Seletun-Papier: Regierungen sollen handeln
28.04.2011
Seletun-Papier von Diagnose-Funk übersetzt
Deutsche Übersetzung: Autorenteam Bürgerinitiative Mobilfunk Stutgart-West für Diagnose-Funk e.V..
Veröffentlicht mit freundlicher Erlaubnis durch Freund Publishing House Limited und den Autoren.
Pro. Olle Johanson
Einer der Unterzeichner des Seletun-Papiers.
Im November 2009 traf sich eine Gruppe von namhaften Wissenschaftlern in Seletun/Norwegen zu einer intensiven Diskussion über vorhandene wissenschaftliche Beweise und gesundheitliche Folgen künstlicher elektromagnetische Felder (EMF).
Anwesend waren Adamantia Fragopoulou (Griechenland), Yuri Grigoriev, (Russland) Olle Johansson (Schweden), Lukas H. Margaritis (Griechenland), Lloyd Morgan (USA), Elihu Richter (Israel), Cindy Sage (USA).
Die Wissenschaftlergruppe fordert in ihrem programmatischen Bericht (Seletun-Papier) die Regierungen zum Handeln auf, „denn es gibt jede Menge von Beweisen, dass biologische Wirkungen und nachteilige Auswirkungen auf die Gesundheit bereits bei Strahlungsintensitäten auftreten, die um viele Größenordnungen unter den bestehenden Grenzwerten auf der Welt sind.“
Damit dieses Papier auch Politiker und Regierungen erreicht, haben wir es mit Hilfe der Stuttgarter Bürgerinitiative übersetzt. Unterstützen Sie die Verbreitung dieser Ausarbeitung. Das Papier kann auch bei unserem Versand bestellt werden >>>
Auszug
"Die Unterzeichner anerkennen die Pflicht der Regierungen und ihrer Gesundheitsbehörden, die Öffentlichkeit aufzuklären und zu warnen. Zudem sind sie dazu aufgefordert, Maßnahmen umzusetzen, die sich am Vorsorgeprinzip orientieren sowie die Übereinstimmung mit Richtlinien zu überwachen, die Alternativen zur drahtlosen Kommunikation fördern. Außerdem sind sie dazu aufgefordert, Forschung zu finanzieren und politische Konzepte zu entwickeln, die auf die Vermeidung von Bestrahlung abzielen. Die Unterzeichnenden verlangen mit Nachdruck von den Regierungen und ihren Gesundheitsbehörden übergangsweise neue Grenzwerte einzuführen und neue Zeitpläne für die Umsetzung von Vorsorgemaßnahmen auf biologischer Grundlage zu verabschieden, um die Exposition von EMF zu begrenzen."



