Unser Adventsgeschenk: ElektrosmogReport Archiv 1995 bis 2023 steht online

30 Jahre Dokumentation der Studienlage und Debatte zur Mobilfunkstrahlung
Am 27.11.2023 hat diagnose:funk das ElektrosmogReport Archiv auf unserer Homepage EMFData.org freigeschaltet. Lückenlos stehen nun alle Ausgaben von 1995 bis heute in der Datenbank EMFData.org. Das ermöglicht Wissenschaftlern, Journalisten, Politikern und interessierten Bürgern eine wissenschaftliche Recherche. Seit 2019 ist Diagnose-Funk e.V. Herausgeber des ElektrosmogReports.
Montage:diagnose:funk

Von 1995 bis 2018 war der ElektrosmogReport Bestandteil des 'Strahlentelex', dem unabhängigen Informationsdienst zu Radioaktivität, Strahlung und Gesundheit von Dipl.-Ing. Thomas Dersee. 'Strahlentelex' war das fachliche Sprachrohr der Anti-AKW-Bewegung. Im Jahr 1995 wurde die Berichterstattung über die ionisierende Strahlung durch die nicht-ionisierende Strahlung mit dem ElektrosmogReport ergänzt. diagnose:funk hat nun alle Jahrgänge professionell scannen lassen. Wir bieten exklusiv alle Ausgaben mit Registern zum kostenlosen Download an - mit einem Fundus an Studienauswertungen, Verbraucherinformationen und kritischem Wissen.

Es ist ein Schatz an Wissen, der sich in jahrzehntelanger kontinuierlicher Analyse angesammelt hat. Er führt die Behauptung, es gäbe keine Studien, die Gesundheitsschäden durch nicht-ionisierende Strahlung nachweisen, ad absurdum. Mehrere hundert Studienbesprechungen enthalten die Jahrgänge 1995-2018. Die Ausgaben sind nicht nur eine Chronologie des Wissens - das bereits vor über 30 Jahren vorhanden war - über die Risiken der nicht-ionisierenden Strahlung, sondern auch über die Vertuschung der Risiken durch das Zusammenspiel von Industrie und Behörden für das Milliardengeschaft Mobilfunk mit der Taktik des Anzweifelns. "Zweifel ist ihr Produkt!" - diese Industrietaktik, die David Michaels, ehemaliger Behördenchef in den USA, analysierte, begleitet die Mobilfunkdebatte bis heute. diagnose:funk setzt sich damit kontinierlich auseinander. Das ElektrosmogReport-Archiv dokumentiert, wie verantwortungslos die Verharmlosung der Risiken und wie notwendig eine Vorsorge- und Schutzpolitik ist.

>>> Zum ElektrosmogReport - Archiv: www.EMFData.org. Dort können Sie auch den aktuellen ElektrosmogReport kostenlos herunterladen.

 

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Isabel Wilke, Bild:diagnose:funk

„Nach dreißig Jahren Auswertung der Studienlage kann ich sagen: Die nicht-ionisierende Strahlung ist gesundheitsschädlich, auch im nicht-thermischen Bereich.“ (Isabel Wilke)

Seit über 20 Jahren recherchiert und bespricht Dipl.-Biologin Isabel Wilke für den ElektrosmogReport die Studienlage zu nicht-ionisierender Strahlung. Im Interview mit der diagnose:funk Sekretärin Michaela Thiele berichtete Sie, wie sie zu dieser Arbeit kam, hier der Ausschnitt.

 

KOMPAKT: Ich habe Dich als Redakteurin des ElektrosmogReports kennengelernt. Wie kamst du zu dieser anspruchsvollen Tätigkeit und in Kontakt zu diagnose:funk?

ISABEL WILKE: In 1987, ein Jahr nach der Katastrophe von Tschernobyl, wurde ein unabhängiger Informationsdienst zu Radioaktivität (ionisierender Strahlung) und Gesundheit ins Leben gerufen – das Strahlentelex. Die redaktionelle Verantwortung lag bei dem Ingenieur und Wissenschaftsjournalisten Thomas Dersee. Seit 1995 enthielt das Strahlentelex zusätzlich die Rubrik ElektrosmogReport, als unabhängigen Fachinformationsdienst zur Bedeutung elektrischer und magnetischer Felder für Gesundheit und Umwelt. Als die Redaktion um den Physiker Michael Karus Ende 2005 aufhörte und eine Anfrage an das Katalyse Institut gerichtet wurde, ob sie jemanden kennen würden, der ab 2006 die Redaktion des ElektrosmogReports übernehmen könnte, wurde ich empfohlen und sagte gleich zu. Einige Jahre erstellte ich den 4 Seiten umfassenden ElektrosmogReport allein, später, im März 2018, nahm ich den jungen Biologen Roman Heeren mit ins Team. Kontakt zu diagnose:funk bekam ich, glaube ich mich zu erinnern, durch eine Anfrage von Peter Hensinger von diagnose:funk zur Interpretation einer Studie. Peter Hensinger ist es auch zu verdanken, dass der Biologe Alain Thill nun als Dritter mit im Redaktionsteam ist. Seit März 2019 erscheint der ElektrosmogReport ohne das Strahlentelex und wird seitdem dankenswerterweise von Diagnose-Funk e.V. herausgegeben. Er gilt als deutsches Pendant zu den renommierten Microwave News aus den USA.

>>> Zum gesamten Interview

30 Jahre Auswertung der Studienlage, Publikationen von Isabel Wilke: Ihr Buch von 2002, ElektrosmogReport 2013, ElektosmogReport 2023 Publikationen von Isabel Wilke

Publikation zum Thema

Version Dezember 2023Format: DIN A4Seitenanzahl: 16 Veröffentlicht am: 06.09.2023 Bestellnr.: 245Sprache: DeutschHerausgeber: diagnose:funk

Mobilfunk-Chronologie

Politische und wissenschaftliche Dokumente 1996 - 2023
Autor:
diagnose:funk
Inhalt:
Mit dieser Chronologie dokumentiert diagnose:funk eine Vielzahl behördlicher und wissenschaftlicher Warnungen und Nachweise zu Risiken der Mobilfunktechnologie. Sie ist ein Recherchetool, eine Argumentationshilfe und dokumentiert die kontinuierliche Analysetätigkeit von diagnose:funk. Die Chronologie dokumentiert ca. 200 Ereignisse aus 27 Jahren.
diagnose:funk
Format: A4Seitenanzahl: 16 Veröffentlicht am: 12.01.2023 Bestellnr.: 250Sprache: DeutschHerausgeber: diagnose:funk

Die Auseinandersetzung um die Deutungshoheit zu Risiken der Mobilfunkstrahlung

Über Kampagnen eines Kartells von Industrie, Bundesamt für Strahlenschutz und ICNIRP
Autor:
diagnose:funk
Inhalt:
Ob Mobilfunkstrahlung gesundheitsschädlich ist oder nicht, darüber wird nicht nur eine Wissenschaftsdebatte über Ergebnisse der Forschung geführt. Bei dieser Debatte geht es auch und vor allem um Produktvermarktung, in diesem Fall um das Milliardengeschäft einer Schlüsselindustrie. Dieser brennpunkt dokumentiert die Auseinandersetzung. Im Jahr 2022 gab es vier Entwarnungskampagnen, basierend auf vier Studien mit der Botschaft: Mobilfunkstrahlung ist unbedenklich für die Gesundheit, ein Krebsrisiko besteht nicht. Das beweise die MOBI-Kids-Studie, die bisher weltweit größte Studie zu Hirntumoren und Kinder. Mit der UK-Million Women Studie liege auch der Beweis für Erwachsene vor. In einem von ICNIRP-Mitglied Prof. M. Röösli verfassten Artikel zu 5G in der Zeitschrift Aktuelle Kardiologie bekamen gezielt Mediziner diese Botschaft übermittelt. Abgeordneten des deutschen Bundestages wird vom deutschen Bundesamt für Strahlenschutz (BfS) und dem Umweltministerium mitgeteilt, die STOA-Studie, die Schädigungen zu Krebs und Fertilität auswertet, sei unwissenschaftlich. Diagnose:funk nahm zu allen diesen Meldungen Stellung.
Artikel veröffentlicht:
27.11.2023
Autor:
diagnose:funk
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