Warnungen
Die Erkenntnisse unabhängiger Wissenschaftler zu erwiesenen Schädigungen durch elektromagnetische Felder, sowie die politischen Warnungen haben sich in der jüngeren Vergangenheit entscheidend gehäuft und verdichtet.
Einige Beispiele:
Anhörung im US-Senat
Die Anhörung im US-Senat mit dem Titel Health Effects of Cell Phone Use am 14. September 2009 war der Höhepunkt einer internationalen Konferenz in Washington D.C., bei der die neuesten Ergebnisse wissenschaftlicher Forschung im Mobilfunkbereich vorgetragen wurden.
Da die Konferenz im letzten Augenblick an der Finanzierung zu scheitern drohte, hatte sich die Kompetenzinitiative e.V. kurzfristig bereit erklärt, die noch fehlenden Mittel aufzubringen. Der politische Initiator der Anhörung war Senator Arlen Specter von Pennsylvania, Überlebender eines Hirntumors, an den sich Devra Davis mit ihrem Anliegen gewandt hatte. Durchgeführt wurde sie unter dem Vorsitz von Senator Tom Harkin von Iowa, der nach dem Tod von Senator Ted Kennedy den Vorsitz des Ausschusses für Gesundheit, Erziehung, Arbeit und Altersvorsorge übernommen hatte.
Bioinitiative Working Group
Die internationale BIOINITIATIVE WORKING GROUP führender Wissenschaftler hat an der Auswertung von 2000 Studien gezeigt, wie viel an Schädigungen und Gefährdungen – entgegen den üblichen Beteuerungen – in Wahrheit bewiesen ist und gezeigt, wie untauglich geltende Grenzwerte sind, die die Bevölkerung eigentlich schützen sollten. Lesen Sie auch >>>
Jo Leinen, Mitglied EU-Parlament
"Wir setzen Millionen Menschen diesen Strahlen aus. Wir wissen auch, dass viele daran erkrankt sind, vielleicht sogar auch gestorben sind, und es wäre höchste Zeit, einen hohen Schutz für die Bürgerinnen und Bürger in der Europäischen Union einzuführen, wir brauchen eine europaweite Regelung."
Jo Leinen; SPD; Mitglied des europäischen Parlaments; Vorsitzender des Ausschusses für Umweltfragen, Volksgesundheit und Lebensmittelsicherheit.
WDR, Bericht aus Brüssel, 28.10.2009, Min:7:10, http://tinyurl.com/yerep5s
Europäische Umweltagentur
Die EUROPÄISCHE UMWELTAGENTUR hat vor einer möglichen Umweltkatastrophe gewarnt und das Gefahrenpotential der Mobilfunktechnologie mit Asbest und PCB verglichen >>>.
In einer Erklärung anlässlich der Washington-Konferenz Mobiltelefone und Gesundheit der eine Senatsanhörung folgte, hat die EUA-Direktorin Prof. Jacqueline McGlade aufgrund der gegenwärtigen Beweislage die Umsetzung des Vorsorgeprinzips eingefordert. Sie verweist darauf, dass ein Warten auf Beweise bevor man handelt, um gut bekannte Risiken zu vermeiden, zu sehr hohen Gesundheitsausgaben und wirtschaftlichen Kosten führen kann, wie es bei Asbest, bleihaltigem Benzin und Rauchen der Fall gewesen ist. Im Sinne des Vorsorgeprinzips sollten folgende Maßnahmen zu Elektromagnetischen Feldern (EMF) umgesetzt und Schutzmaßnahmen für diskriminierte „Frühwarn“-Wissenschaftler gewährleisten werden. Lesen Sie hier >>>
Späte Lehren aus frühen Warnungen
Die Europäische Umweltagentur (EUA) hat im Jahr 2001 die Monographie „Späte Lehren aus frühen Warnungen: Das Vorsorgeprinzip 1896–2000“ veröffentlicht. In dieser Studie wird untersucht, wie das Konzept der Vorsorge in den letzten hundert Jahren von politischen Entscheidungsträgern und -trägerinnen im Umgang mit einer Vielzahl von Risiken angewendet wurde. Risiken, die Wirkungen auf die Gesundheit der Bevölkerung und die Umweltsituation in Europa haben. Downloadbar >>>
Über die EUA: Die Europäische Umweltagentur (EUA) ist eine Einrichtung der Europäischen Union. Ihre Aufgabe besteht darin, zuverlässige und unabhängige Informationen über die Umwelt zur Verfügung zu stellen. Sie ist eine wichtige Informationsquelle für all jene, die mit der Entwicklung, Festlegung, Umsetzung und Bewertung der Umweltpolitik befasst sind, sowie für die allgemeine Öffentlichkeit. Die EUA hat gegenwärtig 32 Mitgliedsländer. >>>
Europäisches Parlament
Das EUROPÄISCHE PARLAMENT äußerst sich kritisch zum EU-Aktionsplan Umwelt und Gesundheit 2004 - 2010.
Dieser sehe ausschließlich begleitende Maßnahmen zur bestehenden Gemeinschaftspolitik vor und basiere nicht auf einer Politik der Prävention...
Aus der Pressemitteilung: "Das EP stellt in diesem Zusammenhang fest, dass die Grenzwerte für die Exposition der Bevölkerung gegenüber elektromagnetischen Feldern (0 Hz bis 300 GHz) "nicht mehr aktuell" sind, da sie seit 1999 nicht mehr angepasst wurden. Sie trügen damit weder den Entwicklungen auf dem Gebiet der Informations- und Kommunikationstechnologien noch den von der Europäischen Umweltagentur ausgesprochenen Empfehlungen oder den strengeren Emissionsnormen, die z. B. von Belgien, Italien oder Österreich festgelegt wurden, Rechnung. Auch würden sie dem Problem besonders schutzbedürftiger Gruppen, wie Schwangerer, Neugeborener und Kinder, nicht gerecht."
Hier zum Bericht >>> weitere Informationen >>>
Proklamationen
Neben dem Gouverneur von Florida, Charlie Crist haben die Gouverneure M. Jodi Rell des Bundesstaates Connecticut und Bill Ritter, Jr. für den Bundesstaat Colorado, Fred Budgell, Bürgermeister der Stadt Norris Arm in Newfoundland, Canada und Weitere, verschiedene Monate zum "Electromagnetic Sensitivity Awareness Month" - Bewusstseinsmonat für Elektrosensitivität - proklamiert.
Appelle - Porto Alegre Resolution
Die unterzeichnenden Wissenschaftler der PORTO ALEGRE RESOLUTION stimmten darin überein, dass der Schutz der Gesundheit, des Wohlbefindens und der Umwelt die sofortige Annahme des Vorsorgeprinzips verlangt: " Wir sind betroffen über die Anzahl der Beweise, die anzeigen, dass die Exposition gegenüber elektromagnetischen Feldern die biologischen Systeme des Menschen von Grund auf beeinträchtigt und damit das Risiko für Krebs und andere chronische Krankheiten erhöht."
Diese Resolution folgte mehreren internationalen Resolutionen, auf die sich betroffene Wissenschaftler und Ärzte in den letzten zehn Jahren einigten, wie z.B. London Resolution, Hollandischer Ärzteappell, Pariser Appell, Benevento Resolution. Sie finden diese hier alle hier aufgeführt >>>
Venedig Resolution
50 führende Wissenschaftler der International Commission on Electromagnetic Safety (www.ICEMS.eu) warnen mit der VENEDIG-RESOLUTION vor dem Risiko Mobilfunk, insbesondere vor den Auswirkungen für Kinder.
Die Wissenschaftler fordern dringend grössere Vorsorge, um die Gesundheit vor den allgegenwärtigen Schäden durch EMF-Exposition zu schützen, bis biologisch begründete Richtlinien in Kraft sind.
Russische Strahlenschutzkommission
Die RUSSISCHE STRAHLENSCHUTZKOMMISSION (RNCNIRP) gab basierend auf eigenen und internationalen Forschungsergebnissen im April 2008 eine dramatischen Appell heraus >>>:
„Zum ersten Mal in der Geschichte sind wir mit einer Situation konfrontiert, in der die meisten Kinder und Teenager der Welt ständig einem potentiell nachteiligen Einfluss von elektromagnetischen Feldern (EMF) durch Mobilfunktelefone ausgesetzt sind. Das elektromagnetische Feld (EMF) ist ein wichtiger biologischer Faktor, der nicht nur die menschliche Gesundheit im Allgemeinen angreift, sondern auch die Prozesse der höheren Nervenaktivität, einschließlich des Verhaltens und des Denkens.“
BUND
BUND (Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland) verschärft Kritik:
Mobilfunk schadet der Gesundheit – Unverzüglich handeln >>>
Am 29.10.2008 stellte der BUND sein Positionspapier zur Mobilfunktechnologie vor, mit der eindeutigen Aussage: Menschen, Tiere und Pflanzen werden durch die Strahlenbelastung geschädigt.
Wiener Ärztekammer
Die WIENER ÄRZTEKAMMER fordert seit 2005 keine Null-Cent-Tarife und ein Verbot der Handy-Werbung, die sich an Kinder und Jugendliche richtet. Sie geben wegen der möglichen gesundheitlichen Auswirkungen Empfehlungen für den vorsichtigen Umgang mit Handys.
Lesen Sie auch die weiteren kritischen Artikel und Warnungen der WIENER ÄRZTEKAMMER auf Diagnose-Funk unter Ärzteschaft Austria >>> oder die Veröffentlichung der Handyregeln der Ärztekammer >>>
Ärzteappelle
Immer mehr ÄRZTE berichten aus Ihrer ärztlichen Praxis über die schädigende Wirkung elektromagnetischer Felder. Immer mehr Beschwerden und Krankheitssymptome treten auf, für die es keine der konventionellen medizinischen Erklärungen gibt. Eine grosse Zahl an Ärzteappellen finden Sie auf appelle.diagnose-funk.org >>>
Hyland-Bericht
Im HYLAND-BERICHT >>> an die Wissenschaftskommission des EU Parlaments heißt es:
„Gegenwärtig ist der vom Menschen verursachte "Elektrosmog" eine wesentliche Bedrohung für die öffentliche Gesundheit…. Besondere Besorgnis... erregt die unfreiwillige, rund um die Uhr stattfindende Belastung bestimmter Bevölkerungsgruppen durch die Emissionen einer GSM/UMTS-Basisstation, wenn diese unsensiblerweise in der Nähe von Häusern, Schulen oder Krankenhäusern aufgestellt werden. Die Umgebung dieser Leute ist permanent und unausweichlich belastet. Dies ist ein völlig inakzeptabler Sachstand, der schwer wiegende ethische Fragen aufwirft und wohl den Nürnberger Code >>> insofern verletzt, als dass es diese Menschen sind, an denen sich schließlich zeigen wird, ab welchem Grad die chronische Belastung durch solche Felder schädlich ist – Informationen, die gegenwärtig nicht verfügbar sind. Anders ausgedrückt: Im Endeffekt sind sie unfreiwillige Objekte eines Massenexperiments.“
Europäisches Parlament, Hyland, 2001 >>>
Versicherungen
Versicherer fürchten die Mobilfunk-Risiken
Viele Konzerne verweigern Handy-Herstellern und Netzbetreibern Deckung für eventuelle spätere Gesundheitsschäden.“ >>>
Süddeutsche Zeitung 27.01.2004
Wertverluste
Immobilien-Wertveruste durch MobilfunkAntennen auf dem eigenen Dach oder in der Nähe.
“Mobilfunkantennen können zur Entwertung von Liegenschaften führen und die Vermietbarkeit von Mietobjekten erschweren. Den Wertverlust aber tragen die Hausbesitzer.“ >>>
Basler Zeitung 29.01.2004
Robert Koch Institut
Das ROBERT KOCH INSTITUT warnte bereits 2001 auf dem Symposium „Kinderumwelt und Gesundheit“: „Kinder und Jugendliche brauchen nur in sehr seltenen Ausnahmesituationen Mobiltelefone für wichtige Telekommunikation. Von unnötiger, häufiger und langer Benutzung muss dringend abgeraten werden.“
Robert Koch Institut Gesamttext >>> [2.867 KB]
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