"WHO works for industry?
Ausgabe 08.04.2006
"WHO works for industry? - The
answer is the question"
Iris Atzmon, Israelische Mikrowellen-Expertin.
Wenn es um die Mobilfunk-Grenzwerte geht, wird die WHO als Garant
für deren Sichheit vorgeschoben. Obwohl der Leiter der EMF-Abteilung, Michael
Repacholi, alles andere als objektiv argumentiert. Kann man
der WHO überhaupt trauen? Der Chernobyl-Konflikt zeigt es ganz
deutlich: Die WHO (UN) und International Atomic
Energy Agency (IAEA, ebenso Teil der
UN) stellen unhaltbare Behauptungen zu den Schäden der Chernobyl-Katastrophe
in den Raum - und entlarven damit einmal mehr schonungslos Ihre Nähe zur
Industrie:
(NO = Nikolai Omelyanets, Russische Strahlenschutzbehörde )
(ES = Evgenia Stepanova, Ukrainische Wissenschfts-Zentrum für
Strahlenmedizin)
WHO / IAEA: - Nur 50 Tote
können direkt der Chernobyl-Katastrophe zugeordnet werden.
- Eventuell sind maximal 4000 weitere Personen daran
gestorben.
NO:
- Studien zeigten, dass
allein 34'499 Personen,
die bei den Aufräumarbeiten beteiligt waren,
danach starben.
WHO / IAEA: - Der schlechte
Gesundheitszustand der 5 Millionen Personen im Umfeld des
Atommeilers ist auf die wachsende
Armut und den ungesunden Lebenswandel zurückzuführen.
NO:
- Mindestens 500'000 Menschen von den ursprünglich 2
Millionen als Opfer definierten
Personen sind mittlerweile gestorben.
ES:
- In den stark bestrahlten Zonen sind bis zu 30% der
Personen erkrankt, inbegriffen
sind Herz- und Blut-Krankheiten, Krebs und Atemwegserkrankungen.
WHO / IAEA: -
"Es wurde kein Anstieg der Krebsraten
beobachtet, der auf die Strahlenexposition
zurückgeführt werden könnte."
NO:
- Die Krebsrate unter den 34'499 Aufräum-Arbeitern war dreifach
höher
.
WHO / IAEA: - Nur 9 Kinder
sind bisher an Schilddrüsen-Krebs gestorben.
ES: -
"Wir werden überschwemmt mit Schilddrüsenkrebs,
Leukämien und genetischen Defekten."
- Fast eines von drei neugeborenen Babys hat Missbildungen, meist
innenliegend."
WHO / IAEA: -
"Wir haben eine weitreichende Übereinstimmung von 100 führenden
Wissenschaftlern"
- "Wenn sie (Anm. andere Wissenschaftler) Daten haben,
die ihrem Gefühl nach nicht berücksichtigt wurden, dann
sollen sie diese zu uns senden."
NO:
- All diese Informationen wurden bereits zwei mal zur WHO und IAEA gesendet.
Sie wurden komplett ignoriert.
Den volle Artikel in Englisch:
http://www.taipeitimes.com/News/world/archives/2006/03/26/2003299311
Die erste Studie, welche Chromosomenschäden durch Mikrowellen fand, war
die Studie von Heller & Teixeira-Pinto im Jahr 1959 (27 MHz, gepulst mit 80 bis 180 Hz,
Abstract unter http://www.ncbi.nlm.nih.gov/entrez/query.fcgi?cmd=Retrieve&db=pubmed&dopt=Abstract&list_uids=13644246&query_hl=1&itool=pubmed_docsum).
Was blüht uns nun mit dem Mobilfunk?
Und wird auch bei der Internationalen Komission für
nicht-ionisierende Strahlung, ICNIRP, gelogen?
Die bisher grösste Studie zu Gehirntumoren durch Handystrahlung
(Hardell et al. 2006) zeigte ein um 240% erhöhtes Risiko für Nutzer, die über
10 Jahre lang 1 Stunde pro Tag das Handy nutzen.
Prof. Dr. Maria Feychting, ICNIRP kommentiert die
Studie gegenüber der Schwedischen Zeitung "Dagens Nyheter":
"Einige Studien wurden bereits mit Langzeit-Nutzern
publiziert,
aber bis heute hat keine andere ein
erhöhtes Risiko gezeigt."
Sie selbst behauptete jedoch
(Studie unter http://www.ncbi.nlm.nih.gov/entrez/query.fcgi?cmd=Retrieve&db=pubmed&dopt=Abstract&list_uids=15475713&query_hl=12&itool=pubmed_DocSum)
Fazit: Welchen Wert haben die Aussagen von unseren sog. Experten?
"Money Talks" sagt man im Englischen.
Eine Anmerkung in eigener Sache:
Die Kurznachrichten der diagnose-funk
erscheinen unregelmässig und befassen sich mit wichtigen High-Lights im internationalen
Geschehen rund um hochfrequente Strahlung.
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