TETRA / Polycom
TETRA
TETRA (Terrestrial Trunked Radio). Soll als europaweit einheitliches System (gemäß ETSI - European Telecommunications Standards Institute) vor allem für Behörden und Organisationen mit Sicherheitsaufgaben (BOS) international eingeführt werden. Großbritannien verfügt seit Jahren über eine weite Verbreitung mit entsprechenden Erfahrungen (s.u.) . In Deutschland ist die Einführung wesentlich langsamer vorangegangen.
Allgemeines: |
Technik: |
Zusammenfassung:
- Höhere Strahlenbelastung für Mensch und Umwelt
- Keine Berücksichtigung bei der Grenzwerterstellung für Mobilfunk bisher
- Dauerstrahlung der Sender - ununterbrochen 24 Std. am Tag
- Teuerer Unterhalt durch hohen Stromverbrauch
- Taktungen liegen sehr nahe an den Gehirnfrequenzen und Muskelfrequenzen
- Gesundheitliche Beeinträchtigungen und Schäden bei Anwendern und Anwohnern
- Erkenntnisse aus England bestätigen Gefahrenpotential für Nutzer und Anwohner
- Gewerkschaft der Polizei GdP – Bundesvorsitzender Konrad Freiberg hat schon 2003 vor den biologischen Risiken dieser Tetra Technik gewarnt >>>
- Das Bundesamt für Strahlenschutz räumt in einer Studie im Dez 2008 ein, dass bisher noch keine entwarnenden Studien vorhanden sind und sieht Forschungsbedarf innerhalb der nächsten 5 Jahre ...
- Die Universität Wuppertal hat 1999 Schäden an Nadelbäumen durch Tetrabestrahlung nachgewiesen
- Viel zu teuer in der Anschaffung für die Institutionen
- Veraltetes System – ca. 20 Jahre alt
- Mangelnde Leistungsfähigkeit dieser Tetra-Technologie
- Störanfälligkeit gegenüber jetzigem analogem Netz extrem hoch
- Verschiedene Gemeinden lehnen TETRA mittlerweile ab >>>
Ausführliche Arbeiten und Berichte
Wie Immissionen von TETRA-Basisstationen die menschliche Gesundheit beeinflussen können |
Erfahrungen mit TETRA-Bündelfunk in Großbritannien: Fallbeispiele |
Diverse Infos und Artikel:
- http://de.wikipedia.org/wiki/Terrestrial_Trunked_Radio
- http://en.wikipedia.org/wiki/Terrestrial_Trunked_Radio
- http://www.lanuv.nrw.de/veroeffentlichungen/fachberichte/fabe11/fabe11start.htm
- http://www.heise.de/netze/meldung/Diskussion-ueber-Leistungsfaehigkeit-des-digitalen-Behoerdenfunks-147470.html
- http://www.myvideo.de/watch/5368545/Sinnloser_Behoerdenfunk_Digitalfunk_fuer_Deutschland
- http://www.akut.lu/elektrosmog/tetra/index.php
- http://www.heise.de/newsticker/meldung/Polizeigewerkschaft-warnt-vor-TETRA-Digitalfunk-Update-67247.html
Viele weitere Infos und Artikel
Weitere Informationen und Artikel finden Sie in unserem Medienspiegel. Folgen Sie dem Link und geben dort den Begriff "TETRA oder Polycom (für CH) ein. >>>
Vergleich der Funksysteme der BOS
| Analogfunk | TETRA | TETRA 2000 | Tetrapol | |
| Frequenzbereiche | 165,200 - 165,700 MHz169,800 - 170,300 MHz167,550 - 169,390 MHz172,150 - 173,990 MHz74,215 bis 77,475 MHz 84,015 bis 87,255 MHz | 380 bis 385 MHz390 bis 395 MHz | 165,200 - 165,700 MHz169,800 - 170,300 MHz167,550 - 169,390 MHz172,150 - 173,990 MHz74,215 bis 77,475 MHz 84,015 bis 87,255 MHz380,000 - 385,000 MHz390,000 395,000 MHz | 380 bis 385 MHz390 bis 395 MHz410 bis 430 MHz450 bis 470 MHz870 bis 876 MHz915 bis 921 MHz |
| Modulationsart | FM | Pi/4 DQPSK | FM/GMSK | GMSK |
| Zugriffsverfahren | TDMA mit 4 Zeitschlitze pro Träger | TDMA mit 4 (8) Zeitschlitze pro Träger | FDMA | |
| Sendeleistung Relaisstationen | 15 Watt | 25 Watt je Träger | 15-25 Watt je Träger | 25 Watt je Träger |
| Antennengewinn | 0 dB | 12-19 dB | 0 dB | 12-25 dB |
| EIRP in Watt | Bis ca. 15 Watt | Bis ca. 3000 Watt | Ca. 15 bis ca. 25 Watt | Bis ca. 4000 Watt |
| Benötigte Relaisstationen | Ca. 1000 | Ca. 4500 | Ca. 1500 | Ca. 3500 |
| Bekannte gesundheitliche Auswirkungen | Bei übermäßiger Nutzung, leichtes Kopfdrücken und Kopfschmerzen. Kommt aber selten und nur bei Funkpersonal in größeren Einsätzen zum Tragen | Kopfschmerzen, Nasenbluten, Gehirntumore, Kehlkopf- und Hodenkrebs. Auch bei geringer Nutzung und bei Anwohnern der Basisstationen | Bisher nichts bekannt, es fehlt an Studien. Durch Verzicht auf die Daueraussendung des Organisationskanals, sollten sich die Auswirkungen in Grenzen halten. | Konzentrationsstö-rungen, Kopfschmerzen, Unwohlsein. Verdacht auf Gehirntumore. Auch Anwohner der Basisstationen klagen über ähnliche Beschwerden. Erforschung noch nicht abgeschlossen. |
Folgend Auszüge aus:
Erfahrungen mit TETRA-Bündelfunk in Großbritannien: Fallbeispiele
Andy Davidson TETRAwatch, HESE-UK
| Fallbeispiel: Schule in Littlehampton, Sussex, Großbritannien |
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Zwei Schulen für Kinder zwischen 5 und 11 Jahren liegen im 150-m Umkreis einer beachtlichen Telekommunikationsbasisstation neben der örtlichen Polizeistation. Die TETRA-Antennen wurden im Herbst 2003 hinzugefügt. An dem Tag, als die Antennen in Betrieb genommen wurden, mussten 11 Kinder wegen Kopfschmerzen, Übelkeit und Nasenbluten nach Hause geschickt werden. Während der Weihnachtsferien wurden die Sender abgeschaltet, und alle Symptome verschwanden. Im Januar wurde der TETRA-Funk wieder aktiviert, und die Symptome kehrten auch prompt zurück. Eltern aus den umliegenden Häusern, die ähnliche Symptome entwickelten, starteten eine inoffizielle Umfrage, um herauszufinden, wie weit verbreitet das Problem war. Aus den Häusern der umliegenden Straßen wurden 123 Fragebögen zurückgeschickt, in denen 64 % von einem gestörten Fernsehempfang berichteten, 42 % von Schlafstörungen, 45 % von Kopfschmerzen, Übelkeit und Nasenbluten. 24 % der Anwohner hatten überhaupt keine Symptome zu verzeichnen. Warum ist es wichtig, den gestörten Fernsehempfang zu erwähnen? Er ist hier mit aufgeführt, weil viele Gruppen abgewiesen wurden, wenn sie davon berichteten, denn Fernsehempfangsstörungen sind für alle sichtbar und haben womöglich Ängste ausgelöst, die für die psychosomatischen Reaktionen verantwortlich sein konnten. (In Großbritannien haben Fernsehempfangsstörungen endemische Ausmaße angenommen, wo das TETRA-Funknetz ausgebaut ist. Das Problem wird durch filterlose Empfangsantennenverstärker noch vergrößert. So bleibt die Frage, ob die Gesundheit der Schulkinder durch das visuelle Erscheinungsbild des Sendemasts, durch von den Fernsehempfangsstörungen ausgelöste Angst oder von der elektromagnetischen Strahlung beeinträchtigt wurde? |
Was TETRA-Nutzer sagen
In Großbritannien waren die Polizeibeamten von Lancashire die ersten Benutzer des TETRA-Airwave-Systems. Innerhalb von nur neun Monaten, nachdem der TETRA-Bündelfunk in Lancashire eingeführt worden war, häuften sich die Berichte über negative Gesundheitsfolgen derart, dass Steve Edward, Vorsitzender der Polizistenvereinigung der Stadt Lancashire, sich veranlasst sah einen Fragebogen an die Polizeibeamten zu verteilen, um Näheres darüber zu erfahren. Von den 246 Fragebögen, die zurückkamen, berichten 173 über negative Gesundheitsfolgen, wie zum Beispiel:
- „Kopfschmerzen und Migräne ungefähr dreimal pro Woche. Bevor ich je ein TETRA-Mobilteil benutzt habe, hatte ich noch nie so schwerwiegende Kopfschmerzen oder Migräne.“
- „Seitdem ich zu dieser Dienststelle zurückgekehrt bin, habe ich immer starke Halsschmerzen, die meistens schlimmer werden, wenn ich mit dem Polizeiwagen auf Patrouille bin.“
- „Ich mache mir zunehmend Sorgen, dass die Benutzung des TETRA-Bündelfunks eine Irritation in meinem Hals hervorruft, so als ob ich einen kratzenden Husten hätte. Ich habe erst kürzlich angefangen dieses Mobilteil zu benutzen, und leider scheint mir nichts anderes übrig zu bleiben. Es ist sehr schwierig ganz genau zu erklären, was eigentlich das Problem ist, aber ich mache mir zunehmend Sorgen, dass ich dieses Mobil-teil acht Stunden pro Tag benutzen muss. Es ist kein Trost, dass das Mobilteil an deiner Brusttasche angeklemmt wird und die Antennenspitze dann genau auf die Höhe deiner Backenknochen reicht.“
- „Ich leide täglich an Kopfschmerzen und Hitzewellen. Aber als ich für vier Monate nicht zur Arbeit ging, hatte ich keine Kopfschmerzen. Bis vor kurzem habe ich mich bester Gesundheit erfreut und hatte noch nie zuvor solche Symptome. Und der Mangel an Informationen zu den negativen Auswirkungen dieses Funksystems stärkt nun gar nicht mein Vertrauen in diese Technologie.“
Nach der offiziellen Lesart sollen die Symptome auf den Stress zurückführbar sein, der mit der Einführung eines neuen Kommunikationssystems verbunden sei. Seither wurden zwei Fälle von Halskrebs bei den Polizisten in Lancashire diagnostiziert und drei Fälle (zwei davon mit tödlichem Verlauf) in Leicestershire, wo der TETRA-Bündelfunk kurz nach Lancashire eingeführt worden war. Hier stellt sich die Frage, ob doch ein Zusammenhang besteht, wenn ansonsten gesunde Menschen an einer so seltenen Krebsart wie Speiseröhrenkrebs erkranken, obgleich keine genetische Veranlagung und keine bekannten Lebensstilfaktoren wie Rauchen oder übermäßiger Alkoholgenuss vorliegen. Die Beschreibung eines der verstorbenen Polizeibeamten lautet folgendermaßen:
- „Neil hatte keinerlei Veranlagung für diese Krebsart, die für Raucher und diejenigen, die regelmäßig Alkohol trinken, ein viel größeres Risiko darstellt. Er litt auch nicht an Sodbrennen, das ebenfalls dafür bekannt ist dieses Krebsrisiko zu erhöhen. Offizielle Quellen bestätigen, dass Speiseröhrenkrebs meist bei Personen auftritt, die über sechzig Jahre alt sind, obgleich er auch bei Erwachsenen zwischen 45 und 75 auftreten kann.’“
- „Neil war 38 Jahre alt, als er starb.“
- „Es gab jedoch ein Symptom, an dem Neil litt, und das waren heftige Kopfschmerzen, die quasi mit seiner Benutzung des TETRA-Mobilteils einsetzten, bevor bei ihm Krebs diagnostiziert wurde. Er selbst war davon überzeugt, dass sowohl die Kopfschmerzen als auch der Krebs, der ihn schließlich das Leben kostete, auf das Mobilteil zurückgeführt werden konnten, das er jeden Tag direkt auf der Brust trug, genau dort wo der Krebs sich dann manifestierte. Und das Mobilteil war über ein Kabel mit dem Hörer im Helm verbunden, den er immer aufhatte, wenn er auf Motorrad-Patrouille durch Leicester war.“
Die Berichte der Polizeibeamten vermitteln uns mehrere Einsichten über die regelmäßige Benutzung von TETRA-Bündelfunk:
- „Es gibt (...) von uns, die in (...) stationiert sind, und (alle außer einem) leiden an Symptomen, die von Kopfschmerzen über Zahnschmerzen, Neuralgien bis hin zu hohem Blutdruck reichen, und es gibt sogar einen Fall von Halskrebs. Es war dieser Krebsfall, der das Fass zum Überlaufen brachte und weshalb wir uns heute weigern diese Funkgeräte in unseren Wagen und an Tatorten zu benutzen (wir setzen Metallpulver für die Abnahme von Fingerabdrücken ein). Wir sind eine Gruppe von Leuten, die ihre Arbeit lieben, und wir sind keine Unruhestifter, aber wir sind felsenfest davon überzeugt, dass diese Funkgeräte uns umbringen.“
- „Auf einer Polizeistation reagierte das Dienstpersonal im höchsten Stockwerk innerhalb von einer Woche mit Nasenbluten und Kopfschmerzen, nachdem ein Sendemast auf dem Dach des Gebäudes in Betrieb genommen war. Das waren Mitarbeiter, die nie zuvor derartige Probleme hatten.“
- „Ich arbeite im südlichen Stadtteil von Yorkshire und benutze das TETRA-System seit geraumer Zeit. Ich trage das Mobilteil auf meiner Schutzweste auf der linken Seite. Mir ist aufgefallen, dass – wenn ich von der Arbeit komme und mich umziehe –, dass genau an der Stelle auf der linken Brustseite, wo ich das Mobilteil trage, ein roter Punkt auf der Haut ist. Das macht mir Sorgen.“
- „Ich empfehle die Mobilteile nicht am Körper zu tragen. Einige Polizeibeamten haben Aluminiumfolie zwischen das Mobilteil und ihre Brust gesteckt, und das scheint die Hautrötungen zu unterbinden. Auf jeden Fall sollte man sich über die ‚optimale’ Funkhöhe von 1,6 m im Klaren sein, denn darunter funktioniert die Übertragung ohnehin nicht richtig, und wenn es sich irgendwie vermeiden lässt, sollte man mit dem Mobilteil nicht ‚in Deckung gehen’. Stell das Mobilteil im Auto aus, und immer wenn es möglich ist, trage es nicht am Körper.“„Kurz nachdem das TETRA-System eingeführt worden war, litten ich und eine beträchtliche Anzahl meiner Kollegen an negativen Gesundheitsfolgen wie z.B. Kopfschmerzen, Depressionen und Klingen (Pulsieren) in den Ohren. Und das Leiden geht weiter. Als ich mit den Polizeibeamten von Staffordshire sprach, berichteten sie von genau denselben Symptomen, an denen viele ihrer Kollegen litten und weiterhin leiden. Diese Symptome setzten bereits nur wenige Wochen, nachdem der TETRA-Bündelfunk aktiviert worden war, ein.“„Seitdem das TETRA-System zu Jahresbeginn aktiviert wurde, habe ich viel häufiger Kopfschmerzen gehabt als je zuvor; einmal hielten die Kopfschmerzen sogar zwei Tage lang an. Ich habe in der Vergangenheit ganz selten Kopfschmerzen gehabt. So zum Spaß habe ich gemeint, dass das neue Funkgerät mir ‚mein Hirn brät’.“
- Ein anderer Polizeibeamter machte folgende Aussage: „In der Vergangenheit hat Motorola, der Hauptproduzent von Airwaves TETRA-Geräten, einen führenden Wissenschaftler beauftragt, die Gesundheitsfolgen von Mikrowellenfunksystemen zu untersuchen. Es wurde empfohlen, diese Frequenz nicht zu benutzen, da sie zu Kopfschmerzen, Krebs, dem Zusammenbrechen des Immunsystems und dergleichen führen könnte ... Kommt uns das nicht bekannt vor?! Da das nicht die Empfehlung war, die die Auftraggeber hören wollten, wurden ihm die Forschungsgelder entzogen und seine Empfehlung ignoriert. Die nächsten Wissenschaftler, die mit der Risikoabschätzung beauftragt wurden, kamen zu derselben Schlussfolgerung und erlitten dasselbe Schicksal. Der erste der erwähnten Wissenschaftler war Prof. Ross Adey, der auch an der Mikrowellenwaffentechnologie des US-amerikanischen Militärs mitgearbeitet hat.“
Es ist interessant zu beachten, dass im Jahre 2001 Barrie Tower, ein Wissenschaftler und Ex-Militärexperte für Mikrowellentechnologie, in einem von der britischen Polizistenvereinigung in Auftrag gegebenen Spezialreport vorausgesagt hat, dass: „innerhalb kurzer Zeit, etwa zwischen 0 bis 2 Jahren, sich ungefähr 310 Polizeibeamte, die den TETRA-Bündelfunk benutzen, krank melden werden. Von diesen Betroffenen werden 30 auch in Zukunft mit Krankheiten Anlass zur Sorge geben, und in dieser letzteren Gruppe werden auch ein paar Krebsfälle auftreten.“
POLYCOM - Sicherheitsnetz Funk der Schweiz
Funksystem der Behörden und Organisationen für Rettung und Sicherheit
POLYCOM ist das nationale Funksystem der Behörden und Organisationen für Rettung und Sicherheit BORS, das in der Schweiz schrittweise aufgebaut wird. Es ermöglicht den Funkkontakt innerhalb wie zwischen den verschiedenen Organisationen Grenzwacht, Polizei, Feuerwehr, sanitätsdienstliches Rettungswesen, Zivilschutz und unterstützende Verbände der Armee. Ziel des Projekts ist es, dass sämtliche BORS des Bundes, der Kantone und der Gemeinden über eine einheitliche und homogene Infrastruktur Funkgespräche sowie Daten übertragen können. Weitere Informationen >>>
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