NDR-Gesundheitsmagazin Visite: Studie - macht Handystrahlung dick?

NDR-Visite berichtet in einem Film über die Studie an der Universität Lübeck
Ob Handystrahlung den Appetit anregt, wollten Forscherinnen und Forscher der Universität zu Lübeck wissen. Die Probanden ihrer ersten Studie aßen nach dem Telefonieren mehr - vor allem mehr Kohlenhydrate.
Screenshot NDR-Visite

Ansehen in der > ARD-Mediathek | NDR Visite, 22.08.2022

Die von der Deutschen Forschungsgemeinschaft geförderte Studie lieferte Hinweise darauf, dass das Mobiltelefon den Energiestoffwechsel im Gehirn beeinflussen könnte – unter anderem auch den Hypothalamus und damit die Region im Gehirn, die Hunger- und Sättigungsgefühle reguliert. Das Video ist verfügbar bis 22.08.2023.

>> > Link zur Studie von Wardzinski et al. (2022) | PDF Volltext

Die wissenschaftlichen Hintergründe dieser Studie wurden bereits im ElektrosmogReport 1/2022 detailliert besprochen und in einem >>> ausführlichen Homepageartikel beleuchten wir die wissenschaftlichen Hintergründe und die Bedeutung für die Gesundheit.

Die Studie, deren Ergebnis, wie die Autoren im Film sagen, in weiteren Studien verifiziert werden muss, zeigt v.a.

  • Die Mobilfunkstrahlung hat Auswirkungen auf das Gehirn. Solche Auswirkungen wurden lange Zeit mit dem Argument bestritten, die Strahlung von Handys sei zu schwach, um Zellen und den Gehirnstoffwechsel zu beeinflussen (>>> Energiethese).
  • es gibt nicht-thermische Wirkungen.

Sie finden in jedem ElektrosmogReport neue Studien, die Auswirkungen der Handystrahlung auf das Gehirn nachweisen.

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Publikation zum Thema

Titelblatt brennpunkt Salford Bild: diagnose:funk
März 2022Format: A4Seitenanzahl: 12 Veröffentlicht am: 15.03.2022 Bestellnr.: 248Sprache: deutschHerausgeber: diagnose:funk

Die Öffnung der Blut-Hirn-Schranke durch Mobilfunkstrahlung: Ergebnisse der Salford-Studien


Autor:
Louis Slesin / Microwave News / diagnose:funk
Inhalt:
Die Diskussion über die Ergebnisse der Salford-Studien zur Öffnung der Blut-Hirn-Schranke durch Mobilfunkstrahlung stand Anfang der 2000er Jahre in der Wissenschaft und bei den Mobilfunkkritikern im Focus. Kann eine Technologie eingeführt werden, die das Gehirn schädigt? Heftige Debatten fanden statt. Die Mobilfunkindustrie erkannte die Brisanz dieser Studie und befürchtete, dass der Staat regulierend eingreift. Sie startete eine weltweite Kampagne zur Verharmlosung von Salfords Ergebnissen. Louis Slesin hat anlässlich des 80. Geburtstags von Leif Salford die Geschichte seiner Forschung und die politischen Intrigen gegen ihn aufgearbeitet. Die Ergebnisse von Salford haben gerade aktuell, wo Smartphones und WLAN als Lernmittel an Schulen eingeführt werden, eine zentrale Bedeutung. Denn sie beweisen: Das Gehirn wird durch Mikrowellenstrahlung geschädigt.
Artikel veröffentlicht:
26.08.2022
Autor:
NDR / diagnose:funk