Krebs durchs Handy
03.02.2007
Interphone-Studie löst neue Debatte um Gefahren von Mobiltelefonen aus
Die Presse im deutschsprachigen Raum hat sich diese Woche beinahe überschlagen, nachdem die Ergebnisse der Studie bekannt wurden, über welche diagnose-funk schon am 23.01.2007 berichtet hatte.
Hier finden Sie einige der Meldungen verlinkt aufgeführt:
sueddeutsche.de vom 30.01.2007
Risiko Mobilfunk
Handys können Krebs auslösen
Bei den meisten ähnlichen Studien hat das Intervall den Wert von 1,0 eingeschlossen, also den Punkt, bei dem das Risiko unverändert ist. Bei Lahkolas Untersuchung beginnt das Intervall jedoch erst bei 1,01: Das Risiko ist also mit 95-prozentiger Sicherheit mindestens um einen Prozentpunkt erhöht.
blick.ch vom 02.02.2007
Wie gefährlich ist mein Handy wirklich?
BERN – Immer erreichbar, ständig das Handy am Ohr. Täglich sind wir den Handystrahlen ausgeliefert. Jetzt macht eine neue Studie Angst. Verursachen diese Strahlen Hirntumore?
Sie forschten intensiv. Drei Jahre lang. 5000 Menschen wurden europaweit zu ihrem Handygebrauch getestet und befragt. Alles im Auftrag der Weltgesundheitsorganisation WHO.
Am Mittwoch veröffentlichte das 12-köpfige Forscherteam aus Skandinavien seine Ergebnisse.
Diese beunruhigen das Bundesamt für Gesundheit. Und Vieltelefonierer fragen sich besorgt: Wie gefährlich ist mein Handy wirklich?
Vordergründig schreiben die Studien-Autoren: «Es gibt keinen Hinweis auf ein erhöhtes Krebs-Risiko für regelmässige Mobiltelefonierer.»
Aber: Die Forscher machten bei Krebspatienten, die seit 10 Jahren mit dem Handy telefonierten, eine beunruhigende Entdeckung. Die Tumorpatienten hatten oft den Gehirnkrebs, auf der Seite, an der sie ihr Handy hinhielten.
bild.t-online.de vom 01.02.2007
Die Strahlenwerte von über 800 Geräten
KREBS-ANGST!
So stark strahlt Ihr Handy
Das Bundesamt für Strahlenschutz berief eine Sondersitzung ein, als die Ergebnisse der Studie gestern vorlagen. Lösen Handys doch Krebs aus?
Forscher aus fünf skandinavischen Ländern hatten die Öffentlichkeit aufgeschreckt: Es gibt Anzeichen für Gehirntumore – auf der Kopfseite, mit der man am häufigsten telefoniert!
Gefährdet könnten alle sein, die seit mehr als zehn Jahren regelmäßig oder besonders viel telefonieren (z.B. Geschäftsleute, Außendienst-Angestellte).
bild.t-online.de vom 02.02.2007
BILD-Interview mit dem Strahlenschutz-Beauftragten
Wie schützen Sie uns vor Handy-Strahlen?
Deutschlands oberster Strahlenschützer. Wolfram König (49), Präsident des Bundesamts für Strahlenschutz
Handy-Strahlen und die Angst vor einem Hirntumor – Deutschland diskutiert die neue Studie skandinavischer Forscher.
hna.de vom 31.01.2007
Studie findet keinen Beweis für Krebs durch Handys
Hamburg/Helsinki (dpa) - Können Handys Krebs auslösen? Viele Menschen fürchten die Mobilfunkstrahlung. Klare wissenschaftliche Beweise für ein Gesundheitsrisiko durch heutige Handys gibt es trotz zahlreicher Untersuchungen bislang nicht.
de.internet.com vom 31.01.2007
Studie: Zunahme der Hirntumore bei Handy-Vieltefonierern
Risiko steigt um 39 Prozent
Hinweise, nach denen Mobiltelefonieren eine Zunahme der Hirntumore bei Menschen zur Folge haben kann, verdichten sich. Das berichtet die 'Süddeutsche Zeitung' (Mittwochsausgabe) aus einer Untersuchung, die vor wenigen Tagen in dem Magazin 'International Journal of Cancer' erschienen ist. Anna Lahkola von der finnischen Strahlenschutzkommission hat mit Kollegen aus Schweden, Dänemark, Norwegen und Großbritannien ca. 1.500 Patienten mit einem Gliom befragt. Wenn sie länger als zehn Jahre ein Handy benutzt hatten, war ihr Risiko eines Glioms auf der Seite, wo sie das Gerät normalerweise an den Kopf hielten, um 39 Prozent erhöht, so das Blatt.
br-online.de
Studie: Krebs durch Handys?
Die Kernbotschaft der groß angelegten Interphone-Studie war schon im vergangenen Herbst bekannt geworden: Es gibt weiterhin weder Beweis noch Gegenbeweis dafür, dass Handystrahlen schädlich sein könnten. Teil der internationalen Studie ist auch eine Untersuchung, die jetzt für Gesprächsstoff sorgt. Dabei wurde das Telefonier-Verhalten von 1.522 Gehirntumor-Patienten untersucht.
mediendenk.com vom 31.01.2007
Handystrahlen fördern Gehirntumor
Handystrahlen sind völlig harmlos. Werbeblätter und Broschüren, die so etwas behaupten, müssten nach Forderung bayerischer Umweltpolitiker jetzt „sofort eingestampft“ werden. Denn die Süddeutsche Zeitung bringt heute eine erschreckende Nachricht: Forschungsinstitute aus Großbritannien, Finnland, Dänemark, Schweden und Norwegen haben festgestellt, dass sich nach 10-jährigem intensiven Handy-Gebrauch das Risiko, an einem Gehirntumor zu erkranken, fast vervierfacht!
Handywerte.de
Der Link zur aktuellen Hirntumor-Diskussion, damit auch Sie wissen wie stark Ihr Handy strahlt:
www.handywerte.de
