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RKI nimmt zu Stellung zu "Geldrollenbildung"

fgf.de | 17.08.2006

RKI nimmt zu den häufig geäußerten Vermutungen eines schädlichen Einflusses von Mobilfunk-EMF Stellung

In einem kürzlich erschienenen Artikel im "Bundesgesundheitsblatt - Gesundheitsforschung - Gesundheitsschutz" nimmt das Robert-Koch-Institut (RKI) zu den häufig geäußerten Vermutungen eines schädlichen Einflusses von Mobilfunk-EMF auf Parameter des roten Blutbildes Stellung und kommt zu eindeutigen Schlussfolgerungen.
„Insgesamt ist die Bestimmung von Retikulozyten und/oder Geldrollenbildung als biologischer Marker für eine Mobilfunkbelastung allein schon wegen der hohen intra- und interindividuellen Variabilität nicht geeignet. […] Die Bestimmungen können für den klinisch-umweltmedizinischen Bereich nicht empfohlen werden, da die Messergebnisse keine sinnvollen Aussagen oder Rückschlüsse auf biologische Wirkungen von EMF erlauben. Die seitens der Befürworter solcher Untersuchungen postulierten Gründe für die Indikation von Reihenuntersuchungen bei Mobilfunk-Exponierten sind spekulativ und basieren nicht auf einem validierten diagnostischen Ansatz.“

http://www.springerlink.com/
Bezugsquelle: Bundesgesundheitsblatt – Gesundheitsforschung – Gesundheitsschutz; Band 49, Nr. 8, S. 833 – 835; Verlag Springer Berlin/Heidelberg, ISSN: 1436-9990 (Papier), 1437-1588 (Online)