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Infos 1 von Dr. Karl Braun-von Gladiß

MF-Betroffenenberichte von Dr. med. Karl Braun-von Gladiß : "Nach einer der letzten Ausgaben des Newsletter, in der ich den Fall einer durch eigene Schnurlostelefonie gesundheitlich schwer geschädigten Ärztin wiedergab, erreichten mich eine Reihe von Zuschriften, die ich Ihnen anonymisiert („n.n.“) und unkorrigiert als Diskussionsbeitrag in den Gesprächen über Gefahren durch Funktürme und Handys und als Anregung zur Reflexion über eigenes Verbraucherverhalten zur Verfügung stelle."

n.n. 22.3.05
Seit anfang Februar 2005 werde ich durch ein Telekom Tochterunternehmen
bei einem Projekt zur Erfassung von Mobilfunkanlagen beschäftigt.
Im Verlauf dieser Tätigkeiten ist es erforderlich Dächer bei laufenden
Anlagen zu begehen, teils um die darauf stehende Sendetechnik zu
begehen. Pro Tag erreicht man damit etwa 10-14 Standorte und befindet
sich pro Standort 10 Minuten im unmittelbaren Feld von 2-10m bei den
Antennen.
Nach 6 Stunden dieser Tätigkeit beginnen dumpfe Kopfschmerzen im oberen
Bereich, diese halten nach Feierabend 2-3 Stunden an. Nach 2-3 Tagen
dieser Tätigkeit beginnen unerklärliche Nackenschmerzen, über den
Arbeitstag verstärken sie sich und übers Wochenende lassen sie wieder
nach. Es fühlt sich an als hätte man Zug bekommen und läuft als
Dauerzustand.
Bei UMTS Anlagen kommt es ferner zu Nervenreizungen von überkronten
Zähnen, diese halten nach Feierabend 6-12 Stunden an, werden über die
Woche zum Dauerzustand bis endlich Wochenende erreicht ist.
Die Kopfschmerzen lassen sich vermeiden wenn man eine Kappe mit Alufolie
darin trägt.
Die beschriebenen Effekte berichten mir alle Kollegen die im gleichen
Projekt beschäftigt sind. Die Firma hat offiziell nur ein Warnhinweis
herausgegeben, das Abstände unter 50cm von laufenden Antennen über 8
Stunden zu vermeiden sind. Angesichts der gesundheitlichen
Beeinträchtigungen durch so kurze Aufenthalte im starken Strahlungsfeld
halte ich die Mobilfunktechnik für eine akute Gefahr.
Der weiteren Verarbeitung der angegebenen Daten stimme ich zu.
Mit freundlichen Grüssen
n.n. 22.3.05 (mit Nackenschmerzen)