Kommentar der Woche

Februar 2026
Die Kommentare der Woche befassen sich mit aktuellen Themen der Mobilfunkpolitik. Sie werden verfasst von Prof. a.D. Helmuth Kern und dem Journalist Bert Hauser. Beide Autoren sind Vorsitzende der Ortsgruppe "InfoMobilFunk Neckartenzlingen und Umgebung" im Mobilfunk Bürgerforum e.V. Die Kommentare werden monatsweise an dieser Stelle in einem Artikel zusammengefasst. Jede mobilfunkkritische Bürgerinitiative kann sich dieser Kommentare von Kern & Hauser frei bedienen, sie selbst weiter veröffentlichen und damit Infoarbeit leisten. Bitte als Quellenangabe diagnose-funk.org/kommentar angeben.
Kern & Hauser, Bild: Ingrid Schaeffer

25.02.2026

Wir informieren: Gesundheitliche Risiken von 5G und WLAN erreichen in Schweden den Mainstream (Teil 2)

Mona Nilsson, Direktorin der schwedischen Stiftung für Strahlenschutz, wird gefragt, wie gut die schwedische Öffentlichkeit über die schädlichen Auswirkungen von Mobilfunkstrahlung und WLAN informiert sei. Ihre Antwort unterstreicht, wie wichtig unabhängige und freie Informationen für die Meinungsbildung wären. Da die Medien kaum über die Risiken berichten, sei sich die Öffentlichkeit dieser in der Regel nicht bewusst. Zwar nähmen die Belege für gesundheitliche Schäden zu, doch würden sie von den Medien zensiert oder unterdrückt. Stattdessen werde über die positiven Aspekte der Technologie berichtet sowie über Studien, „die belegen sollen, dass die Strahlung kein Gesundheitsrisiko darstelle.“ Damit würden die Medien offensichtlich die Position der Industrie vertreten, die jegliche Hinweise auf Gesundheitsrisiken leugnet.

Nilsson erklärt, „die Medien seien zu einem Propagandaorgan der Telekommunikationsindustrie und der Regierungsbehörden geworden.“ „Es gibt auch keine investigativen Berichte über die schwedische Strahlenschutzbehörde, die völlig versagt hat und über wissenschaftliche  Erkenntnisse zu den Gesundheitsrisiken ganz offensichtlich Lügen verbreitet“.

Damit sich dies ändere und in Schweden etwas gegen die von ihr und Hardell nachgewiesenen Gesundheitsgefahren unternommen werde, seien drei Dinge entscheidend:

  • Die schwedische Strahlenschutzbehörde müsste die Expertise kritischer nationaler und internationaler Fachleute einbeziehen und sich nicht auf diejenigen beschränken, „die der Telekommunikationsbranche treu ergeben sind.“ Nillson verweist in diesem Zusammenhang auch auf die wichtigen Forschungsarbeiten unter der Leitung von Leif Salford in Lund (vgl. diagnose:funk Brennpunkt: Die Öffnung der Blut-Hirn-Schranke durch Mobilfunkstrahlung – Salford: https://shop.diagnose-funk.org/Blut-Hirn-Schranke-Mobilfunkstrahlung-Salford)
  • Die Grenzwerte, die von der deutschen Organisation ICNIRP (Internationale Kommission für den Schutz vor nichtionisierender Strahlung) festgelegt worden seien, müssten deutlich nach unten korrigiert werden.
  • Die Öffentlichkeit müsse über die bekannten Gesundheitsrisiken und Ergebnisse objektiver Studien informiert werden: Beeinträchtigung der Gehirnfunktionen, mögliche Verursachungen von Schlafstörungen, Kopfschmerzen, Gedächtnis- und Konzentrationsproblemen. Möglichkeit der Begünstigung des frühen Ausbruchs von Alzheimer. Möglichkeit, Depressionen, Stress, ungewöhnliche Müdigkeit hervorzurufen. Langfristig könne diese Art der Mikrowellen-Hochfrequenzstrahlung Krebs begünstigen.

Nilsson: „Es liegen mehrere hundert Studien vor, die belegen, dass die Strahlung oxidativen Stress verursacht, die Hirnfunktion schädigt – bei Mensch und Tier. Etwa hundert Studien zeigen zudem, dass die DNA geschädigt werden kann“.

Das alles geschehe unterhalb der bestehenden Grenzwerte, diese böten also keinen Schutz. (Quelle: https://transition-news.org/schadliche-auswirkungen-von-5g-und-wlan-erreichen-mainstream) (Ende Teil 2)

Mehr zum Thema Grenzwerte siehe auch bei diagnose:funk: „Überblick für den Durchblick. Zeigt Mobilfunk auch nichtthermische Wirkungen“. Nr. 3. (https://shop.diagnose-funk.org/Ueberblick-nicht-thermische-Wirkungen)

Herzliche Einladung zum Informationsabend mit Ingo Leipner am Donnerstag, 5. März 2026. Er spricht zum Thema: KI und Bildung - Auswirkungen auf das Denken. Beginn 19.30 Uhr, Neckartenzlingen, Aula der Auwiesenschule. Der Eintritt ist frei. Über Spenden freuen wir uns.

Ingo Leipner ist Dipl. Volkswirt, freier Wirtschaftsjournalist und Buchautor. 2024 ist von ihm erschienen: KI-Angriff auf das Bewusstsein. Kritik der künstlichen Vernunft. 97 S. Info3 Verlag. € 12,90.


Quelle: InfoMobilFunk Neckartenzlingen

18.02.2026

Wir informieren: Gesundheitliche Risiken von 5G und WLAN erreichen in Schweden den Mainstream (Teil1)

Bei der Diskussion um die Altersgrenze von Social Media für Jugendliche in Großbritannien, Frankreich, Spanien und anderen europäischen Ländern wird ein wichtiges Thema weitgehend außer Acht gelassen: die gesundheitlichen Gefahren der Mobilfunkstrahlung.  

Am 22.Oktober 2025 hatte dazu diagnose:funk unter „Starker Anstieg von Gedächtnisproblemen bei Kindern in Schweden und Norwegen - Studie von Nilsson / Hardell weist Zusammenhang mit der Strahlenbelastung nach“ berichtet. (https://www.diagnose-funk.org/aktuelles/artikel-archiv/detail?newsid=2288)

Schwedens auflagenstärkste, mehr linksgerichtete Tageszeitung Aftonbladet (Abendblatt) veröffentlicht am 19. Januar 2026 einen gemeinsamen Bericht von Mona Nilsson/Lennart Hardell zu den Gefahren der Mobilfunkstrahlung. Sieben Tage später erscheint in den unabhängigen, genossenschaftlich organisierten schweizerischen „Transition News“ dazu ein Interview mit Nilsson, Direktorin der Schwedischen Stiftung für Strahlenschutz. Geführt wurde das Gespräch von der Journalistin Sophia-Maria Antonulas.

Im diesem Interview wird sehr deutlich: Nicht nur die schädlichen Auswirkungen von Bildschirmen und sozialen Medien auf Kinder müssten von der schwedischen Regierung  gesehen werden, sondern auch die Strahlung von WLAN in den Schulen und von umliegenden 5G-Basisstationen auf Schulen berücksichtig werden.

Seit rund sechs Jahren forsche die Organisation „Stiftung für Strahlenschutz“ zusammen mit Dr. Lennart Hardell von der Stiftung für Umwelt- und Krebsforschung im Bereich gesundheitlicher Risiken der Mobilfunkantennen. Hardell war Professor und Chefarzt der Onkolgischen Klinik am Universitätsklinikum Örebro. Die neuesten Ergebnisse zeigten, dass Kinder in Schweden zunehmend Gedächtnisprobleme hätten. Außerdem würden immer mehr Jugendliche der Altersgruppe der Fünf- bis Neunzehnjährigen unter Schlafstörungen leiden. „Wissenschaftliche Studien haben gezeigt, dass das Erinnerungsvermögen und der Hippocampus, der maßgeblich für das Gedächtnis verantwortlich ist, durch diese Art von Strahlung geschädigt werden.“ Das sähe man sowohl in Tierversuchen wie bei Untersuchungen an Menschen, sagte Nilsson. WLAN-Router seien durch ihre hohe Sendeleistung problematisch und ihre Strahlung in unmittelbarer Nähe der Router sehr stark. Dadurch seien die Kinder sehr hohen Dosen schädlicher Mikrowellenstrahlung ausgesetzt. Deswegen hätte das Europäische Parlament bereits im Jahr 2011 empfohlen, in Schulen gänzlich auf WLAN zu verzichten und stattdessen verkabelte Internetverbindungen zu nutzen. Schon damals hätte der Europäische Rat WLAN als Gesundheitsrisiko für Kinder bezeichnet. (Quelle: https://transition-news.org/schadliche-auswirkungen-von-5g-und-wlan-erreichen-mainstream) (Ende Teile 1)

Wenn man bedenkt, dass heute, 25 Jahre nach dieser Empfehlung, WLAN eine Selbstverständlichkeit in den Schulen ist, dann macht das doch sehr nachdenklich. Vor allem deshalb, weil es ja nicht nur die Alternative der verkabelten Internetverbindung gibt, sondern inzwischen WLAN durch LiFi ersetzt werden kann, wenn man das denn will. Informationen dazu unter: „Wenn Licht zum Internet wird – warum LiFi das neue WLAN ist“ in: diagnose:funk Kompakt 4/2025. Dieses Magazin ist erhältlich über diagnose:funk shop: https://shop.diagnose-funk.org/kompakt-Einzelausgabe zum Preis von 4.- Euro. Dort kann es auch als PDF eingesehen werden.

Herzliche Einladung zum Informationsabend mit Ingo Leipner am Donnerstag, 5. März 2026. Er spricht zum Thema: KI und Bildung - Auswirkungen auf das Denken. Beginn 19.30 Uhr, Neckartenzlingen, Aula der Auwiesenschule. Der Eintritt ist frei. Über Spenden freuen wir uns.


Kern & Hauser, Bild: Ingrid Schaeffer

11.02.2026

Wir informieren: Nun auch Spanien: Social-Media-Verbot in der Diskussion – „Kein Tiktok und kein Instagram für Kinder“ – Regierung will Gesetzentwurf einbringen

„Spaniens Ministerpräsident Pedro Sanchez will Kindern und Jugendlichen unter 16 Jahren den Zugang zu sozialen Netzwerken wie Tiktok und Instagram verbieten“, war am 6. Februar 2026 in der Süddeutschen Zeitung zu lesen. Bei einem internationalen Treffen von Regierungs- und Konzernchefs am 3. Februar in Dubai hatte Sanchez einen Fünf-Punkte-Maßnah- menkatalog für soziale Netzwerke angekündigt. Diese sollen künftig auch hinsichtlich Hass und Falschinformationen bewertet werden.

Sanchez begründete sein Vorhaben mit den Worten: „Soziale Medien sind zu einem gescheiterten Staat geworden, in dem Gesetze ignoriert und Verbrechen toleriert werden.“ Kinder und Jugendliche müssten vor einem „digitalen Wilden Westen“ geschützt werden. Zwar seien die Social-Media-Unternehmen reich und mächtig, doch man solle sich von deren Einfluss nicht einschüchtern lassen, betonte der Ministerpräsident.

Eine Studie in Spanien mit rund 100 000 Jugendlichen (November 2025) zeige, dass mehr als drei Viertel der Heranwachsenden in drei oder mehr sozialen Netzwerken aktiv seien. Jeder 10. Jugendliche habe angegeben von digitalem Mobbing betroffen gewesen zu sein.

Durch Zugangssperren zu den sozialen Medien sollen Minderjährige vor ungeeigneten Inhalten geschützt werden. Ein digitaler Identitätsnachweis wie das „European Digital Identity Wallet“, solle das Alter eines Nutzers überprüfen und es gegenüber den Inhalte-Anbietern bestätigen. Diese Daten müssten dauerhaft hinterlegt werden. Es müssten Mechanismen entwickelt werden, um eine Umgehung der Identifizierungssysteme zu verhindern.

Patrick Illinger, Autor des Artikels „Kein Tiktok und kein Instagram für Kinder“ weist darauf hin, dass das angestrebte Social-Media-Verbot die Debatte über die Schädlichkeit sozialer Medien für Jugendliche wieder belebt habe.

Der Psychologe Prof. José César Perales, von der Universität Granada halte auf Grund der aktuellen Forschung über mögliche Schäden durch soziale Netzwerke eine Altersschwelle wie 16 Jahre jedoch für nicht gerechtfertigt. Die Beweislage zum Einfluss sozialer Netzwerke auf die seelische Gesundheit sei „sehr gering“.                               

Anders beurteile dies Josep Maria Suelves, der Experte der Gesellschaft für öffentliche Gesundheit in Katalonien. Es sei bekannt, dass „soziale Netzwerke zur Verbreitung von ungesunden Verhaltens- weisen beitragen“.  Diese reichten in Extremfällen vom Anstiften zum Suizid, bis zu Essstörungen und schließlich sozialer Vereinsamung.

Hinsichtlich des Verbots des Zugangs zu digitalen Inhalten sieht Suelves jedoch praktische Probleme. Schließlich seien auch Alkohol und Tabak für unter 18-Jährige verboten, würden aber dennoch ausprobiert. Der Reiz des Verbotenen könne mitunter einen gegenteiligen Effekt haben und das Interesse sogar steigern.

Auch politisch stößt der Plan auf Kritik. Gegner befürchten, dass die geplante Bewertung von Inhalten nach „Hass“ und „Falschinformation“ dazu führen könnte, dass Netzwerke nach ideologischen Kriterien beschnitten werden.

Warnungen kommen zudem von Borja Adsuara, dem ehemaligen Generaldirektor der staatlichen Agentur für Digitalisierung. Gegenüber der Zeitung ABC erklärte er, keine Regierung könne letztlich verbindlich festlegen, was als Hassrede oder Desinformation einzustufen sei. ABC ist die älteste in Madrid herausgegebene Tageszeitung und gilt heute als das traditionelle Blatt der spanischen Konservativen. (Quelle: Süddeutsche Zeitung, Freitag, 6. Februar 2026, Nr. 30, S. 14, Rubrik WISSEN)

In der 7. Kalenderwoche soll laut eines Artikels in DIE ZEIT die spanische Regierung einen entsprechenden Gesetzesentwurf vorlegen. „Dieser solle Führungskräfte von sozialen Medien für illegale Inhalte und Hassreden zur Verantwortung ziehen“ heißt es dort. Die linke Koalitionsregierung habe seit längerem beklagt, dass Hassreden, pornografische Inhalte und Falschinformationen in  sozialen Netzwerken verbreitet würden. Sanchez: „Unsere ‌Kinder sind einem Raum ausgesetzt, den ​sie nie allein hätten erkunden sollen. Das werden wir nicht länger hinnehmen“. (Quelle: https://www.zeit.de/digital/2026-02/social-media-verbot-spanien-minderjaehrige-alterskontrolle-pedro-sanchez)

Herzliche Einladung zum Informationsabend mit Ingo Leipner am Donnerstag, 5. März 2026. Er spricht zum Thema: KI und Bildung - Auswirkungen auf das Denken. Beginn 19.30 Uhr, Neckartenzlingen, Aula der Auwiesenschule. Der Eintritt ist frei. Über Spenden freuen wir uns.


Quelle: InfoMobilFunk Neckartenzlingen

04.02.2026

Wir informieren: Jetzt auch Verbot von Social- Media in Frankreich auf den Weg gebracht

Die französische Nationalversammlung hat am 26. Januar 2026 mit deutlicher Mehrheit ein Social‑Media‑Verbot für unter 15‑Jährige auf den Weg gebracht – nur wenige Tage nachdem das britische Oberhaus ein Verbot bis 16 Jahre beschlossen hatte. Deutsche und österreichische Medien berichteten am 27. Januar darüber. 116 Abgeordnete hatten für den Gesetzentwurf, 21 dagegen gestimmt. In der zweiten Februarhälfte soll der Senat das Gesetz endgültig verabschieden. Das Verbot soll Plattformen wie TikTok, Snapchat und Instagram umfassen; ausgenommen bleiben Online‑Enzyklopädien wie Wikipedia sowie pädagogische Inhalte. Die Plattformen werden verpflichtet, den Zugang für unter 15‑Jährige durch Altersprüfungsverfahren zu unterbinden.

Parallel dazu soll das bestehende Smartphoneverbot an Grund‑ und Mittelschulen künftig auch auf die Oberstufe ausgeweitet werden. Mehrere weiterführende Schulen testen dies bereits. Smartphones müssen entweder ausgeschaltet in der Tasche bleiben oder werden zu Unterrichtsbeginn eingesammelt.

Über die Hintergründe des Social‑Media‑Verbots berichtete am 24. Januar 2026 die französische Tageszeitung „La Gazette“. Der private Sender BFM‑TV hatte ein Video des Präsidenten ausgestrahlt, das vermutlich im Élysée‑Palast aufgenommen wurde. Darin begründet der Präsident sein Vorgehen: Er habe die Regierung gebeten, das beschleunigte Verfahren anzuwenden, damit das Gesetz möglichst rasch den Senat passiere. Er wolle – wie in einer Debatte mit einer regionalen Tageszeitung versprochen – das Verbot bereits im Herbst in Kraft setzen. Mit dem beschleunigten Verfahren nutzt Präsident Macron ein Instrument der französischen Verfassung, das eine schnelle Umsetzung ermöglicht. Der Präsident begründete seine Haltung: „Wir verbieten soziale Medien für alle unter 15 Jahren und werden Handys an unseren Gymnasien verbieten. Ich glaube, das ist eine klare Regel – klar für unsere Jugendlichen, klar für ihre Familien, klar für ihre Lehrer – und wir gehen diesen Weg.“ Weiter sagte er: „Das Gehirn unserer Kinder und Jugendlichen ist nicht käuflich. Die Gefühle unserer Kinder und Jugendlichen sind weder käuflich noch manipulierbar, weder von amerikanischen Plattformen noch von chinesischen Algorithmen.“

Laut Angaben des Präsidialamts, die von der AFP (französische Nachrichtenagentur) bestätigt wurden, habe der Präsident das Video an die Renaissance‑Abgeordnete Laure Miller gesandt. Renaissance ist die erneuerte Partei Macrons. Der von dieser Gruppe eingebrachte Gesetzentwurf sieht zudem vor, das Handyverbot ab dem Schuljahr 2026 auf Schülerinnen und Schüler aller Schulstufen auszuweiten.

Auch die überregionale Tageszeitung Le Monde berichtete am 24. Januar, dass das geplante Gesetz von der Gruppe „Ensemble pour la République“ im Namen der Gesundheit junger Menschen unterstützt werde. Mitte Januar sei zudem die französische Agentur für Lebensmittelsicherheit, Umwelt‑ und Arbeitsschutz (ANSES) zu dem Schluss gekommen, dass die Risiken sozialer Medien für Teenager vielfältig seien: Cybermobbing, ständiger sozialer Vergleich und die Konfrontation mit gewalttätigen Inhalten gehörten dazu.

Ob und wann es in Deutschland zu einem Social‑Media‑Verbot kommen wird, ist derzeit offen. Spätestens im Sommer werden Entscheidungen erwartet, wenn die von der Bundesregierung eingesetzte Expertenkommission „Kinder und Jugendschutz in der digitalen Welt“ ihre Ergebnisse vorlegt.

Quellen: https://www.lagazettefrance.fr/article/macron-veut-l-interdiction-des-reseaux-sociaux-aux-moins-de-15-ans-des-la-rentree-prochaine  und https://www.lemonde.fr/pixels/article/2026/01/24/interdiction-des-reseaux-sociaux-aux-moins-de-15-ans-le-gouvernement-engage-la-procedure-acceleree-pour-que-le-texte-puisse-entrer-en-vigueur-des-la-rentree-prochaine_6663964_4408996.html

Herzliche Einladung zum Informationsabend mit Ingo Leipner am Donnerstag, 5. März 2026. Er spricht zum Thema: KI und Bildung - Auswirkungen auf das Denken. Beginn 19.30 Uhr, Neckartenzlingen, Aula der Auwiesenschule.


Wir freuen uns über neue Mitglieder im InfoMobilFunk Neckartenzlingen und Umgebung, Ortsgruppe im Mobilfunk Bürgerforum e. V. www.mobilfunk-buergerforum.de

Die Vorsitzenden: Prof. a. D. Helmuth Kern, Bert Hauser (Telefon: 07127/35655 bzw. 07127/3594)


Alle Kommentare finden Sie hier: diagnose-funk.org/kommentar

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