Erkenntnisse aus Studien

Vorinformation

Diagnose-Funk hat eine Webseite und Studienliste erstellt die übersichtlich darstellt, wie umfangreich die Studienlage in Bezug auf gesundheitsschädliche Effekte hochfrequenter Strahlung unterhalb der angeblich schützenden Grenzwerte ist. Die offizielle Behauptung, es gäbe keine relevanten biologischen Effekte unterhalb der Grenzwerte, kann somit als wissenschaftliche Falschinformation angesehen werden. >>>

Hier finden Sie eine frühere Aufführung einiger in Studien nachgewiesenen Effekte.

Intensität derStrahlung Biologischer Effekt Forscher Jahr
  Gentoxizität    
0.05 SAR UTMS Strahlung kann genetische Veränderungen in einigen, aber nicht allen menschlichen Zellen in vitro verursachen. Schwarz 2008
MetaAnalyse 49 von 101 Studien kommen zum Ergebnis, dass das Erbgut bestrahlter Zellen sich in mehr als einer Weise verändern kann Rüdiger 2009
0.4, 1.0 SAR Veränderungen in einigen Genen und Apoptosis (Zell-Selbstmord) Prozesse wurden nachgewiesen Galloni 2009
0.037 SAR UMTS Mikrowellen hindern DNA Brüche in menschlichen Lymphozyten. UMTS führt wahrscheinlich zu größeren Gesundheitsrisiken als GSM Belyaev 2009
Durchschnitt 2 SAR 1800MHz Strahlung könnte oxidative Schäden an mtDNAs in Neuronen-Kulturen bewirken und damit Neurotoxizität im Gehirn verursachen Xu 2009
       
  Erhöhtes Tumor-Risiko    
MetaAnalyse Möglicher Hinweis auf einen Zusammenhang zwischen Mobiltelefon- Nutzung und einem erhöhten Risiko für Tumoren Myung 2009
MetaAnalyse Kommerzielle Handys stehen im Verdacht, die Funktion von Zellen durch nicht-thermische Strahleneinwirkung zu schädigen (Fruchtbarkeit, Krebs). Desai 2009
MetaAnalyse Konsistentes Muster eines erhöhten Risikos für Glioma (Hirntumor) und akustischem Neuroma (Nervengeschwulst) nach mehr als 10 Jahren Benutzung von Handys. Hardell 2009
BasisStation Tendenz zu einem schwer wiegendem Krebsrisiko für junge Menschen, die wiederholt und über Jahre nicht-ionisierenden Radio-Strahlungen bei Grenzwerten des ICNIRP ausgesetzt sind. Peleg 2009
       
  Schwächung des Immunsystems und Eingriff in zellulare Prozesse    
700.000 W/ m2 Mobilfunk-Strahlung löst Transkription und andere zellulare Prozesse aus durch Bildung "freier Radikale", die auch in der Krebsentstehung eine wichtige Rolle spielen Friedmann 2009
48,3 V/m Veränderung der Adhäsionsfähigkeit der peripheren mononuklearen Blutzellen. Vielleicht Zeichen für die Schwächung des Immunsystems Atasoy 2009
       
  Vergiftung des Gehirns durch Öffnen der Blut-Hirn-Schranke    
0.00012, 0.0012 SAR Schwarze (geschädigte) Neuronen in Rattenhirnen nach 28 Tagen bei GSM Bestrahlung Eberhardt 2008
0.12 SAR Erhöhte Durchlässigkeit der Blut-Hirn-Schranke bei Säugetieren nach 7-tägiger Einwirkung von GSM Strahlung Nittby 2009
       
  Embryonen-Schädigungen    
Handy Missbildungen im Skelet von Mäuseembryonen ausgelöst durch Mobilfunkstrahlung Fragopoulou 2009
Handy Mobilfunk und Mikrowellen vermindern die Anzahl von Eizellen (Follikel) bei Ratten Gul 2009
50 W/m2, 88 W/m2 Bei 9.35 GHz schwere Missbildungen, abgestorbene Föten, Todgeburten bei Ratten und Küken Magras 2008
       
  Sperma Schädigung und männliche Unfruchtbarkeit    
BasisStation 0,7 V/m Spermien-Kopf-Anomalien bei männlichen Mäusen Otitoloju 2009
1,0 SAR Extensive Mobilfunkbenutzung beeinträchtigt sowohl Zeugungsfähigkeit als auch Gesundheit und Wohl der Nachkommen De Iuliis 2009
Handy RF-EMR von Mobiltelefonen beeinflusst die Samenqualität negativ und beeinträchtigt männliche Fruchtbarkeit. Mailankot 2009
       
  Kopfschmerzen und Konzentrations-Schwierigkeiten    
BasisStation Reizbarkeit, depressive Neigungen und verminderte Libido bis zu 100m; Kopfschmerzen, Schlafstörungen und Unwohlsein bis zu 200m von Basisstationen. Müdigkeit wurde 200 bis 300m empfunden Santini 2003
BasisStation 0,4 W/m2 Kopfschmerzen und Konzentrations-Schwierigkeiten Hutter 2006
BasisStation 0,02 W/m2 Entwicklung neuropsychiatrischer Probleme, Veränderungen der Effizienz neurologisch bedingter Funktionen Abdel- Rassoul 2007
       
  Athermischer Wirkungen = Unterhalb der Grenzwerte    
WLAN Mobilfunkstrahlen kann Erbmaterial schädigen, erhöhtes Krebsrisiko Swisscom 2004
0,1 SAR Nachweis signifikanter Effekte an menschlichen Zellen unterhalb der Grenzwerte Mosgöller 2009