Impressum Einleitung Wer wir sind Mitgliedschaft Spenden Sitemap Newsletter Kontakt Infos senden
Zum Inhalt Startseite GesundheitSymptome A-ZKopf und Gehirn

Ist Kennedy's Krebs durch Handynutzung entstanden?

Is Ted Kennedy’s Cancer Linked to Cell Phone Use?
Quelle: Newsmax; Mittwoch 04.06.2008; Sylvia Stand Hubbard
Deutsche Übersetzung Astrid Peter, HLV

Senator Ted Kennedy's Diagnose eines bösartigen Hirntumors zieht erneut eine bewegende Debatte über die Sicherheit von Handys nach. Kennedy's Hirntumor, ein so genanntes Gliom, wird seit Jahren im Zusammenhang mit der Nutzung von Mobiltelefonen in Verbindung gebracht.

Prominente Neurochirurgen haben erklärt, sie halten Handys nicht an ihre Ohren. "Ich verwende den Handy-Lautsprecher-Modus", sagt Dr. Vini Khurana, ein prominenter Forscher und ein außerordentlicher Professor für Neurochirurgie an der Australian National University. "Ich halte es nicht an mein Ohr." Dr. Sanjay Gupta, CNN's leitender Medizin-Korrespondent und ein Neurochirurg am Emory University Hospital und räumt ein, auch er verwende einen separaten Hörer.

Der Mobilfunk-Verband CTIA und die FDA verweisen auf Studien, die zeigen, dass Handys kein Gesundheitsrisiko sind. Andere Experten stimmen dem nicht zu. Sie verweisen auf Forschungen, bei denen eine Verbindung zwischen Handy und drei Arten von Tumoren belegt wurde: Gliom (diesen Typ hat Senator Kennedy); Krebs einer Speicheldrüse in der Nähe des Ohres genannt Parotistumor und das Akustikusneurinom, ein gutartiger Tumor am Hörnerv. Eine in Israel veröffentlichte Studie vom vergangenen Jahr belegt ein 58 Prozent höheres Risiko für Parotistumoren bei Vieltelefonierern. Und nach einer schwedischen Studie verdoppelt sich die Wahrscheinlichkeit, an einem Gliom und Akustikusneurinom zu erkranken bei Vielnutzern schon nach zehn Jahren.

Handys sind relativ neu, es konnten keine langfristigen Studien gemacht werden, um die Frage nach einen Zusammenhang zwischen Handy-Gebrauch und Hirntumoren zu klären. Einige Kritiker heben besonderes hervor, dass Kinder schon sehr früh mit Handys aufwachsen und ihr ganzes Leben lang dieser Technik ausgesetzt sind. "Immer mehr Kinder nutzen Funktelefone," sagte Dr. Paul Rosch, klinischer Professor der Medizin und Psychiatrie an der New York Medical College. "Sie werden viel stärker betroffen sein. Ihre Gehirne wachsen schnell und ihre Schädelknochen sind dünner. "

Dr. Khurana räumt ein, dass Mobiltelefone bequem sind und im Notfall Leben retten können, aber er sagt, dass es drastische Auffälligkeiten für eine Verbindung zwischen Handy-Nutzung und bestimmten Hirntumoren gibt und fügt hinzu, dass die Diagnose ‚maligner Hirntumor’ das Ende des Lebens bedeutet.

Es wird erwartet, dass diese Gefahr flächendeckend die öffentliche Gesundheit weit umfassender beeinträchtigt als Asbest und Rauchen, sagte er.


Lesen Sie dazu auch

Interphone-Forscher warnt vor Mobilfunk-Risiken

Interphone-Forscher warnt vor Mobilfunk-Risiken „Ich möchte nicht gerne Benutzer eines Mobiltelefons sein“, sagt ein Interphone-Forscher und drückt damit seine Besorgnis über die Tumorrisiken aus, die mit dem Langzeitgebrauch von Mobiltelefonen verbunden sind...

Hirntumore: Bedenken um die Volksgesundheit

Hirntumore: Bedenken um die Volksgesundheit Die Publikation des e-paper Mobile Phones and Brain Tumours A Public Health Concern von Dr. Vini Gautam Khurana vom 20.März 2008, stützt sich auf eine 15 Monate dauernde objektive Forschung durch den Autor, in die eine kritische...

Spezialist warnt vor enormem Anstieg von Tumoren

Spezialist warnt vor enormem Anstieg von Tumoren Mobiltelefone sind gefährlicher als das Rauchen. Hirnspezialist warnt vor einem enormen Anstieg von Tumoren und fordert die Industrie auf, sofortige Schritte zur Reduktion der Strahlung zu unternehmen...

Schulen befürchten Krebsfälle

Schulen befürchten Krebsfälle Vier Schüler einer Schule, welche von 15 Mobilfunkmasten umringt ist, haben Gehirntumore. Zwei Schülern, unter 11 Jahren, einer Grundschule und 2 ehemaligen Schülern im Alter von 14 und 21 Jahren wurde Gehirnkrebs...

Interphone-Projekt gibt Hinweis auf Hirntumore

Interphone-Projekt gibt Hinweis auf Hirntumore Das französische Forscherteam, welchem Elisabeth Cardis angehört, die das gesamte Interphone Projekt leitet, hat hohe Hirntumorraten bei starken Handynutzern gefunden. Statistisch gesprochen ist es...