ist: Die externe Peer-Review-Kommission des National Toxicology Program bewertete die Daten als „clear evidence of carcinogenic activity“ für Herz-Schwannome bei männlichen Ratten und als „some evidence“ für Hirntumoren. Damit widerspricht die Bewertung des BfS der Einschätzung der Experten des NTP und der Peer-Reviewer.
2. Es wird behauptet, methodische Schwächen und Inkonsistenzen würden die Aussagekraft der Studie stark einschränken.
Richtig ist: Die Studie wurde über viele Jahre entwickelt und von mehreren wissenschaftlichen Institutionen geprüft. Die Expositionssysteme, Dosimetrie und Tierhaltung wurden zuvor in Pilotstudien validiert, um eine gleichmäßige und kontrollierte Strahlenexposition sicherzustellen. Die NTP-Studie gilt als eine der technisch aufwendigsten Tierstudien zur Wirkung von Hochfrequenzstrahlung.
3. Es wird behauptet, die Ergebnisse seien auf männliche Ratten beschränkt und daher wenig aussagekräftig.
Richtig ist: Geschlechtsspezifische Unterschiede in der Krebsanfälligkeit sind sowohl bei Tierstudien als auch beim Menschen häufig. Zahlreiche Krebsarten treten bei Männern deutlich häufiger auf als bei Frauen. Daher stellt ein solcher Unterschied kein ungewöhnliches Ergebnis dar und kann nicht als ein Hinweis auf Zufälle interpretiert werden. In der NTP-Studie wurden ähnliche Tumoren bei weiblichen Ratten beobachtet, allerdings ohne statistische Signifikanz.
4. Es wird behauptet: Die Tumoren könnten durch längere Lebensdauer entstanden sein
Richtig ist jedoch: Erstens hat es keinen signifikanten Unterschied in der Überlebensrate zwischen den Kontrolltieren und der Gruppe mit der höchsten Tumorhäufigkeit gegeben. Zweitens sind präkanzeröse Veränderungen bereits relativ früh im Verlauf der Studie beobachtet worden. Diese Befunde sprechen gegen die Hypothese, dass die Tumoren lediglich eine Folge längerer Lebensdauer waren.
5. Es wird behauptet, die pathologische Begutachtung sei nicht verblindet gewesen.
Richtig ist: Die pathologischen Auswertungen wurden nach den üblichen NTP-Protokollen durchgeführt. Die beteiligten Pathologen wussten nicht, ob die untersuchten Gewebeproben von exponierten oder von Kontrolltieren stammten. Zusätzlich wurden die Diagnosen durch unabhängige Pathologie-Arbeitsgruppen überprüft.
6. Es wird behauptet, die Expositionen lägen weit über den Grenzwerten und seien daher nicht übertragbar. Die Ganzkörperexposition der Tiere habe die Grenzwerte um ein Vielfaches überschritten.
Richtig ist: Bei der Nutzung eines Mobiltelefons erhält das Gewebe in unmittelbarer Nähe der Antenne – insbesondere das Gehirn – deutlich höhere lokale Expositionen als der Rest des Körpers. Entscheidend für die Risikobewertung ist daher die lokale Gewebeexposition, nicht die durchschnittliche Ganzkörperexposition. Die Expositionen der Versuchtiere lagen im Bereich möglicher lokaler menschlicher Expositionen beim Telefonieren.
7. Es wird behauptet, thermischer Stress könne die Ergebnisse erklären.
Richtig ist: Pilotstudien zeigten, dass die gewählten Expositionsstärken die Körpertemperatur der Tiere um weniger als ein Grad Celsius erhöhten. Damit lagen sie unterhalb der Schwelle für bekannte thermische Effekte. Die Ergebnisse können daher nicht plausibel durch Überhitzung erklärt werden.
8. Es wird behauptet, Tierstudien seien nicht auf den Menschen übertragbar
Richtig ist: Tierstudien sind seit Jahrzehnten ein grundlegendes Instrument der Krebsforschung. Viele bekannte Karzinogene – von chemischen Stoffen bis zu physikalischen Einflüssen – sind zunächst in Tierversuchen identifiziert worden. Darüber hinaus argumentiert Melnick, dass die beobachteten Tumorarten – insbesondere Gliome und Schwannome – auch in epidemiologischen Studien bei Menschen nachgewiesen wurden (Carlberg, Hardell 2017).[22] Die Übereinstimmung der betroffenen Zelltypen zwischen Tierstudien und epidemiologischen Studien stärke daher die biologische Plausibilität der Ergebnisse.
Fazit aus der Perspektive der NTP-Wissenschaftler
Aus Sicht von Ronald Melnick ergibt sich ein konsistentes Bild: Die NTP-Studie liefert robuste experimentelle Hinweise darauf, dass die langfristige Exposition gegenüber Mobilfunk-Hochfrequenzstrahlung bei Tieren Krebs auslösen kann. Er betont, dass Tierstudien traditionell eine zentrale Grundlage der Krebsrisikobewertung darstellen. Wenn solche Studien positive Ergebnisse liefern, müssen sie ernst genommen werden – insbesondere, wenn die beobachteten Tumorarten mit epidemiologischen Hinweisen beim Menschen übereinstimmen.
>>> Weitere Informationen auf unseren Internetseiten:
Studien zur Genotoxizität auf unserer Datenbank EMF:data
Mobilfunkstrahlung: Die Historie der Krebsdebatte. Brisante Ergebnisse, manipulierte Widerlegungen! 29.05.2025
Studie von Mevissen im Auftrag der WHO findet Krebsrisiko bei Tieren, die Mobilfunk-Strahlung ausgesetzt sind. Das Ergebnis steht im Widerspruch zur industrienahen ICNIRP und den meisten Gesundheitsbehörden, 28.04.2025
Bundesamt für Strahlenschutz korrigiert eigene Falschmeldung zu Handy, Krebs und WHO! Halbherzig wird ein Fehler zugegeben: Wo bleibt die öffentliche Korrektur? 30.04.2024
ICNIRP-Studie behauptet, Handynutzung erhöhe Krebsrisiko nicht. Ist das so? Wir analysieren die weltweite Kampagne zur Risikoleugnung! 14.09.2024
Im SPIEGEL vom 20.07.2019: Bundesamt für Strahlenschutz im Entwarnungsmodus. Wie das BfS versucht, wichtige Studien zu disqualifizieren, mit einem Vortrag von Fiorella Belpoggi zur Ramazzini-Studie, 27.09.2019
>>> Weitere Veröffentlichungen von diagnose:funk zur NTP-Studie und der Krebsdebatte siehe am Ende des Artikels unter Publikationen
QUELLEN
[1] Diem E et al.: Non-thermal DNA breakage by mobile-phone radiation (1800 MHz) in human fibroblasts and in transformed gFSH-R17 rat granulosa cells in vitro. Erschienen in: Mutat Res 2005; 583 (2): 178-183, https://www.emfdata.org/de/studien/detail?id=59
Schwarz C et al.: Radiofrequency electromagnetic fields (UMTS, 1,950 MHz) induce genotoxic effects in vitro in human fibroblasts but not in lymphocytes. Int Arch Occup Environ Health 2008; 81 (6): 755-767, https://www.emf-portal.org/de/article/15682
[2] National Toxicology Program (2018): Toxicology and Carcinogenesis Studies in Hsd:Sprague Dawley SD Rats Exposed to Whole-Body Radio Frequency Radiation at a Frequency (900 MHz) and Modulations (GSM and CDMA) Used by Cell Phones. US. https://ntp.niehs.nih.gov/ntp/htdocs/lt_rpts/tr595_508.pdf
https://www.emfdata.org/de/studien/detail?id=440
[3] Falcioni et al. (2018): Report of final results regarding brain and heart tumors in Sprague-Dawley rats exposed from prenatal life until natural death to mobile phone radiofrequency field representative of a 1.8 GHz GSM base station environmental emission, Environ Res 2018; 165: 496-503; https://www.emfdata.org/de/studien/detail?id=441
[4] s. Anm. 1
[5] Studie bis 2016 zu DNA-Schäden / Krebs:
Ruediger HW: genotoxic effects of radiofrequency electromagnetic fields. Pathophysiology (2009),doi:10.1016/j.pathophys. 2008.11.004, https://www.emf-portal.org/de/article/16865
Hardell L, Carlberg M: „Das Hirntumorrisiko im Zusammenhang mit der Nutzung von Mobil- und Schnurlostelefonen“ in: Langzeitrisiken des Mobil- und Kommunikationsfunks, Hrsg. Kompetenzinitiative e.V., 2012
Hardell L et al: Mobile Phone use and brain tumor risk: early warnings, early actions, in: European Environment Agency: Late lessons from early warnings: science, precaution, innovation, EUA-Report 1/2013
Hardell L et al.: Case-control study of the association between malignant brain tumours diagnosed between 2007 and 2009 and mobile and cordless phone use. Int J Oncol 2013; 43 (6): 1833-1845, https://www.emf-portal.org/en/article/23576
Überblicksstudien die seit 2016 zu ähnlichen Ergebnissen kommen:
- Wang & Guo (2016). Meta-analysis of association between mobile phone use and glioma risk. J Cancer Research Therapy
- Bortkiewicz et al. (2017). Mobile phone use and risk of intracranial tumors and salivary gland tumors - A meta-analysis. Int J Occ Med Envir Health. Besprechung: emfdata.org/de/studien/detail?id=503
- Carlberg & Hardell (2017). Evaluation of mobile phone and cordless phone use and glioma risk using the Bradford Hill viewpoints from 1965 on association or causation. Biomed Res Int. Besprechung: emfdata.org/de/studien/detail?id=584
- Prasad et al. (2017). Mobile phone use and risk of brain tumours: a systematic review of association between study quality, source of funding, and research outcomes. Neurol Sci.
- Yang et al. (2017). Mobile phone use and glioma risk: A systematic review and meta-analysis. PLOS One.
- Choi et al. (2020). Cellular phone use and risk of tumors: Systematic review and meta-analysis. Int J Envir Res Public Health.
- STOA (2022): Gesundheitliche Auswirkungen von 5G, Review zu Krebs und Fertilität, Hrsg. Technikfolgenausschuss des EU-Parlaments, Artikelserie zur STOA-Studie: diagnose-funk.org/1899
- Weller SG, McCredden JE, Leach VA, Chu C, Lam AK (2025). A scoping review and evidence map of radiofrequency field exposure and genotoxicity: assessing in vivo, in vitro, and epidemiological data. Frontiers in Public Health.;13:1613353. https://doi.org/10.3389/fpubh.2025.1613353; Besprechung auf >>> EMF:data
[6] NTP: Actions from Peer Review of the Draft NTP Technical Reports on Cell Phone Radiofrequency Radiation, March 26-28, 2018, Kurzfassung der Ergebnisse.
>>> Langfassung des Peer Review Reports
[7] Lin JC (2018): Clear evidence of cell‑phone RF radiation cancer risk. IEEE Microwave Magazine, 19(5), 55‑66. https://ieeexplore.ieee.org/document/8425056
Lin JC (2025): Health and safety practices and policies concerning human exposure to RF/microwave radiation. Front Public Health, 13, 1-15. Deutsche Übersetzung erschienen als diagnose:funk Brennpunkt, diagnose-funk.org/2265
Lin JC (2025): World Health Organization's EMF Project's Systemic Reviews on the Association Between RF Exposure and Health Effects Encounter Challenges, IEEE Microwave Magazine, Januar 2025; kurzlinks.de/f3l7
Lin JC (2023): RF Health Safety Limits and Recommendations, IEEE Microwave Magazine, Juni 2023; ieeexplore.ieee.org/document/10121536
Lin JC (2023): lncongruities in recently revised radiofrequency exposure guidelines and standards, Environ Res 2023, 222:115369; emf-portal.org/en/article/49785
Lin JC (2022): Carcinogenesis from chronic exposure to radio-frequency radiation, Frontiers in Public Health, frontiersin.org/journals/public-health/articles/10.3389/fpubh.2022.1042478/full bzw. kurzlinks.de/ymsb
Lin JC (2019): The Significance of Primary Tumors in the NTP Study of Chronic Rat Exposure to Cell Phone Radiation, IEEE Microwave Magazine, November 2019; ieeexplore.ieee.org/abstract/document/8866792
[8] NTP - Factsheet (2025): Cell Phone Radio Frequency Radiation Studies
[9] Newsletter BERENIS - Sonderausgabe November 2018: Evaluierung der NTP-Studie und der Ramazzini-Studie:
„Die NTP- und die Ramazzini-Studie entsprechen dem neuesten Stand der Durchführung von Studien an Tieren, da sie während des gesamten experimentellen Verfahrens sowohl strenge Richtlinien in „Guter Laborpraxis“ (GLP) als auch fortschrittliche Verfahrensweisen der Pathologie und Statistik anwandten. Darüber hinaus wurden in beiden Studien verschiedene Dosisgruppen (SAR oder Feldstärke) verwendet, was eine Bewertung von Dosis-Wirkungs-Trends ermöglicht.“
„Die Resultate dieser zwei Tierexperimente sind von grosser wissenschaftlicher Relevanz und gesundheitspolitischer Bedeutung, weil gemäss der Einstufung der Internationalen Agentur für Krebsforschung (IARC) positive Ergebnisse aus Tierversuchen mit lebenslanger Exposition bei der Einstufung des Krebsrisikos eines Wirkstoffes bzw. einer Umweltnoxe ein sehr grosses Gewicht haben [...] Beide neuen Tierstudien zeigten trotz methodischer Unterschiede relativ konsistente Ergebnisse bei Schwannomen und Gliomen, und zudem einen dosisabhängigen Trend in Bezug auf eine Zunahme der Karzinogenität dieser Tumoren.“
"Zusammenfassend lässt sich sagen, dass die BERENIS aufgrund der Ergebnisse und deren Bewertung das Vorsorgeprinzip zur Regulierung von HF-EMF unterstützt.“
[10] Bundestag (2023): Ausschuss für Bildung, Forschung und Technikfolgenabschätzung (TAB): Mögliche gesundheitliche Auswirkungen verschiedener Frequenzbereiche elektromagnetischer Felder (HF‑EMF). Bundestagsdrucksache 20/5646, Deutscher Bundestag, 14. Februar 2023. Siehe auch diagnose:funk Artikelserie zum TAB unter diagnose-funk.org/1954
diagnose:funk (2023): TAB II: Technikfolgenbericht bewertet Studien zu Krebs und Mobilfunk. Analyse der Interpretation der Studienlage, https://www.diagnose-funk.org/aktuelles/artikel-archiv/detail&newsid=1947
[11] ICNIRP Note (2020): Critical evaluation of two radiofrequency electromagnetic fields animal carcinogenicity studies published in 2018, HEALTH PHYS. 118(5):525–532; 2020 https://www.icnirp.org/cms/upload/publications/ICNIRPnote20192020.pdf
[12] Lin JC (2025): Health and safety practices and policies concerning human exposure to RF/microwave radiation. Front Public Health, 13, 1-15. Deutsche Übersetzung erschienen als diagnose:funk Brennpunkt, diagnose-funk.org/2265
[13] https://idw-online.de/de/news710243, https://www.aerzteblatt.de/news/bundesamt-fuer-strahlenschutz-haelt-mobilfunkstrahlen-weiter-fuer-unbedenklich-76d18b4d-8f0d-433b-b6f5-c776bce5c6c5
https://www.bfs.de/SharedDocs/Kurzmeldungen/BfS/DE/2020/0924-ntp.html
[14] Marisa Kurz: Verursacht Handystrahlung Krebs?, Spektrum der Wissenschaft Kompakt "Krebs verstehen", 7/ 2026, S. 39-42
[15] Mevissen, M, Ducray, A, Ward, JM, Kopp-Schneider, A, McNamee, JP, Wood, AW, Rivero, TM, Straif, K. (2025): Effects of radiofrequency electromagnetic field exposure on cancer in laboratory animal studies: A systematic review. Environment International. 2025; 199:109482. DOI: https://doi.org/10.1016/j.envint.2025.109482, https://www.emf-portal.org/de/article/59609
Artikel zu dieser Studie bei diagnose:funk: https://www.diagnose-funk.org/2220 , https://www.diagnose-funk.org/2229, https://www.diagnose-funk.org/2235
[16] Bundesamt für Strahlenschutz, Spotlight – Besprechung zu Mevissen et al. (2025), https://doris.bfs.de/jspui/handle/urn:nbn:de:0221-2025070953051: „Unter Berücksichtigung aller eingeschlossenen Studien, unabhängig davon, ob sie schädliche Effekte zeigen oder nicht, und unter Einbeziehung der genannten zusätzlichen Bedenken sind die Schlussfolgerungen von Mevissen et al. hinsichtlich des Vertrauens in die Evidenz nicht vollständig schlüssig. Aus Sicht dels BfS liefert die Studienlage keine ausreichende Grundlage, um eine hohe Evidenz für ein erhöhtes Risiko von Herzschwannomen und Gliomen, oder eine mäßige Evidenz für ein erhöhtes Risiko der anderen analysierten Krebsarten bei Tieren durch Exposition gegenüber HF-EMF zu rechtfertigen. Es gibt jedoch vereinzelt Hinweise auf potenziell schädliche Effekte in Ratten, die sehr hohen Ganzkörperexpositionen ausgesetzt sind. Diese Hinweise basieren hauptsächlich auf den Ergebnissen der NTP-Studie. Diese Ergebnisse müssen noch durch eine derzeit in Japan und Korea durchgeführte Replikationsstudie bestätigt oder widerlegt werden.“
[17] Microwave News (2026): “They Kept Telling Us What To Do”. A Rare Look Behind the RF Curtain at WHO Review of Animal Studies Takes Center Stage, https://www.microwavenews.com/news-center/they-kept-telling-us-what-do
Deutsch auf: diagnose-funk.org/2325
[18] Korrespondenzen, dokumentiert auf dem EMF-Portal::
Karipidis et al. (2026): Evidence on RF-EMF and cancer in animals misjudged: methodological and analytical flaws in the Mevissen et al. systematic review, https://www.emf-portal.org/de/article/61661
Mevissen et al. (2026): Methodologically solid and analytically rigorous: the evaluations of our systematic review on RF-EMF and animal cancer are reliable, https://www.emf-portal.org/de/article/61662
Belenki et al. (2026): Commentary on the systematic review of radiofrequency field exposure and animal cancer by Mevissen et al. (2025) – Revisiting the evidence and a quantitative perspective, https://www.emf-portal.org/de/article/62696
Mevissen et al.(2026): Rationale for a narrative approach in assessing RF-EMF in animal cancer studies, https://www.emf-portal.org/de/article/62699
[19] Frank et al. (2025): The Systematic Review on RF-EMF Exposure and Cancer by Karipidis et al. (2024) has Serious Flaws that Undermine the Validity of the Study's Conclusions, https://www.emf-portal.org/de/article/57879
[20] Dokumentationen zur Debatte um die REFLEX-Studien:
Ingo Leipner / Joachim Stall (2021): Chronik eines Rufmords, Kapitel aus dem Buch „Moderne Rattenfänger“, Redline Verlag, Download: www.diagnose funk.org/1934 , Anhang II
Das Hanseatische Oberlandesgericht Bremen verurteilt Professor Alexander Lerchl zur Rücknahme seiner Fälschungsbehauptung gegenüber der REFLEX-Studie. Text des Urteils und Bericht von Prof. Adlkofer, 28.01.2021
[21] Ron Melnick (2019): Commentary on the utility of the National Toxicology Program study on cell phone radiofrequency radiation data for assessing human health risks despite unfounded criticisms aimed at minimizing the findings of adverse health effects, Environmental Research, Volume 168, January 2019, Pages 1-6, https://www.emf-portal.org/de/article/36101
diagnose-funk (2029): Video mit Dr. Ron Melnick zur NTP-Studie, Adverse Health Effects. NTP findings and Cancer, https://www.diagnose-funk.org/1358;
[22] Carlberg M, Hardell L (2017): Evaluation of Mobile Phone and Cordless Phone Use and Glioma Risk Using the Bradford Hill Viewpoints from 1965 on Association or Causation, Review Article BioMed Research International, Volume 2017, Article ID 9218486, doi.org/10.1155/2017/9218486. In deutscher Übersetzung als diagnose:funk-Brennpunkt erschienen.