Konferenz zur Elektrohypersensibilität vom 28.-30. Juni 2024

Erfahrungsaustausch, gute Vorträge und tolle Stimmung
120 Menschen aus Europa, Brasilien und den USA besuchten am Wochenende bei bestem Sommerwetter die 3. EHS-Konferenz, die dieses Jahr von den Europeans for Safe Connections (ESC) ausgerichtet wurde. Diagnose:funk bedankt sich recht herzlich bei dem Organisationsteam der ESC für diese großartige Leistung: Ein toller Veranstaltungsort, ein informatives Programm, gute Technik und v.a. die gute Stimmung machten das Treffen zu einem vollen Erfolg.
Die Teilnehmer der Konferenz Bild: Michaël Mikiels für Europeans for Safe Connections

Im Naturschutzgebiet Dörnberg in Nordhessen gelegenen Tagungszentrum ‚Lebensbogen‘ trafen von Elektrohypersensibilität (EHS) Betroffene sowie Mitgliedsorganisationen der ESC zusammen, um sich auszutauschen. Es gab Arbeitsgruppen zu verschiedenen Schwerpunkten wie weiße, strahlungsfreie Zonen oder zu alternativen technischen Lösungen zur krankmachenden Mobilfunktechnologie. Alle Vorträge waren gut besucht, natürlich standen im Mittelpunkt die Elektrohypersensibilität und Möglichkeiten, sie zu bewältigen. Die Vorträge wurden als Online- oder Präsenz-Vortrag, auf Deutsch oder Englisch, teilweise auch in französischer Sprache gehalten.

Diagnose:funk unterstützte die Konferenz finanziell und mit Vorträgen, wie dem von insgesamt circa 80 Interessierten besuchten Vortrag zur aktuellen BEEFI-Insektenstudie. Der Autor Alain Thill (Redaktion ElektrosmogReport) war aus Luxemburg angereist, um über die Ergebnisse seiner Metaanalyse zu biologischen Auswirkungen elektromagnetischer Felder auf Insekten zu referieren. Nach seinem englischen Vortrag schloss sich der Online-Auftritt von diagnose:funk Campaigner Matthias von Herrmann an, der auch Fragen zur Studie beantwortete und die Studien-Kampagne ‚Stummer Frühling‘ vorstellte. Er erhielt viel Beifall und Zustimmung. diagnose:funk Vorstand Jörn Gutbier bewegte die Besucher mit seinem gut besuchten Vortrag zu den wissenschaftlich nachgewiesenen Risiken der Mobilfunktechnologie, Professor Klaus Buchner stellte sein Buch ‚5G-(Wahn)Sinn. Die Risiken des Mobilfunks‘ vor und hielt einen interessanten Vortrag zu neuen Aspekten in Politik und Recht. Cornelia Waldmann-Selsam präsentierte bei ihrem Vortrag zu Baumschäden durch Mobilfunk neues, beeindruckendes Bildmaterial.

Es gab einen Ausstellungsraum mit Abschirmungsmaterialien und Messgeräten. ESC-Mitglieder, wie diagnose:funk, waren mit Roll-Ups, Bannern, Flyern oder eigenem Bücherstand vertreten, um Aufklärungs- und Infomaterial zu Elektrohypersensibilität oder Schutz vor elektromagnetischer Strahlung anzubieten.

Die Abendstunden standen ganz im Sinne des Austausches, von Tanz und Musik oder der Entspannung beim Yoga und Spaziergang zur Felsformation ´Helfensteine‘. Es gab 3 Mal täglich Bio-Mahlzeiten sowie Kaffee, Tee und Gebäck während der gesamten Zeit. Freiwillige Helfer sorgten für einen reibungslosen Ablauf – ein Dankeschön an alle helfenden Hände!

Die Konferenz endete am Sonntagnachmittag mit einem ´Freien Mikrofon‘, einer letzten Veranstaltung, auf der man die Gelegenheit hatte, den Anwesenden etwas mitzuteilen oder vorzustellen, z.B. eine neue Plattform für Wohnraumangebote für elektrohypersensible Menschen.

Ein Foto- und Filmteam der ESC nahm alle Vorträge auf, interviewte Teilnehmende, machte Fotos und drehte Kurzfilme. Einen ‚Aftermovie‘ wird es in Kürze auf der Webseite https://esc-info.eu zu bestaunen geben.

Publikation zum Thema

diagnose:funk
Stand: 14.06.2024Format: A4Seitenanzahl: 23 Veröffentlicht am: 14.06.2024 Sprache: DeutschHerausgeber: diagnose:funk

Überblick Nr. 5: Gibt es Elektrohypersensibilität?


Autor:
diagnose:funk
Inhalt:
Überblick Nr. 5 nimmt zu der Debatte, ob die Strahlung zur Krankheit Elektrohyper-sensibilität (EHS) führen kann, Stellung und dokumentiert die medizinischen Erkenntnisse. Warum die Mobilfunkindustrie diese Krankheit zur Einbildung erklärt, ist nachvollziehbar. Für sie ist es geschäftsschädigend, wenn ihre Produkte mit Krankheitsfolgen in Verbindung gebracht werden. Doch auch die für den Gesundheits- und Strahlenschutz zuständigen Behörden verbreiten, EHS sei eine psychische, angstbesetzte Reaktion. Sie bestreiten Zu-sammenhänge mit der Strahlenbelastung und behaupten, es gäbe keinen kausalen Ursa-che-Wirkungsmechanismus. Mit vorliegenden Beweisen für diesen Zusammenhang und mit der Forderung nach der Kausalität als Voraussetzung für die Anerkennung einer Krankheit setzt sich dieser Artikel auseinander und auch damit, warum Menschen mit Elektrohypersensibilität diskriminiert werden.
diagnose:funk
Oktober 2023Format: DIN LangSeitenanzahl: 8 Veröffentlicht am: 06.11.2023 Bestellnr.: 320Sprache: DeutschHerausgeber: diagnose:funk

Diagnose Elektrohypersensibilität


Inhalt:
Dieser Flyer weist Menschen darauf hin, dass man durch die Belastung durch elektromagnetische Felder (EMF) erkranken kann. Es ist davon auszugehen, dass viele Menschen durch EMF erkrankt sind, ohne es zu wissen. Unser neuer Flyer ermöglicht es Menschen, die z.B. von Schlafstörungen, Kopfschmerzen und Erschöpfung geplagt sind, einen möglichen Zusammenhang mit Mobilfunk zu erkennen und zu überprüfen. Der Flyer erklärt leicht verständlich das Entstehen von Elektrohypersensibilität. Damit gibt der Flyer erste Hilfestellung zum Umgang mit EHS und verweist auf Infos, in denen zusätzliche Informationen erhältlich sind. Mit dem Flyer wird aber nicht nur auf ein Problem hingewiesen, sondern es werden auch Lösungswege aufgezeigt.
Buch Titelbild diagnose:funk
Preis: 16,90 EuroFormat: A5Seitenanzahl: 368 Veröffentlicht am: 01.11.2022 Bestellnr.: 905ISBN-13: 978-3982058528Sprache: DeutschHerausgeber: diagnose:funk

Die unerlaubte Krankheit.

Wenn Funk das Leben beeinträchtigt.
Autor:
Renate Haidlauf
Inhalt:
Mindestens zwei Prozent der Bevölkerung in Deutschland sind elektrohypersensibel – durch Funk erkrankt. Das entspricht über 1,2 Millionen Erwachsenen. In diesem Buch berichten 50 Betroffene, wie sie auf Funk reagieren und welche Konsequenzen das hat für ihre Familien, ihr Wohnumfeld, den Beruf und ihr ganzes Leben. „Unerlaubte Krankheiten“ ziehen sich durch die Geschichte des Industriezeitalters. Menschen erkrankten durch Asbest, fast hundert Jahre lang verschloss man die Augen davor. Es durfte nicht sein, weil es ein lukratives Produkt infrage stellen würde. So ging es im Bergbau mit PCB-verseuchten Ölen, mit giftigen Stäuben und Dämpfen im Druckgewerbe, mit der Strahlung von militärischen Radaranlagen, die bei Soldaten Krebs verursachte. Man erkannte die Zusammenhänge mit den gefährlichen Stoffen nicht an, in jahrzehntelangen Gerichtsverfahren wurden die Betroffenen zermürbt, in den wenigsten Fällen erhielten sie eine Abfindung. In den letzten Jahren hat sich der Anteil der Menschen mit Kopfschmerzen und Schlafschwierigkeiten enorm erhöht. Sie suchen ärztlichen Rat, doch man findet keine Ursachen. Parallel dazu stieg auch die Funkbelastung durch WLAN, Sendemasten, Bluetooth etc. Solange Schmerzgeplagte und Schlaflose noch keinen Zusammenhang mit Funk erkennen, ist ihr Kranksein „erlaubt“. Stellen sie jedoch fest, dass ihre Beschwerden nachlassen, wenn sie WLAN und Co. vermeiden, dann wird ihr Urteilsvermögen schnell angezweifelt.
Artikel veröffentlicht:
05.07.2024
Autor:
diagnose:funk
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