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Belgien: Studie führt zur Grenzwertsenkung

06.07.2009

Wie die internationale Presse berichtete, senkt Belgien seine Grenzwerte für Mobilfunkantennen auf 3 Volt pro Meter. Anlass für die aktuelle Diskussion soll die Doktorarbeit von Dirk Adang von der Katholischen Universität Leuven geliefert haben, über welche schon vor einem Jahr berichtet wurde (siehe hierzu unseren Bericht >>>).

Der Wissenschaftler verglich Ratten, die er über 21 Monate Strahlungen ausgesetzt hatte, mit nicht bestrahlten Tieren. Das Ergebnis: Bestrahlte Tiere werden nur halb so alt, entwickeln mehr Tumore, leiden unter einem nachlassenden Gedächtnis sowie einem geschwächten Immunsystem.
Ob die politische Entscheidung zur Grenzwertsenkung tatsächlich nur anhand dieser Studie oder aber auch anhand aktueller Forderungen des EU-Parlaments getroffen wurden, bleibt offen.

Folgend aufgeführt finden Sie die Informationen zur Studie, welche wir vor einem Jahr veröffentlichten.

Als PDF

02.07.2008

Handy-Strahlung lässt Ratten früher sterben

Mit der Veröffentlichung der Ergebnisse des Deutschen Mobilfunk-Forschungsprogramms, wurde trotz vorliegender Fakten Entwarnung zu Handy-Risiken gegeben. Nun bringt jedoch eine in Belgien durchgeführte Untersuchung neue interessante Erkenntnisse an den Tag.

Bild: Nextup

Wissenschaftler Dirk Adang von der Katholischen Universität Löwen (KUL) testete für seine Doktorarbeit wie sich Ratten verhalten, die unterschiedlich starken Strahlen oder überhaupt keiner Strahlung ausgesetzt wurden. Die Ratten wurden (teilweise) während 21 Monaten 2 Stunden täglich den Strahlen von Mobilfunktelefonen ausgesetzt. Nach Ansicht von Adangs Universitätsprofessor, André Vander Vorst, sei der Zusammenhang zwischen der Strahlung und der Sterblichkeit der Ratten unbestreitbar gewesen.

Ergebnisse des Arbeit

Erhöhung der weissen Blutkörperchen
Gedächtnisverlust
Sterberate verdoppelt
Vorzeitige Alterung

Video Nextup: Grafik anklicken

Das genetische Erbgut von Ratte und Mensch sind zu 90% gleich. Würde man den Versuch auf den Menschen umsetzen, würde dies laut den Forschern einer täglichen Exposition während 63 Jahre entsprechen.

"Die Exposition mit elektromagnetischen Wellen auf einem niedrigen Niveau und während sehr langer Dauer kann der mögliche Auslöser einer frühzeitigen Alterung sein", stellt André Vander Vorst in einem Interview fest. Bestätigen sich die Ergebnisse der Studie so läuft ein Handynutzer Gefahr, mit jedem Telefongespräch seine Lebenserwartung zu reduzieren.

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