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Proteste am Weltkongress der Mobiltelefonie

01.03.2007

Proteste gegen Antennen-Anlagen am Weltkongress der Mobiltelefonie
Quelle: www.next-up.org und 20min-Artikel: BARCELONE 15 Février 2007
Protestations contre les antennes relais au Congrès Mondial de la Téléphonie Mobile.

Übersetzung: Markus Lauener

Bild: next-up.org

Ankündigung der Gründung einer Aktions-Plattform welche die Ziele hat, eine Senkung der gesetzlichen Grenzwerte für Mobilfunk-Anlagen herbeizuführen und unabhängige Studien zur Erforschung der Auswirkungen solcher Anlagen auf den Menschen zu fordern.

Beunruhigt über die Wirkungen von Antennen-Anlagen haben sich mehr als 200 Demonstranten von Sant Antoni, Sant Boi, Mataro und Hostafrancs zu einer Umweltschutzaktion zusammengeschlossen.
Sie haben angekündigt, dass in Spanien eine Plattform gegründet werden soll, welche unabhängige wissenschaftliche Studien zu den Wirkungen solcher Anlagen verlangt. Gleichzeitig wird eine Reduktion der Strahlenbelastung verlangt.

Die Demonstranten haben die Teilnehmer am Weltkongress der Mobiltelefonie 3GSM auf die Gefahren aufmerksam gemacht, die von solche Mobilfunk-Antennen in der Nähe von Wohngebieten ausgehen. Zahlreiche Kongressteilnehmer lachten nur.

Bild: next-up.org

Die wissenschaftlichen Studien

"Die gegenwärtigen Studien sind nicht unabhängig, sie beunruhigen uns wegen den Auswirkungen auf die Gesundheit". Diese Kritik stammt von Toni Ollé, dem Verantwortlichen von Sant Antoni, der weitere wissenschaftlichen Studien zu den Wirkungen solcher Mobilfunk-Antennen verlangt. Die verschiedenen Vereinigungen werden den Kampf solange nicht abbrechen, bis ihre Forderungen erfüllt sind, insbesondere bis die Mobilfunksender , welche im Bereich Marquès de Campo Sagrato am 3. Februar installiert wurden, wieder abgebaut sind.

Die Analyse der medizinischen Symptome bei den Patienten, welche von den Ärzten festgestellt wurden, zeigen eine klaren Zusammenhang zum Abstand zu solchen Mobilfunk-Antennen, insbesondere bei der Krebshäufigkeit in der Nähe solcher Antennen. Sie versichern, dass die Demonstrationen weitergehen werden und dass sie neue Handlungen vorbereiteten.

Es ist eine Zusammenkunft mit den Verantwortlichen der Stadtplanung der Region von Barcelona, dem Assumpta Escarp, vorhergesehen. Dieser erklärt, dass dem Amt für öffentliche Gesundheit keine Studie bekannt sei, die einen Zusammenhang zwischen Erkrankungen und der Nähe zu Mobilfunkantennen festgestellt habe.

Bild: next-up.org