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Ärzteinitiative Bamberg

Ärzteinitiative Bamberg

Seit Ende 2004 machen Ärzte in Oberfranken und andernorts äußerst beunruhigende Beobach-tungen bei Patienten, die im Umkreis von Mobil-funksendeanlagen leben. Nach einem Anfangs-verdacht wurden Befragungen und Messungen bei 356 Anwohnern an über 40 Standorten in ganz Oberfranken durchgeführt. Das Ergebnis all dieser ärztlichen Erhebungen ist alarmierend.
Weit unterhalb der Grenzwerte, die nur thermische Effekte berücksichtigen, erkranken viele Men-schen an einem für uns Ärzte neuen Krank-heitsbild mit charakteristischer Symptomen-kombination. Die Anwohner leiden an einem, mehreren oder vielen der folgenden Symptome:

Schlafstörungen, Müdigkeit, Kopfschmerzen, Un-ruhe, Benommenheit, Reizbarkeit, Konzentrations-störungen, Vergesslichkeit, Wortfindungsstörun-gen, depressive Stimmung, Ohrgeräusche, Hör-verlust, Hörsturz, Schwindel, Nasenbluten, Seh-störungen, häufige Infekte, Nebenhöhlenentzün-dungen, Gelenk- und Gliederschmerzen, Nerven- und Weichteilschmerzen, Taubheitsgefühl, Herz-rhythmusstörungen, Blutdruckerhöhung (anfalls-weise), Hormonstörungen, Gewichtszunahme, Haarausfall, nächtliches Schwitzen, Übelkeit.

Wir Ärzte fordern:
Das Grundgesetz darf nicht länger missachtet werden, jeder hat das Recht auf körperliche Un-versehrtheit - auch die Nachbarn eines DECT-Telefones.
Besonders Patienten in Krankenhäusern und alte Menschen in Seniorenwohnheimen müssen genauso vor Belastungen durch DECT-Telefone geschützt werden wie die Mitarbeiter von BMW.
Die schwer erkrankten und dadurch dauerhaft ar-beitsunfähig gewordenen Elektrosmoggeschä-digten dürfen nicht länger wegen neuras-thenischen und psychovegetativen Symptomen in Rente geschickt werden. Es muss die wahre Ursache ihrer Erkrankung anerkannt und Abhilfe geschaffen werden.
Es müssen Arbeitsplätze und Wohnräume geschaf-fen werden, die frei sind von gepulster Hochfrequenzbelastung, dadurch würde das Sozial-system eine wesentliche Entlastung erfahren. Es widerspricht jeglicher ökonomischen Vernunft, wenn die Einsicht in die kausalen Zusammenhänge zwischen hochfrequenzbelastetem Umfeld und Gesundheitsschäden weiterhin politischen Interes-senkonflikten geopfert wird.
Die Weltgesundheitsorganisation muss handeln. Bisher weigert sie sich, die offensichtlichen Fakten zur Kenntnis zu nehmen. Sie setzt sich nicht für die vielen Leidenden ein, die unter Hochfrequenz-exposition erkrankt sind. Die gesundheitlichen Auswirkungen durch DECT-Telefone in Haushalten und am Arbeitsplatz werden nicht untersucht. Die Risiken werden ohne epidemiologische Unter-suchungen und medizinische Grundlagen bewertet.
Darum ist es so wichtig, dass Sie diese Information weitergeben, denn:
„Man muss das Wahre immer wieder-holen, weil auch der Irrtum um uns herum immer wieder gepredigt wird.“ [Goethe]

Weitere Informationen zum Thema:
"http://www.aerzte-warnen-vor-mobilfunk.de"
Verantwortlich i. S. d. P.
“Ärzteinitiative Bamberger Appell“
Dr. med. C. Waldmann-Selsam
Karl-May-Str. 48
96049 Bamberg
“Oberammergauer Ärzte“
Dr. med. W. Laubert
Schnitzlergasse 9
82487 Oberammergau