Zitate zu Politik und Sozialem
Jo Leinen, Mitglied EU-Parlament
"Wir setzen Millionen Menschen diesen Strahlen aus. Wir wissen auch, dass viele daran erkrankt sind, vielleicht sogar auch gestorben sind, und es wäre höchste Zeit, einen hohen Schutz für die Bürgerinnen und Bürger in der Europäischen Union einzuführen, wir brauchen eine europaweite Regelung."
Jo Leinen; SPD; Mitglied des europäischen Parlaments; Vorsitzender des Ausschusses für Umweltfragen, Volksgesundheit und Lebensmittelsicherheit.
WDR, Bericht aus Brüssel, 28.10.2009, Min:7:10, http://tinyurl.com/yerep5s
„Wir sollten unseren Kindern nicht vorgaukeln, die Welt sei heil. Aber wir sollten in ihnen die Zuversicht wecken, dass die Welt nicht unheilbar ist.“
Johannes Rau, deutscher Landes- und Bundespolitiker (SPD), von 1999 bis 2004 der achte Bundespräsident der Bundesrepublik Deutschland.
„Ich habe keinen Zweifel, dass wir die öffentlichen Bedenken zerstreuen können“ Der dänische Wissenschaftsminister Helge Sander, nachdem Kopenhagen, Aalborg und andere Städte die Errichtung weiterer UMTS-Antennen stoppen wollten. www.berlingske.dk, Nov. 2003.
"Bevor man die Welt verändert, wäre es vielleicht doch wichtiger, sie nicht zugrunde zu richten."
Paul Claudel
„Heute liegt die politische Vernunft nicht mehr dort, wo die politische Macht liegt. Es muss ein Zustrom von Intelligenz und Intuition aus nicht offziellen Kreisen stattfinden, wenn Katastrophen verhütet oder gemildert werden sollen.“
Hermann Hesse
"In Deutschland gilt derjenige, der auf den Schmutz hinweist, für viel gefährlicher als derjenige, der den Schmutz macht."
Kurt Tucholsky, 1890-1935
"Besondere Besorgnis in der Öffentlichkeit - und die meiste Entrüstung - erregt die unfreiwillige, rund um die Uhr stattfindende Belastung bestimmter Bevölkerungsgruppen durch die Emissionen einer GSM-Basisstation, wenn diese unsensiblerweise in der Nähe von Häusern, Schulen oder Krankenhäusern aufgestellt wurde. Die Umgebung dieser Leute ist permanent und unausweichlich belastet. Dies ist ein völlig inakzeptabler Sachstand, der schwer wiegende ethische Fragen aufwirft und wohl den Nürnberger Code insofern verletzt, als dass es diese Menschen sind, an denen sich schließlich zeigen wird, ab welchem Grad die chronische Belastung durch solche Felder schädlich ist – Informationen, die gegenwärtig nicht verfügbar sind. Anders ausgedrückt: Im Endeffekt sind sie unfreiwillige Objekte eines Massenexperiments."
Äusserungen von Prof. Dr. Hyland, Universität Warwick in einem umfangreichen Papier des Europäischen Parlamentes (2001).
"Die Bundesregierung empfiehlt allgemein, die persönliche Strahlenexposition durch hochfrequente elektromagnetische Felder so gering wie möglich zu halten, d. h. herkömmliche Kabelverbindungen zu bevorzugen, wenn auf den Einsatz von funkgestützten Lösungen verzichtet werden kann."
Antwort der Deutschen Bundesregierung auf die Kleine Anfrage der Abgeordneten Sylvia Kotting-Uhl, Cornelia Behm, Hans-Josef Fell, weiterer Abgeordneter und der Fraktion der BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN –Drucksache 16/6022 –
"Bis zum heutigen Tag gibt es so etwas wie eine unabhängige Presse in der Weltgeschichte nicht. Sie wissen es, und ich weiß es. Es gibt niemanden unter Ihnen, der es wagt, seine ehrliche Meinung zu schreiben, und wenn er es tut, weiß er im Voraus, daß sie nicht im Druck erscheint. Ich werde jede Woche dafür bezahlt, meine ehrliche Meinung aus der Zeitung herauszuhalten, bei der ich angestellt bin. Andere von Ihnen werden ähnlich bezahlt für ähnliche Dinge, und jeder von Ihnen, der so dumm wäre, seine ehrliche Meinung zu schreiben, stünde auf der Straße und müßte sich nach einem neuen Job umsehen. Wenn ich meine ehrliche Meinung in einer Ausgabe meiner Zeitung veröffentlichen würde, wäre ich meine Stellung innerhalb von 24 Stunden los. Es ist das Geschäft der Journalisten, die Wahrheit zu zerstören, unumwunden zu lügen, zu pervertieren, zu verleumden, die Füße des Mammon zu lecken und das Land zu verkaufen für ihr tägliches Brot. Sie wissen es, und ich weiß, was es für eine Verrücktheit ist, auf eine unabhängige Presse anzustoßen. Wir sind die Werkzeuge und Vasallen der reichen Männer hinter der Szene. Wir sind die Hampelmänner, sie ziehen die Strippen und wir tanzen. Unsere Talente, unsere Fähigkeiten und unser ganzes Leben sind Eigentum anderer Menschen. Wir sind intellektuelle Prostituierte."
US-amerikanischer Zeitungsverleger und Heraugeber der "New York Times", John Swinton, 1880
Die Welt wird nicht bedroht von den Menschen, die böse sind, sondern von denen, die das Böse zulassen.
(Albert Einstein, dt.-am. Physiker, 1879-1955)
"Man soll sein Anliegen so vertreten, dass man selber Freude daran hat. Enthusiasmus funktioniert besser als Drohbotschaften."
Martin Vosseler (aus Zeitpunkt Nr.92)
"Es ist schwer, jemanden dazu zu bringen, etwas zu verstehen, wenn er dafür bezahlt wird, es nicht zu verstehen."
Upton Beall Sinclair (amerikanischer Schriftsteller), 1878-1968
"So wurde verlangt, dass wir eine NIS-Verordnung (also die Handy Antennen Regelung) so zu formulieren hätten, dass sich die Fernmeldegesellschaft frei entwickeln könne. Je mehr Elektrosmog, desto verwirrter seien die Leute und desto mehr würden sie das Handy benutzen; das sei gesund, mindestens für die Telekommunikationswirtschaft.“
Bundesrat Moritz Leuenberger (Eidgenössisches Departement für Umwelt,Verkehr, Energie und Kommunikation , UVEK) an der Delegiertenversammlung der SPS am 20.Juni 2004 in Schaffhausen
"Es ist für mich etwas ganz Neues und Überraschendes, die Betreffenden sind zwar in die Ministerien eingegliedert, ihre Loyalität gehört aber denen, die sie bezahlen aus der Wirtschaft, und die tun das nicht für Gotteslohn, sondern weil sie sich davon etwas versprechen, nämlich die Förderung ihrer Interessen, die bevorzugte Information, die sie auf diese Weise bekommen. Das ist eine besonders gefährliche Form des Lobbyismus, ja es bewegt sich sogar im Dunstkreis der Korruption."
Prof. Hans Herbert von Arnim, Verwaltungsrechtler aus MONITOR Nr. 554 am 19. Oktober 2006. Profitabel - Wie die Industrie an Gesetzen mitstrickt
"Ein Irtum ist umso gefährlicher, je mehr Wahrheit er enthält." Henri Frédéric Amiel (1821-1881), Schweizer Philosoph und Kritiker
"Wir werden alles dafür tun, was uns Gott erlaubt, und auch manches, was er verbietet, um diese Innovation voranzubringen."
Erwin Huber, Leiter der bayrischen Staatskanzlei, zur Bereitschaft des Freistaats Bayern, die Innovation UMTS
mit staatlicher Hilfe schneller voran zu bringen, in "Die Welt" vom 16.10.2002
“Es ist von großer Bedeutung, dass die breite Öffentlichkeit Gelegenheit hat, sich über die Bestrebungen und Ergebnisse der wissenschaftlichen Forschung sachkundig und verständlich unterrichten zu können.
Es genügt nicht, dass die einzelnen Resultate durch wenige Fachleute des entsprechenden Teilgebietes anerkannt, weiter bearbeitet und angewendet werden. Die Beschränkung der wissenschaftlichen Erkenntnisse auf eine kleine Gruppe von Menschen schwächt den philosophischen Geist eines Volkes und führt zu dessen geistiger Verarmung.”
Albert Einstein
„Offenbar bedarf es erst einer mittleren gesundheitlichen Katastrophe, ehe der Staat seine Vorsorgepflicht wahrnimmt und die Risiken auf gesetzlichem Wege minimiert. Bislang haben die Gewinninteressen der Industrie jedoch Vorrang.“
Dr. Lebrecht von Klitzing, Interview mit der Zeitschrift BIO, Ausgabe 3/2002
„Würden wir heute allein Mobilfunk anbieten, wie etwa Vodafone, dann könnte ich nicht mehr ruhig schlafen.“
(Hans-Dietrich-Winkhaus, Aufsichtsratsvorsitzender der Deutschen Telekom AG, in einem Interview mit der Süddeutschen Zeitung vom 24.05.2002 über die wirtschaftlichen Perspektiven der Deutschen Telekom)
„Ich habe immer wieder gesagt: Ich bin der Meinung dass Politik alles tun muss um vorsorgeorientiert Risiko zu minimieren. Das war aber ganz eindeutig politisch nicht durchsetztbar.“
Winfried Hermann der Bundestagsfraktion B’98 - Grüne in der Sendung „Glaubenskrieg ums Handy – Bei Anruf Smog?“ vom ARD, 7. August 2003. Er war damals zuständig für Mobilfunk. Mittlerweile hat er das Thema jedoch abgegeben.
„Keine Firma der Welt entwickelt ein Arzneimittel, welches bei Versuchstieren Krebs auslöst, und sagt dann, wie das Bundesamt für Strahlenschutz, die Handyhersteller und Mobilfunkindustrie, das werde beim Menschen schon nicht auftreten.“
Prof. Dr. Wolfgang Löscher, Tierärztliche Fakultät, Universität, Hannover
„Die aufgeregte Diskussion in der Bevölkerung über die Kernenergie dürfte in Relation zu dem, was uns die Mobilfunknetze noch bescheren werden, nur ein laues Lüftchen sein.“
Bundespostminister Wolfgang Boetsch (1994)
„Wir stellen uns auf Schadenersatzansprüche ein. Sollte die Gefahr durch Mobilfunkstrahlung nachgewiesen werden, dann wäre dies das grösste Schadenspotential, welches die Versicherungswirtschaft jemals zu bewältigen hatte.“
Julius von Rotenhahn, Frankona-Versicherung (1994)
„Ich will die D-Netz-Sender wieder loswerden. Meine Gesundheit wird geschädigt.“
Peter Hintze, CDU-Generalsekretär, zur Basisstation über seinem Büro auf dem Dach des Bonner Konrad-Adenauer-Hauses (1994)
„Wenn man die Grenzwerte reduziert, dann macht man die Wirtschaft kaputt, dann wird der Standort Deutschland gefährdet.“
ICNIRP-Vorsitzender Prof. Dr. Jürgen Bernhardt auf die Frage eines TV-Journalisten, warum man Grenzwerte ohne ausreichendes Wissen um die biologische Gefährlichkeit festlegt und warum man diese nicht beim geringsten Anzeichen einer Gefahr vorsorglich senkt.
„Neben den abgesicherten thermischen Wirkungen, die Grundlage der Grenzwerte sind, gibt es eine grosse Zahl von Hinweisen auf Langzeitwirkungen, z.B. Kinderleukämie, Gehirntumore und Brustkrebs, weit unterhalb dieser Grenzwerte.“
Das NRW-Umweltministerium auf die Anfrage eines Düsseldorfer Bürgers zur Verordnung (1998)
„Ein Wirtschaftsunternehmen kann keine Moral haben.“
Telekom-Sprecher Dr. Volker Bökelmann auf der Bürgerversammlung in Lohre (Februar 2001)
"Der rasche technologische Fortschritt und der ungestillte Hunger der Mobilitätsgesellschaft nach Neuerungen macht eine Risikoprüfung vor der Einführung neuer drahtloser Technologien unpraktikabel. Bei der Zulassung neuer Medikamente gelten viel strengere Massstäbe."
Prof. Dr. Michael Repacholi, Beauftragter der Weltgesundheitsorganisation (WHO) zur Untersuchung der Gefahren von elektromagnetischer Strahlung im Februar 2003 an der EMC-Konferenz in Zürich
„Unsere therapeutischen Bemühungen um die Wiederherstellung der Gesundheit bleiben immer häufiger ohne Erfolg. Denn das ungehinderte Eindringen der Dauerstrahlen in Wohn- und Arbeitsbereiche, speziell in Kinder- und Schlafzimmer, die wir als äußerst wichtige Orte der Entspannung, Regeneration und Heilung ansehen, verursacht pausenlosen Stress und verhindert eine grundlegende Erholung der Kranken.“
Freiburger Appell vom 09.10.2002, unterschrieben von über 1000 Ärzten
"Vor 10 Jahren hatten Elektrosensitive im Vergleich zu heute ein leichtes Leben. Diejenigen, die die elektrifizierte Umwelt nicht ertrugen, konnten sich in ein Haus ohne Elektrizität zurück ziehen, entweder in der Stadt oder ausserhalb oder weit draussen, in einem Wald. Heute sind nur noch wenige solcher Rückzugsmöglichkeiten verblieben.
Einige Elektrosensitive haben mehr als einmal wegziehen müssen, wenn eine neue Antenne in ihrer Nähe aufgestellt wurde. Sie haben keine Wahl. Wir haben einige Mitglieder, die so empfindlich geworden sind, dass sie nirgends mehr einen Platz finden, wohin sie ziehen könnten. Ihr Leben ist in eigentlicher Gefahr."
Leif Sodergren, FEB Schwedische Gesellschaft für Elektrosensitive (www.feb.se) in " An alle Elektrosensitiven auf der Welt: Ihr seid nicht allein!" Aus www.gigaherz.ch/422/
"Die Strahlung von Mobiltelefonen kann bei einigen Menschen die Entstehung von Alzheimer-Erkrankungen beschleunigen. Wir können nicht ausschliessen, dass eine ganze Generation von Handy-Nutzern nach jahrelanger häufiger Nutzung bereits im mittleren Alter unter negativen Effekte leiden könnte."
Prof. Leif G. Salford am 5. Februar 2003 in der BBC
Department of Neurosurgery der Lund University in Schweden
Studie: "Mobilfunkstrahlung von Handys löst bei Ratten Hirnschäden aus"
Die Fähigkeit eines Tiers Schaden zu stiften, ist proportional zu seiner Intelligenz.
Der Mensch hält auch hier die Spitze.
Konrad Lorenz (1903-1989) Zoologe, Verhaltensforscher und Umweltschützer, Mitbegründer der vergleichenden Verhaltensforschung.
„Eltern sollten ihre Kinder von Handys fernhalten“
(Wolfram König, Präsident des Bundesamtes für Strahlenschutz, Interview mit der Berliner Zeitung vom 01.08.2001)
„Ich würde mein Kind nicht in einen Kindergarten schicken, wenn sich im Umkreis von 250 Metern eine Mobilfunkanlage befindet.“
Prof. Dr. Peter Semm, Universität Frankfurt, Forscher im Telekom-Auftrag (1998)
"Solange man nicht sicher sein kann, ob Handys Gesundheitsschäden verursachen, sollten vor allem Kinder nicht zu viel damit telefonieren."
Dr. Helmut Franke, Projektleiter der Arbeitsgruppe „Elektrosmog“ an der Universität Münster am 4. 3. 2002
„Man kann alle Leute einige Zeit und einige Leute alle Zeit, aber nicht alle Leute alle Zeit zum Narren halten“
Abraham Lincoln