Eine Mutter einer Gemeinde aus der Ostalb rief uns in der Sprechstunde an. Sie berichtete, dass das örtliche Gymnasium ganz stolz auf seine lückenlose Tablet-Ausrüstung sei. Ihr Kind lerne in allen Unterrichtsstunden nur noch mit dem Tablet. Es kann es nach Hause nehmen und macht dann darauf seine Hausaufgaben. Die Schule sei stolz auf den Unterricht ohne Bücher und fühle sich fortschrittlich. Diese intensive Nutzung von Smartphones und Tablets im Kindesalter ist nicht harmlos – sie kommt einer stillen, unterschätzten Form der Körperverletzung gleich. Und das ist nicht etwa eine emotionale Übertreibung, sondern medizinisch und wissenschaftlich belegbar.
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