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WHO lehnt Prof. A. Lerchls Mitarbeit ab

18.03.2011

Anmerkungen zur Rolle der deutschen Strahlenschutzkommission:
WHO lehnt Prof. A. Lerchls Mitarbeit ab

Prof. Alexander Lerchl ist Mitglied in der deutschen Strahlenschutzkommission und Vorsitzender des Ausschusses nichtionisierende Strahlung. Damit ist er im Mobilfunkbereich der höchstrangige deutsche Strahlenschutzbeauftragte, Berater der Bundesregierung und Repräsentant des deutschen Staates in internationalen Gremien.

Nun kam es im Herbst 2010 zu einem einmaligen Vorgang. Die WHO lehnte seine Aufnahme in eine Kommission der IARC (International Agency for Research on Cancer) ab. Der Grund: seine engen Verbindungen zur Industrie.

Dagegen legte Prof. A. Lerchl Einspruch ein. Im Antwortbrief vom 26.10.2010 bekräftigte die WHO ihre Entscheidung mit noch härteren Argumenten: Einseitigkeit und Zweifel an seiner fachlichen Qualifikation.

Lesen Sie dazu den Brennpunkt von Diagnose Funk:

WHO lehnt Prof. A. Lerchls Mitarbeit ab >>> [260 KB]

WHO takes distance from Prof. A. Lerchl
>>> [254 KB]

Dokumente:

Originalbrief der WHO an Prof. Lerchl
>>> [851 KB]
Deutsche Übersetzung des Briefes der WHO an Prof.Lerchl
>>> [137 KB]

Hintergrundinformation

Vortrag zu den Hintergründen des WHO- Ausschlusses von Prof. A. Lerchl
und zum Zustand des deutschen Strahlenschutzes

Die Mitarbeit des Vorsitzendenden des Ausschusses des Ausschusses Nichtionisierende Strahlung der Strahlenschutzkommission, Prof. Alexander Lerchl von der Jacobs-University Bremen in einem WHO-Gremium, wurde abgelehnt. Das ist ein einmaliger Vorgang. Dieses IARC - Gremium soll das krebserregende Potential des Mobilfunks bewerten. Aus diesem Anlass veröffentlichen wir den Vortrag "Deutsche Mobilfunkforschung. Von subtiler Fälschung zur Wissenschaftskriminalität", den das Vorstandsmitglied von Diagnose-Funk, Peter Hensinger, 2008 bei der Offenen Akademie Gelsenkirchen gehalten hat. Der Vortrag hat nichts an Aktualität verloren. In ihm werden die Hintergründe analysiert, die letztlich zum Ausschluss von Prof. Lerchl geführt haben.

Deutsche Mobilfunkforschung
Von subtiler Fälschung zur Wissenschaftskriminalität
>>> [263 KB]
Erkenntnis und Interesse. Wie Politik und Wissenschaft die öffentliche Meinung manipulieren. Aktualisierte Fortschreibung der Broschüre „Die Fälscher. Mobilfunkpolitik und Forschung“.

Peter Hensinger
Ausgearbeitete Fassung eines Vortrages,
gehalten auf der Offenen Akademie in Gelsenkirchen am 06.09.2008

1. Einleitung
2. Sieben Methoden zur Manipulation der öffentlichen Meinung über die Risiken des Mobilfunks
2.1. Methode eins : Offene Fälschungen
2.2. Methode zwei: Forschung verhindern
2.3. Methode drei: Verschweigen
2.4. Methode vier: Offene Fragen ignorieren
2.5. Methode fünf: Die scheinlogische Täuschung
2.6. Methode sechs: Diffamierung und Rufmord
2.7. Methode sieben: Psychologisierung
3. Staatspriorität: Schutz eines prosperierenden Marktes
4. Lobbyistische Absicherung
5. Wissenschaft und Bürger

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