Ruzicka zu ÖNORM 8850
25.02.2006
Freudig bewegt teilte das Forum Mobilkommunikation (FMK) - die Brancheninitiative aller österreichischen Mobilfunkbetreiber, der Mobilfunkindustrie und des Fachverbandes der Elektro- und Elektronikindustrie (FEEI) am 3.Februar 2006 in einer Presseaussendung mit, dass mit der einstimmig im Fachnormenausschuss beschlossenen ÖNORM E 8850 klar bestätigt wird, die schon bisher angewendeten Grenzwerte der WHO für elektromagnetische Felder des Mobilfunks sind bundesweit verbindlich. „Diese Entwicklung ist deshalb richtungsweisend, weil in die Normungserstellung auch die Bundesärztekammer und Kritiker des Mobilfunks eingebunden waren,“ sagte Mag. Thomas Barmüller, Geschäftsführer des Forum Mobilkommunikation. Die von der ICNIRP (Internationale Kommission zum Schutz vor nicht-ionisierenden Strahlen) entwickelten Richtlinien zu den Grenzwerten sorgten dafür, dass negative gesundheitliche Effekte von elektrischen, magnetischen und elektromagnetischen Feldern ausgeschlossen werden. In der Praxis fasst die ÖNORM E 8850 nun die bisherigen Vornormen für niederfrequente und hochfrequente Felder in einem gesamten Frequenzbereich (von 0 bis 300 GHz) zusammen. „Die ÖNORM legt bundesweit klar, dass die Werte der WHO auch in ganz Österreich verbindlich sind. Regionale politische Forderungen nach Grenzwertsenkungen sind damit nach jahrelangen Diskussionen eindeutig beantwortet, erläutert Barmüller. http://www.fmk.at/medieninfo/popup_content.cfm?id=213
Damit werden 55% der wissenschaftlichen Arbeiten (Cell Phone Biological Studies) die biologische Effekte durch Mobilfunkstrahlung fanden unberücksichtigt gelassen. Der bekannte Wissenschaftler Dr. Henry Lai, University of Washington, Seattle, hat am 18. August 2004 die bis zu diesem Zeitpunkt erschienen wissenschaftlichen Arbeiten (peer reviewed studies) die sich mit biologischen Effekten der Mobilfunkstrahlung beschäftigten zusammengestellt. Von 204 Studien fanden 113 (55%) biologische Effekte durch die Mobilfunkstrahlung. Seither sind eine Reihe weiterer ernst zu nehmender Studien dazu erschienen. Siehe dazu meine Homepage http://www.mikrowellensmog.info .
Die ICNIRP auf die sich das FMK beruft ist gar keine Unterorganisation der WHO und der UNO. Die ICNIRP ist eine NGO, eine private Nichtregierungsorganisation, mit Sitz in München! Näheres dazu im Gerichtsgutachten von Dr. med. Hans-Christoph Scheiner, München Abschnitt IV. ICNIRP ALS „MOGELPACKUNG“ http://www.drscheiner-muenchen.de/dateibereich/gutachten/gutachten_2003.doc
Univ.-Doz. Dr. Ferdinand Ruzicka
Habilitiert für „Medizinische Physik mit besonderer Berücksichtigung der Zytophysik“ (cytophysics) an der Medizinischen Universität Wien
http://www.mikrowellensmog.info
