Neue Fachartikel: Digitale Medien und die Gehirnentwicklung von Kindern

Neurobiologische und biophysikalische Risiken digitaler Medien – und was das für die Erziehung bedeutet
Die Vorträge, die die Neurobiologin Dr. Keren Grafen und der Pädagoge Peter Hensinger auf dem Jahreskongress der Europäischen Gesellschaft für klinische Umweltmedizin (EGKU, November 2025) hielten, sind als Artikel in der Zeitschrift Naturheilkunde 6/25 erschienen. Sie stehen nun in mehreren Sprachen zum kostenlosen Download.
Bild: Keren Grafen

Die Artikel von Dr. Keren Grafen und Peter Hensinger MA zu den Auswirkungen der Nutzung digitaler Medien auf die Entwicklung des Gehirns von Kindern und Jugendlichen bauen aufeinander auf. Sie dokumentieren aktuelle wissenschaftliche Erkenntnisse und beleuchteten das Thema aus sich ergänzenden Perspektiven: der neurobiologischen Entwicklungs­perspektive und der biophysikalischen Betrachtung der Einwirkungen. Sie geben ein Gesamtbild der negativen Wirkmechanismen, das Erziehende in Kitas, Schulen und Familie kennen sollten. Die Risiken für die Gehirnentwicklung zu kennen ist eine Voraussetzung für die Einsicht in die Notwendigkeit der Entwicklung von Alternativen für die selbstbewusste Orientierung der Jugend in der zunehmend digitalisierten Gesellschaft.

Dr. Keren Grafen: Auswirkungen einer digitalisierten Kindheit auf die kognitive und emotionale Reifung des Gehirns, erschienen in Naturheilkunde 6/2025

Download: Deutsch, Englisch, Französisch, Italienisch, Norwegisch

Peter Hensinger: Wirkungen elektromagnetischer Felder des Mobilfunks auf den Gehirnstoffwechsel, erschienen in Naturheilkunde 6/2025,

Download: Deutsch, Englisch, Französisch, Italienisch, Niederländisch, Norwegisch

(Wir danken Dr. Francesco Imbesi (Verbraucherzentrale Südtirol) für die italienischen und Einar Flydal für die norwegischen Übersetzungen)

Dr. Keren GrafenBild: EGKU

Die Entwicklung des kindlichen Gehirns: Plastisch, aber verletzlich

Dr. Grafen erläutert in ihrem Artikel, dass das menschliche Gehirn bei der Geburt zwar nahezu alle Nervenzellen besitzt, seine funktionelle Ausreifung jedoch überwiegend postnatal erfolgt. Entscheidende Prozesse wie Synaptogenese, Myelinisierung und die Ausbildung stabiler neuronaler Netzwerke ziehen sich bis ins junge Erwachsenenalter. Besonders bedeutsam sind dabei sogenannte kritische Entwicklungsphasen, Zeitfenster erhöhter neuronaler Plastizität, in denen Umwelteinflüsse die Struktur des Gehirns nachhaltig prägen.

In diesen Phasen entscheidet sich, welche synaptischen Verbindungen stabilisiert und welche wieder abgebaut werden (synaptisches „Pruning“). Bewegung, sensorische Erfahrungen, Sprache und soziale Interaktion sind dabei strukturierend. Digitale Medien können diese Erfahrungen nicht ersetzen, da sie überwiegend zweidimensional, bewegungsarm und sozial reduziert sind. Im Gegenteil: Wie sie die Gehirnentwicklung schädigen, stellt Dr. Grafen auch auf Grundlage eigener Forschung eindrucksvoll dar. Ein zentraler Punkt ist die Reizüberflutung. Schnelle Bildfolgen, algorithmisch gesteuerte Neuheitsreize und permanente Verfügbarkeit führen zu einer chronischen sensorischen Überstimulation bis hin zur Sucht. Besonders betroffen ist der Hippocampus, eine zentrale Struktur für Lernprozesse, Gedächtnisbildung und emotionale Bewertung.

Unter dauerhafter Reizflut verliert der Hippocampus zunehmend seine Filterfunktion. Mechanismen der Langzeitpotenzierung, also der stabilen Verstärkung lernrelevanter Synapsen, werden blockiert. Neue Informationen werden zwar aufgenommen, aber schlechter integriert und langfristig gespeichert. Eltern erleben dies häufig als oberflächliches Lernen, schnelle Ablenkbarkeit oder Schwierigkeiten, Gelerntes dauerhaft abzurufen.

Bewegung als neurobiologische Notwendigkeit

Dr. Grafen betont die zentrale Rolle der Motorik für die Gehirnentwicklung. Ein großer Teil der neuronalen Verschaltung ist direkt oder indirekt an Bewegung gekoppelt, insbesondere über das Kleinhirn. Bewegung fördert nicht nur motorische Fähigkeiten, sondern unterstützt auch kognitive Prozesse, Emotionsregulation und Lernfähigkeit. Eine überwiegend sitzende, bildschirmbasierte Freizeit reduziert diese wichtigen Entwicklungsimpulse und beeinträchtigt die Reifung neuronaler Netzwerke.

Peter Hensinger MA (diagnose:funk)Bild:EGKU

Biophysikalische Einflüsse: Elektromagnetische Felder und Gehirnstoffwechsel

Peter Hensinger ergänzt in seinem Artikel die neurobiologische Perspektive um eine biophysikalische Ebene, die Einwirkung der Strahlung digitaler Geräte auf das Gehirn. Das Gehirn arbeitet als elektrochemisches System, dessen Funktionen auf fein abgestimmten elektrischen Rhythmen, Kalziumsignalwegen und Neurotransmitterprozessen beruhen. Hochfrequente elektromagnetische Felder, wie sie von Smartphones, Tablets und WLAN ausgehen, können diese Prozesse beeinflussen. Hensinger verweist auf Studien, die zeigen, dass unter elektromagnetischer Exposition die Bildung des Brain-Derived Neurotrophic Factor (BDNF) gehemmt werden kann. BDNF ist ein zentraler Wachstums- und Stabilitätsfaktor für Nervenzellen. Er fördert das Überleben von Neuronen, dendritisches Wachstum und die Ausbildung stabiler synaptischer Verbindungen. Zudem ist BDNF eng mit den glutamatergen NMDA- und AMPA-Rezeptoren gekoppelt, die für die Hebb’sche Lernsynapse entscheidend sind – also für das Prinzip, dass gemeinsam aktive Nervenzellen ihre Verbindung verstärken. Wird die BDNF-Expression reduziert, sind diese Lernmechanismen abgeschwächt. Gehirnscans zeigen beeindruckend, wie Zellen und Strukturen durch die Strahlungseinwirkung deformieren. Bilder dieser Deformationen sind im Anhang seines Artikels abgebildet.  

Bild: Wikipedia Werkunterricht

Noch bis in die 70er-Jahre gab es Handarbeits- und Werkunterricht zur Bildung der Feinmotorik. Die Ideologie des Homo Oeconomicus und der einseitigen MINT-Orientierung führte zur Abschaffung bzw. Reduzierung der bewegungsorientierten Fächer, eine Ursache der Bildungskatastrophe. Im Bild: Körbe flechten im Werkunterricht in Großbritannien. 

Was bedeutet das für die Erziehung?

In der Zusammenschau beider Artikel wird deutlich, wie digitale Medien auf mehreren Ebenen gleichzeitig wirken. Neurobiologische Überstimulation, Bewegungsmangel, Schlafstörungen und biophysikalische Belastungen durch die Strahlung treffen auf dieselben vulnerablen Hirnstrukturen, insbesondere den Hippocampus und präfrontalen Kortex (Stirnhirn). Diese Faktoren können sich gegenseitig verstärken und die Lern-, Aufmerksamkeits- und Emotionsregulation beeinträchtigen. Das erklärt auch den Leistungsabfall, der in allen Bildungsstudien derzeit festgestellt wird.

Es geht nicht um Technikfeindlichkeit, sondern um einen entwicklungs­gerechten Umgang. Für Familien bedeutet dies vor allem, Bildschirmzeiten altersgerecht zu begrenzen, digitale Medien nicht zur Dauerberuhigung einzusetzen und bewusst Raum für Bewegung, freies Spiel, soziale Interaktion und auch Langeweile zu lassen. Auch eine Reduktion unnötiger Strahlenbelastung, etwa durch den Verzicht auf WLAN und die Nutzung von Kabeln oder neuer LiFi-Technik ist möglich.

Die Vorträge von Dr. Keren Grafen und Peter Hensinger zeigen, wie digitale Medien die Entwicklung des kindlichen Gehirns neurobiologisch und biophysikalisch schädigen, besonders in empfindlichen Entwicklungsphasen. Für Eltern ergibt sich daraus ein klarer Auftrag zur bewussten Gestaltung des Alltags – als Beitrag zu gesunder Gehirnentwicklung, stabilem Lernen und emotionaler Widerstandskraft ihrer Kinder.

Bilder: privat

Die Initiatoren des Appells der 75 Experten zum Stopp der Digitalisierung: Dr. Uwe Büsching, Dr. Mario Gerwig, Peter Hensinger MA, Prof. Ralf Lankau, Prof. Manfred Spitzer, Prof. Klaus Zierer

Die Abwärtsspirale stoppen

Die pädagogischen Konsequenzen für eine Erziehung zur Medienmündigkeit sind in diesen beiden Artikeln nicht detailliert ausgeführt. Doch sie verdeutlichen anhand wissenschaftlicher Ergebnisse, wie richtig Smartphone- und Social-Media-Verbote bis mindestens zum 16. Lebensjahr sind, wie notwendig aber auch eine begleitende, altersgerechte Medienerziehung mit dem Ziel einer Medienmündigkeit ist. Pädagogische Konsequenzen für Familie, KiTa und Schule sind u.a. in der „Leitlinie zur Prävention dysregulierten Bildschirmmediengebrauchs in Kindheit und Jugend“, in unserem Überblick Nr. 7 und Nr. 9 (s. unten) und im Appell der 75 Experten formuliert. Die Abwärtsspirale in der Bildungskatastrophe kann und muss gestoppt werden:

  • „Ich sehe nicht, wo es gut läuft. Das Schulsystem ist gescheitert. Was die Schulleiterin umkrempeln würde - und warum sie bei der Politik anfängt“, so ist ein Interview in der Süddeutschen Zeitung mit der ehem. Schulleiterin Silke Müller getitelt (24.01.26). 

Gegen die Pläne im Koalitionsvertrag zum Digitalpakt 2.0 für eine KI-gesteuerte Digital-Only-Schule, für die die IT-Lobbyisten von Bertelsmann schon ein Umsetzungspapier vorgelegt haben, fordert der Ordinarius für Schulpädagogik Prof. Klaus Zierer einen sofortigen Stopp der Digitalisierung:

  • „Der Augsburger Bildungsforscher Klaus Zierer tritt für strengere Regeln im Klassenzimmer ein. Smartphones sollten an allen Schulen verschwinden. Die bisherige Digitalisierung sei schädlich,“ so eine dpa-Meldung vom 30.01.2026.

Und der SPIEGEL, der bisher den digitalen Hype anheizte, fordert, dass die Reissleine gezogen wird. Im Editorial in der Ausgabe 4/2026 schreibt er: 

  • "Digitales Heroin. Soziale Medien wirken in vielerlei Hinsicht wie Drogen auf das menschliche Gehirn. Es ist deshalb richtig, den Gebrauch für Kinder und Jugendliche radikal einzuschränken ... Wenn die sozialen Medien das menschliche Gehirn künftig auch noch KI-optimiert ansteuern, werden viele Kinder die Realität womöglich nur noch als öde Alternative zu einer ungleich aufregenderen virtuellen Welt begreifen. Soziale Medien sind in mancher Hinsicht Drogen wie Alkohol, Haschisch oder Heroin. Wir sollten anfangen, sie genauso zu behandeln."

Das fordern die Wissenschaftler des Bündnisses für humane Bildung schon lange, sie wurden als "Ewiggestrige aus der Kreidezeit" diffamiert. Gut, dass ihre Erkenntnisse sich langsam durchsetzen. Man muss es klar sagen: Die Medienpädagogen, die den digitalen Hype mit drittmittelgeschwängerten Gefälligkeits-Gutachten beförderten, sind mit verantwortlich für die Schädigung einer ganzen Generation, wie es Prof. Manfred Spitzer prognostizierte und Jonathan Haidt in seinem Buch "Generation Angst" nachweist. 

Die Kommission, die Bundesbildungsministerin Karin Prien eingesetzt hat, darf sich nicht dem Druck der IT-Lobby beugen. Prof. Ralf Lankau geht im Interview „Schüler-ID, Bildungs-TÜV und das falsche Menschenbild. Auf dem Weg zur Konditionierungsanstalt in einer Schule ohne Lehrer“ ausführlich auf die Hintergründe der Bildungskatastrophe und den Weg aus ihr heraus ein. Diese Debatte führen Pädagogen auf der Homepage des Bündnisses für humane Bildung "Die pädagogische Wende".

Doch v.a. Eltern können nicht warten, bis die Politik reagiert. Für sie haben wir den Ratgeber „Kinder und Jugendliche in digitalen Zeiten - stark und selbstbestimmt. So fördern Sie die gesunde Entwicklung ihres Kindes“ und das Buch „Gesund aufwachsen in der digitalen Medienwelt“ herausgegeben (Bestellung s.u.).

Weitere Informationen >>> Diagnose:funk Artikelserie zu "Digitalen Bildung"

Bericht: 23. Umweltmedizinische Jahrestagung der Europäischen Gesellschaft für klinische Umweltmedizin e.V. (EGKU, November 2025)

Dieses Video gibt es in 8 Sprachen auf unserem YOUTUBE-KANAL

 

Prof. Gertraud Teuchert-Noodt erläutert die Wirkungen digitaler Medien auf das Stirnhirn

Publikation zum Thema

diagnose:funk
Stand: 08.10.2024Format: DIN A4Seitenanzahl: 37 Veröffentlicht am: 29.08.2024 Sprache: deutschHerausgeber: diagnose:funk

Überblick Nr. 7: Kinder und digitale Medien – Eine pädagogische Herausforderung!


Autor:
diagnose:funk
Inhalt:
Überblick Nr. 7 dokumentiert, warum eine zu frühe und unregulierte Nutzung des Smartphones und anderer digitaler Medien zu negativen Auswirkungen führen kann. Schwerpunktmäßig werden Erkenntnisse der Entwicklungspsychologie und Neurobiologie behandelt. Es werden Lösungsmöglichkeiten für Eltern, Erziehende und die Politik aufgezeigt, um Kinder und Jugendliche vor einer Smartphonesucht zu bewahren.
Bild:diagnose:funk
aktuelle Version: 02.10.2025Format: A4Seitenanzahl: 24 Veröffentlicht am: 02.10.2025 Bestellnr.: 609Sprache: DeutschHerausgeber: diagnose:funk

Überblick Nr. 9: Digitale Bildung - Ausweg aus der Bildungskatastrophe?


Autor:
Peter Hensinger M.A.
Inhalt:
Wie kam es zur „Digitalen Bildung“ und im Schlepptau zur WLANisierung der Schulen? Diese Reform hat eine über 50-jährige Geschichte. Sie kumulierte im Jahr 2017 im Beschluss der Bundesregierung zum Digitalpakt Schule. Mit der „Digitalen Bildung“ sollen die Ziele der neoliberalen Vorstellungen des Homo Oekonomicus, des konditionier- und verwertbaren Menschen, erstmals verwirklicht werden. Das Datensammeln durch die digitalen Medien ist dazu die Voraussetzung. Dieser Hintergrund spielt in der Diskussion fast keine Rolle, obwohl Soziologen und Pädagogen wir Prof. Jochen Krautz und Prof. Richard Münch ihn schon frühzeitig analysierten. Selbst Lehrerverbände verfielen dem inszenierten Hype der digitalen Medien, beschäftigten sich nicht mit dem pädagogischen und ökonomischen Hintergrund. Man kann die Bildungskatastrophe und die Digitale Bildung nur verstehen, wenn man ihre Historie, die pädagogischen Theorien und die ökonomischen Interessen, die sie hervorbrachten, kennt. Von Pädagogen, die diese Hintergründe kennen, gibt es heute eine heftige Kritik und die Forderung nach einer pädagogischen Wende. Dieser Überblick stellt die Geschichte und aktuelle Debatte dar.
Cover:diagnose:funk
Stand: 06.08.2025Format: A4Seitenanzahl: 44 Veröffentlicht am: 01.08.2025 Sprache: DeutschHerausgeber: diagnose:funk

Überblick Nr. 4: Wirkt Mobilfunk auf das Gehirn?


Autor:
diagnose:funk
Inhalt:
Der Überblick Nr. 4 gibt einen wissenschaftlich fundierten Überblick über die Auswirkungen hochfrequenter elektromagnetischer Felder (HF-EMF), wie sie durch Mobilfunkgeräte und WLAN erzeugt werden, auf das sich entwickelnde kindliche Gehirn. Auf Basis von über 50 internationalen, peer-reviewten Studien werden molekularbiologische Mechanismen beschrieben, durch die Mobilfunkstrahlung in zentrale neurophysiologische Prozesse eingreift. Besonders betroffen ist der Hippocampus, der für Gedächtnis, Lernen und Raum-Zeit-Orientierung verantwortlich ist. Die Strahlung führt nachweislich zu einer Reduktion synaptischer Plastizität, einer verminderten Expression von Glutamatrezeptoren (insbesondere NMDA) sowie einer signifikanten Abnahme des Wachstumsfaktors BDNF. Diese Veränderungen beeinträchtigen die Reifung neuronaler Netzwerke und stören die Hirnaktivität durch eine Desynchronisation endogener Oszillationen. Weitere dokumentierte Effekte umfassen die Öffnung der Blut-Hirn-Schranke, oxidativen Stress, mitochondriale Schäden und kognitive Entwicklungsdefizite. Epidemiologische Studien weisen zusätzlich auf Zusammenhänge mit Verhaltensauffälligkeiten, Aufmerksamkeitsstörungen und emotionalen Dysregulationen hin. Angesichts der besonderen Vulnerabilität des kindlichen Gehirns fordert der Artikel die Anwendung des Vorsorgeprinzips in pädagogischen Einrichtungen und eine strahlenminimierte Gestaltung von Bildungsumgebungen. Die vorgelegten Ergebnisse belegen, dass die HF-EMF-Exposition als eigenständiger Risikofaktor in der Frühentwicklung ernst genommen werden muss.
Bild:diagnose:funk
1. Auflage 2025Format: A5Seitenanzahl: 32, Preis 2,50 Euro (Mitglieder 1,50 Euro) Veröffentlicht am: 30.09.2025 Bestellnr.: 105Sprache: deutschHerausgeber: diagnose:funk

Ratgeber 5: Kinder und Jugendliche in digitalen Zeiten - stark und selbstbestimmt

So fördern Sie die gesunde Entwicklung Ihres Kindes
Autor:
diagnose:funk
Inhalt:
Inzwischen zweifelt niemand mehr: Smartphones und soziale Medien können Kindern und Jugendlichen massiv schaden. Was können Eltern und Schulen tun? Eine pädagogische Herausforderung. Sie ist lösbar. Kurz, konkret und verständlich hilft dabei unser neuer Ratgeber. Der Ratgeber zeigt auf, warum Kinder in erster Linie vielfältige analoge Erfahrungen brauchen – Bewegung, Natur, kreative Aktivitäten und echte soziale Begegnungen. Digitale Medien können diese wertvollen Erlebnisse nicht ersetzen, sondern nehmen nur Zeit, die Kindern für ihre natürliche Entwicklung fehlt. Besonders in den ersten Lebensjahren sollten Bildschirme konsequent gemieden werden, da das Gehirn in dieser Phase am empfindlichsten ist. Zugleich macht die Broschüre Mut und bietet konkrete Hilfestellungen: Sie erklärt, ab welchem Alter Kinder langsam und begleitet an digitale Medien herangeführt werden können, wie Eltern klare Regeln setzen und den Medienkonsum sinnvoll begrenzen. Praktische Tipps für Alltagssituationen – vom Familienessen über den Kindergarten bis zum Grundschulalter – geben Orientierung, wie Medienerziehung verantwortungsvoll gelingt.
Format: DIN B5Seitenanzahl: 156 Veröffentlicht am: 20.05.2025 Bestellnr.: 111, Preis 16,90ISBN-10: 978-3-9820585-5-9Sprache: DeutschHerausgeber: diagnose:media

Gesund aufwachsen in der digitalen Medienwelt

Orientierungshilfe für Eltern und alle, die Kinder und Jugendliche begleiten.
Autor:
Hrsg. Michaela Glöckler
Inhalt:
Viele Beobachtungen und Studien von Experten zeigen, dass der zu frühe Kontakt von Kindern und Jugendlichen mit den neuen Medien mit erheblichen Risiken für ihre Entwicklung und ihre Gesundheit verbunden ist. Wir wissen heute: Erst wenn das Kind seine biologisch notwendigen Entwicklungsschritte in den verschiedenen Lebensabschnitten gut bewältigt hat, kann es die Fähigkeit zu einem kompetenten und selbstbestimmten Medienumgang entwickeln. Das Buch nimmt die übergeordnete Fragestellung auf, was Kinder bzw. Jugendliche für ihre gesunde Entwicklung in verschiedenen Entwicklungsphasen brauchen. Der pädagogische Standpunkt der Autoren versucht eine Balance aufzuzeigen zwischen den Wünschen der Kinder und Jugendlichen und den Einschränkungen, die als Vorsorgemaßnahmen zur Abwendung von Gefahren erforderlich sind.
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