Medienmitteilung DIORS
21.12.2006
DIORS
Gemeinnütziger Verein zur Förderung unabhängiger Forschung über Auswirkungen von Funkstrahlung
Stettfurterstr. 6a – 9545 Wängi – Tel. 052 378 23 58– Mail markus.lauener@bluewin.ch
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Der durch Funkstrahlung verursachte „Elektrosmog“ dürfte die momentan am stärksten wachsende Umweltbelastung sein. Gleichzeitig gibt es immer mehr gut dokumentierte Gesundheitsschäden, welche in engem Zusammenhang mit der Funkstrahlung von Mobilfunkantennen, Handys und DECT-Telefonen stehen. Diese werden jedoch von Behörden und Industrie kaum wahrgenommen. Man suggeriert vielmehr, dass Schädigungen durch Funkstrahlung spekulativ seien, und weitere Forschungen nötig seien, um eine Aussage über die Gefährlichkeit der Strahlung machen zu können.
Um zu belegen, dass für eine Eindämmung der elektromagnetischen Strahlung längst Handlungsbedarf besteht, hat die Schweizerische Interessengemeinschaft Baubiologie SIB in Zusammenarbeit mit der DIORS und der Umweltorganisation „diagnose-funk“ (www.diagnose-funk.ch) eine umfangreiche Dokumentation zusammengestellt und der Abteilung Luftreinhaltung und NIS beim Bundesamt für Umwelt (BAFU) zur Stellungnahme zukommen lassen.
Die gesamte Dokumentation wurde ebenfalls zugestellt an:
Herrn Bruno Oberle (Direktor BAFU)
Bundesrat Leuenberger (Vorsteher UVEK)
Herrn Dr. iur. Nay Giusep (Bundesgerichtspräsident)
Die Dokumentation enthält gut dokumentierte Schäden im Zusammenhang mit Funkstrahlung sowie alle heute vorhandenen, wissenschaftlich publizierten, epidemiologischen Studien um Mobilfunkantennen (keine Laborstudien). Da alle diese Studien einen statistisch signifikanten Zusammenhang zwischen Funkstrahlung und gesundheitlichen Parametern fanden, können die Ergebnisse nicht mehr durch blosse Kritik am jeweiligen Studiendesign ignoriert werden.
Als Beilage wurden zudem folgende Informationen gesendet:
Die in der Literatur Studie „Hochfrequente Strahlung und Gesundheit“ (BafU Nr. 162)
unterschlagene StudienLinks zu Krebsclustern um Mobilfunksendeanlagen
Schaden-Fälle aus der Schweizer Landwirtschaft
Wir von der SIB, DIORS und diagnose-funk sind klar der Ansicht, dass aufgrund der beigelegten Unterlagen ein dringender Handlungsbedarf für eine Reduktion der Strahlenbelastung besteht, und bereits vorhandene emissionsarme Netzkonzepte von den Behörden umgehend forciert werden sollten.