AUVA-REPORT: Athermische Wirkungen bestätigt
Akualisiert am 21.08.2009 (22.07.2009)
Der ATHEM-Report ist nun auch in englischer Übersetzung im amerk. Format 8,5x11 inches verfügbar.
Informationen
|
|
||||||||||||||||
Zum BRENNPUNKT
Der Report gibt aktuellen politischen Vorstößen, wie der parlamentarischen Initiative des Schweizer Nationalrat (Bild) Christian van Singer >>> und von 55 weiteren Nationalräten unterzeichnet [8], hinsichtlich Grenzwertsenkungen und effizienter Vorsorgemaßnahmen ein erweitertes Fundament für einen möglichen Erfolg. Die immer grösser werdende Front in der Bürgerschaft, welche sich unter anderem in Organisationen wie der Diagnose-Funk oder Kompetenzinitiative e.V. formiert, werden mit ihrer Aufklärung in allen Bevölkerungsschichten zu Lösungen im Sinne der Volksgesundheit beitragen. Mit dem BRENNPUNKT-Bericht zum AUVA-Report startet Diagnose-Funk gefolgt von weiteren Aktivitäten eine neue Informationskampagne.
Einleitung
Europaweit sind Grenzwertdiskussionen entbrannt, werden Mobilfunkbetreiber aufgrund unkalkulierbarer Gesundheits¬risiken von Versicherungsgesellschaften nicht versichert. Die österreichische AUVA (Allgemeine Unfallversicherungsanstalt) gab an der Med. Universität in Wien eigene Forschungen in Auftrag, welche sich mit den Schwerpunkten Auswirkungen der Strahlung auf das Gehirn, das Immumsystem und Proteinen auseinandersetzen sollte.
Schon der Titel Untersuchung athermischer Wirkungen elektromagnetischer Felder im Mobilfunkbereich (ATHEM) zeigt: Die AUVA geht in Opposition zu den Vertretern des „thermischen Paradigmas“, den staatlichen Strahlenschutzkommissionen und der ICNIRP (International Commission on non-ionizing radiation protection), die Wirkungen, welche nicht durch eine Erwärmung hervor-gerufen werden (athermische Wirkungen), abstreiten. Die Ergebnisse des Reports bestätigen letztlich schon längst bekannte Gesundheitsrisiken der Mobilfunktechnologie. Anhand einiger Zitate aus dem AUVA-Report soll ein Überblick über die Ergebnisse gegeben werden. Lesen Sie weiter im BRENNPUNKT-PDF.
Erste Reaktionen auf den AUVA-Report
Ein erstaunlicher Vorgang: Das österreichische Gesundheitsministerium (Bild: Alois Stöger - Bundesminister für Gesundheit) reagierte auf die Ergebnisse des AUVA-Reports umgehend mit dem Faltblatt „Handyregeln“ und dem Appell:
„Diese Empfehlungen sind für Kinder ganz besonders wichtig! Liebe Eltern, sprechen Sie mit Ihren Kindern darüber!“
Dieser Vorgang, ein positiver Schritt, ist letztlich ein Eingeständnis der Gefahren, welche vom Mobilfunk ausgehen. Solch ein Schritt weg von der Verharmlosung wäre auch in Deutschland, der Schweiz und anderen europäischen Ländern notwendig.
