Schulen befürchten Krebsfälle
15.10.2007
Schulen befürchten Krebsfälle
Vier Schüler einer Schule, welche von 15 Mobilfunkmasten umringt ist, haben Gehirntumore.
Quelle: The Sun vom 11. Okt. 2007
School phone mast cancer fear
Übersetzung: Next-Up.org
Zwei Schülern, unter 11 Jahren, einer Grundschule und 2 ehemaligen Schülern im Alter von 14 und 21 Jahren wurde Gehirnkrebs diagnostiziert. Ein anderes Kind einer Schule ganz in der Nähe ist an einem Gehirntumor gestorben. Sie alle sind männlichen Geschlechts.
The Sun
Die katholische Grundschule St. Joseph von Chalfont in St. Peter, Bucks, ist von Antennenmasten umringt. Einige davon sind gerade mal 750 weit weg.
Die Eltern befürchten, dass dies Groß-Britanniens erstes Beispiel sein könnte für einen Zusammenhang zwischen den Gehirntumoropfern und den Strahlungen der Mobilfunkmasten.
Der für die öffentliche Gesundheit zuständige Direktor wird nun in dieser Sache ermitteln. Der verstorbene Junge war noch nicht mal 16 Jahre alt und hat die freie Schule Thorpe House in Gerrards Cross besucht. Diese Schule und die katholische Schule teilen sich ein Freizeitgelände.
Der Businessmanager Michael Pidding, 21 Jahre alt, ehemaliger Schüler, hat einen Tumor zweiten Grades. Seine Mutter Angie Pidding aus St Peter de Chalfont sagte : "Er ist das Ende und nur ein Wunder kann ihn noch retten, ich bete darum."
"Man hört dermaßen viel über dem Zusammenhang zwischen Krebserkrankungen und den Mobilfunkmasten. Ich möchte die Wahrheit wissen. Andere Kinder könnten ebenfalls an Krebs erkranken".
Vodafone, Verantwortlicher zweier Antennenstandorte in der St Josephs –Strasse, bezieht sich auf neuere Ergebnisse und findet es sehr unwahrscheinlich, dass die schwachen Strahlungen Auswirkungen auf die Gesundheit haben sollten.
Die Expertin Professor Patricia Mc Kinnet der Universität in Leeds deklariert jedoch: "Dies ist ein sehr ungewöhnlicher Cluster."
"Gehirntumor ist sehr selten bei Kindern. Aber man muss beachten , dass die Strahlungsdosen der Antennen unterhalb der Handystrahlungen liegen."
Der Staat soll für den Verkauf der Lizenzen der Mobilfunkantennenmasten 22 Milliarden £ erhalten haben.
Anfangs dieser Woche hat eine wissenschaftliche Studie gezeigt, dass ein zehnjähriger Handygebrauch das Gehirntumorrisiko erhöht.

