TETRA / Digitaler BOS-Funk
Erst Einführung - dann Forschung
TETRA soll den alten analogen Funkstandard, der Polizei, Feuerwehr, Flughäfen, Militär u.a. aus den 50er Jahren ablösen. TETRA ist bereits jetzt ein hoffnungslos veraltetes System aus den 90er Jahren und aufgrund seiner niederfrequenten Pulsstruktur grundsätzlich inkompatibel mit biologischen Systemen.
Eine „abschließende Bewertung“ der Behörden in Bezug auf „mögliche gesundheitliche Auswirkungen“ ist erst für 2013 angekündigt - dann, wenn alles aufgebaut ist.
Was man wissen sollte:
- Was man wissen sollte:TETRA wird eingeführt wider besseren Wissens um die Gefährlichkeit der Strahlung.
- TETRA-Basisstationen senden immer mit voller Leistung, auch wenn keine Gespräche geführt werden. Damit erhöht sich die Grundlast der Dauerbestrahlung.
- BOS-Funk muss überall funktionieren – somit werden auch die letzten bestehenden „Funklöcher“ dauerbestrahlt (das alte analoge Funksystem funkt nur bei Bedarf).
- TETRA wird den Anstieg der "Elektrosensibilität" beschleunigen. Die gesellschaftlichen Folgekosten werden steigen durch vermindertes Wohlbefinden, sinkende Leistungsfähigkeit und zunehmende Erkrankungen.
- Wertverluste von Immobilien in der Nähe von Senderstandorten sind unvermeidlich.
- TETRA belastet die Systemnutzer (Polizisten, Feuerwehrleute, Rettungsdienste etc.) erheblich. Hierzu vorliegende Erfahrungsberichte aus anderen Ländern sind alarmierend.
- TETRA hat im Betrieb Sicherheitsmängel, insbesondere bei Großeinsätzen. Deshalb ist eine Leistungsverbesserung der Technik geplant. Eine Veränderung der Signalbandbreite und/oder veränderte Modulationsverfahren und damit neue Pulsanteile in den Signalen werden TETRA-Strahlung aller Voraussicht nach aber noch toxischer machen als es jetzt schon ist (so z.B. Einführung der 8,34 Hz Pulsung des EDGE-Standards bei GSM).
Diagnose-Funk lehnt TETRA ab
Diagnose-Funk unterstützt den Widerstand gegen den Ausbau des digitalen Systemstandards TETRA (terrestrial trunked radio). Eine "abschließende Bewertung" der Behörden in Bezug auf "mögliche gesundheitliche Auswirkungen" ist erst für 2013 angekündigt - dann, wenn alles aufgebaut ist.
Es muss schnellstmöglich ein unschädlicher Funkstandard für Behörden und Organisationen mit Sicherheitsaufgaben (BOS) entwickelt werden: ungepulste Strahlung, Strahlung nur bei Bedarf, Leistungsregelung, keine Richtfunkstrecken u.a..
Diagnose-Funk fordert
Sollten durch Aufstellung von Masten bereits Fakten geschaffen oder Gemeinderatsbeschlüsse nicht mehr umkehrbar sein, müssen folgende Forderungen an die Behörden gestellt werden:
- Anwendung des Minimierungsprinzips. Keine Standortwahl ohne Simulation.
- Öffentliche Aufklärung und Einbindung der betroffenen Anlieger (Präsentation der Simulationsergebnisse, Alternativenprüfung, Begründung der Standortwahl)
- Minimierungskonzepte für die Systemnutzer durch technische Vorsorge an Handfunkgeräten und Fahrzeug-Funkanlagen
- Aufklärung der Systemnutzer durch Vermittlung von Selbstschutzstrategien
- Umfassender Versicherungsschutz für Standortvermieter, Systembetreiber und Systemnutzer.
Was Tetra-Nutzer berichten
In Großbritannien waren die Polizeibeamten von Lancashire die ersten Benutzer des TETRA-Airwave-Systems. Innerhalb von nur neun Monaten, nachdem der TETRA-Bündelfunk in Lancashire eingeführt worden war, häuften sich die Berichte über negative Gesundheitsfolgen.
Steve Edward, Vorsitzender der Polizistenvereinigung der Stadt Lancashire, sah sich veranlasst, einen Fragebogen an die Polizeibeamten zu verteilen, um Näheres darüber zu erfahren. Von den 246 Fragebögen, die zurückkamen, berichten 173 über negative Gesundheitsfolgen.
Ein Beispiel: "Kopfschmerzen und Migräne ungefähr dreimal pro Woche. Bevor ich je ein TETRA-Mobilteil benutzt habe, hatte ich noch nie so schwerwiegende Kopfschmerzen oder Migräne"

