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Tumorgefahr bei Mobilfunkgebrauch

zvk.org | 04.05.2006

Tumorgefahr bei Mobilfunkgebrauch

Langzeitstudie zu möglichen Gefahren bei intensiver Handynutzung

Wissenschaftler des Swedish National Institute for Working Lifes haben aufgrund der Angaben einer der bislang größten Langzeitstudien zu möglichen Gefahren der Langzeit-Handynutzung auf eine Tumorgefahr hingewiesen, berichtet DER GELBE DIENST. Von 905 Patienten zwischen 20 und 80 Jahren mit bösartigen Hirntumoren hatten 85 von ihnen das Handy hochgradig genutzt. Tumore hatten sich auffällig oft an der Kopfseite gebildet, mit der gewöhnlich telefoniert wurde. Das Risiko an einem seitlichen Gehirntumor zu erkranken steigt bei intensivem Handy Gebrauch um 240 Prozent. Von intensivem Gebrauch sprechen die Wissenschaftler bei Personen, die im Laufe ihres Lebens 2000 Stunden oder mehr mit dem Handy telefonieren, schreibt DER GELBE DIENST.